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Maker Faire 2015
Maker Faire 2015 (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Kunst zwischen Selbstzweck und Nutzen

Laut war auch die MIDI-gesteuerte Drucksirene von Philipp Hachtmann, eines der Kunstprojekte auf der Messe. Die Konstruktion kombiniert ein einfaches Keyboard mit einem Luftdruckmechanismus. Die durchgeblasene Luft wird noch durch ein rotierendes Rad moduliert. Das Ergebnis klingt nach beschwingter Orgelmusik. Richtig laut wurde das Instrument, als ein anwesender Besucher die einfache Idee hatte, mit Hilfe eines Pappkartons einen zusätzlichen Resonanzraum zu schaffen.

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Eher auf sinnliche Hautempfindungen zielte das Projekt Remember The Warm Times ab. Der Schal mit einem Heizelement hält nicht nur im Winter warm, sondern kann auch durch eine Smartphone-App gesteuert werden. Das Heizelement kann nicht nur vom Träger aktiviert werden, sondern auch von Freunden oder durch Betreten eines vorher definierten Ortes.

Dass sich Produktdesigner nicht nur mit der Optik von Erzeugnissen beschäftigen, sondern auch mit deren Eigenschaften zur Massenproduktion, zeigt das Projekt Piece of Cake von Stefan Aufrichter. Er stellte kleine Dosen aus Keramik aus, die einfach in Massen produziert, aber höchst individuell eingesetzt werden können.

3D-Drucker werden normal

Wenig Begeisterung lösten die 3D-Drucker aus. Während ihnen auf der Maker Faire in den USA eine ganze Halle gewidmet war, waren sie in Hannover zwar vielfach präsent, aber ihre Präsenz allein reicht nicht aus, um Besucher an den jeweiligen Stand zu locken. Aufmerksamkeit weckten nur zwei Projekte. Mario Lukas präsentierte seinen überarbeiteten Fabscan für dreidimensionale Scans von Objekten. Allein der Größe wegen eher an professionelle Nutzer richtet sich der Plastik-Extruder von DDDmaterial, der aus billigen Plastikpellets das für heutige 3D-Drucker notwendige Filament erzeugt.

Alle denken an die Kinder

Erklärtes Ziel der Maker-Faire-Messen in Deutschland wie den USA ist es, Kinder so früh wie möglich fürs "do it yourself" zu motivieren und ihnen handwerkliche Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln. In Hannover wurden an einigen Ständen mit Hilfe einfacher Experimente physikalische Effekte gezeigt und erklärt. Lötkurse, kleine Bastelprojekte und spontane Programmierexperimente wurden angeboten - sie gehören mittlerweile einfach zur Maker Faire. Die Beteiligten hatten sichtlich keine Scheu davor, Kinder mit Hilfe bunt blinkender Spiele zu begeistern und neugierig zu machen. Aber auch an vielen anderen Ständen von Fablabs und Projekten gab es kleine Angebote speziell für Kinder. Ein Workshop stach aus diesen Angeboten hervor: Kinder konnten unter Anleitung selbst schweißen. Damit hatte die Maker Faire Hannover der Maker Faire Bay Area doch etwas voraus.

 Maker Faire Hannover 2015: Kinder von heute fahren Kettcar mit Akkuschrauber-Antrieb

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Moon 16. Jun 2015

Und ich dachte schon, ich sei die einzige, die diese Meinung vertritt. Ich treffe da...

EQuatschBob 11. Jun 2015

Da kommt eine elektrische Krücke für's Kettcar genau richtig. Weitere Highlights: Mama...

Nugget32 09. Jun 2015

Die Idee von mir aus den 1980er Jahren ,war auch durch das Gewicht vom Fahrer und beim...

lemgold 08. Jun 2015

Johann Bernoulli. http://de.wikipedia.org/wiki/Brachistochrone lemgold

Rohde 08. Jun 2015

Ich war am Samstag da und konnte auch eine Menge entdecken. Und wie üblich findet man in...



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