Maker Faire Bay Area 2015:Die Lust, zu schaffen und zu zerstören
Die größte Maker Faire der Welt ist Kindergeburtstag, Bildungsoffensive und Business zugleich. Drei Tage lang stellen Bastler schräge bis seriöse Projekte vor, Kickstarter-Projekte werben um Supporter, und bekannte Firmen versuchen zu zeigen, dass auch Bildung zur Kundenbindung beitragen kann.
Unverzichtbarer Wegweiser auf der Maker FaireBild:
Alexander Merz/Golem.de
Die Bereitschaft zum Improvisieren und die Freude am Unperfekten: Wie sehr sich die Bastlerszene in den USA von der in Deutschland unterscheidet, konnten wir auf der Maker Faire in San Mateo, Kalifornien, sehen. Die Messe wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um Bastlern eine Gelegenheit zu geben, ihre Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen – mittlerweile ist daraus eine riesige Veranstaltung geworden: Die älteste ist mittlerweile auch die größte Maker Faire. Wir haben uns vom 15. bis 17. Mai 2015 umgesehen und gestaunt, wie vielfältig die Maker-Szene mittlerweile ist – und wie wichtig für Startups und etablierte Firmen. Wir haben unzählige Bastelprojekte für alle Lebenslagen gesehen.
Bild 1/79: Zuerst werden Linsen geschliffen und dann... (Fotos: Alexander Merz/Golem.de)
Bild 2/79: ...in selbst gebaute Fernrohre eingesetzt.
Bild 3/79: Der Ajax Exosuit
Bild 4/79: Das Spartan-Superway-Projekt im Modell...
Bild 5/79: und im Original
Bild 6/79: Die Gopro Cannon Cam...
Bild 7/79: ...wird per Druckluft verschossen.
Bild 8/79: Bei Mole-a-Whack müssen die Teilnehmer zum Mitspielen ihren eigenen Controller bauen.
Bild 9/79: Schiffe versenken mit echten Modellschiffen
Bild 10/79: Hauptsache zum Schluss gibt es jede Menge Altmetall.
Bild 11/79: Der Megabot verschoss Paintball-Kugeln auf ein Auto.
Bild 12/79: Der 9-Dollar-Computer ist nur deutlich kleiner als ein Raspberry Pi.
Bild 13/79: Der Electroloom-Drucker für Bekleidung
Bild 14/79: Der Sleep Sensai soll beim Einschlafen helfen.
Bild 15/79: Der Bartesian bereitet auf Knopfdruck Cocktails zu.
Bild 16/79: Der Weedebud hilft beim Unkrautentfernen.
Bild 17/79: Googles erster Versuch, Luftbilder anzufertigen, war noch recht konventionell.
Bild 18/79: Der Prototyp einer Lieferdrohne sieht schon deutlich futuristischer aus.
Bild 19/79: Dieser Google-Roboter soll Aktionen sehr genau wiederholen können.
Bild 20/79: Diese vier Personen werden gleich mit Körpereinsatz Dinge kaputt machen, ...
Bild 21/79: ... wie zum Beispiel alte VHS-Kassetten.
Bild 22/79: Andere Google-Mitarbeiter bauen Teezubereiter während ihrer Arbeitszeit.
Bild 23/79: Google Cardboard in XXXXXL
Bild 24/79: Auch Google-Prototypen sind nicht immer hübsch anzuschauen.
Bild 25/79: Arbeitsschutzbrillen gab es kostenlos an den Eingängen.
Bild 26/79: Microsoft meint es wohl ernst mit Windows 10 IoT...
Bild 27/79: ... und seiner Arduino-Unterstützung.
Bild 28/79: Meccanos Roboter-Baukasten gibt es in Klein...
Bild 29/79: ...und in Groß.
Bild 30/79: Besucher konnten Feuersäulen per Knopfdruck auslösen. Besondere Sicherungsmaßnahmen gab es nicht.
Bild 31/79: Auch bei Werkzeugmaschinen waren Schutzabdeckungen eher optional.
Bild 32/79: Für die Demonstration eines Raketen-Antriebs benötigt man nur eine Plastikflasche, denaturierten Alkohol und ein Feuerzeug. Die Flasche landete im Publikum.
Bild 33/79: Fahrbare Objekte in allen Formen gab es auf der ganzen Fläche zu bestaunen.
Bild 34/79: Oftmals handelte es sich dabei um reine Aufbauten auf bestehende Fahrzeuge.
Bild 35/79: Auch Fahrräder gab es in allen Formen und Größen.
Bild 36/79: Auch aus diesen Rohren sprühte Feuer.
Bild 37/79: Manche Dinge fuhren einfach nur zu dem Zweck herum, futuristisch auszusehen.
Bild 38/79: Auch die Fahrer benötigen hin und wieder eine Kaffeepause.
Bild 39/79: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Bild 40/79: Die fahrbaren Cup-Cakes wurden gerne von Kindern gefahren.
Bild 41/79: Besondere Sicherheitsmaßnahmen oder Komfort sucht man allerdings vergebens.
Bild 42/79: Richtig bequem sahen nur wenige Fahrzege aus.
Bild 43/79: Für ein einfaches Gokart bedarf es nicht viel.
Bild 44/79: Selbst gebaute Hovercrafts gibt es mittlerweile auch in Deutschland zu bestaunen. Doch in den USA werden sie nun auch mit Druckluftkanonen ausgestattet.
Bild 47/79: Auch richtige Fahrzeuge können nachträglich elektrifiziert werden, Zweiräder...
Bild 48/79: wie auch...
Bild 49/79: Oldtimer.
Bild 50/79: Manches Gefährt diente einfach nur der Unterhaltung der Besucher.
Bild 51/79: Im Darkroom tanzten Frauen in LED-Kleidern auf Autodächern.
Bild 52/79: Springbrunnen zeigen, wie mit einer Handvoll LEDs hübsche Effekte erzeugt werden können.
Bild 53/79: Diese Blumen leuchten nicht nur, ...
Bild 54/79: ... sondern können auch ihre Blüten öffnen und schließen.
Bild 55/79: Besucher konnten probieren, ob sie laserbasierte Alarmsysteme überwinden können.
Bild 56/79: Auch klassische Leuchtklamotten gab es zu bewundern.
Bild 57/79: Roboter gab es überall zu sehen.
Bild 58/79: Mal als Krabbler, ...
Bild 59/79: ... aber auch als professionelle Modelle.
Bild 60/79: Bei manchen Modellen war schwer zu entscheiden, ob Spielzeug oder echte Innovation.
Bild 61/79: Für den Bau eines simplen Roboters bedarf es nicht viel.
Bild 62/79: Hauptsache niedlich
Bild 63/79: Einfach mal den heimischen Küchenschrank plündern, um an Baumaterial zu kommen.
Bild 64/79: Und zum Schluss geht es auch nur darum, die Roboter wieder effektvoll zu zerstören.
Bild 65/79: Auch Pebble zeigte auf der Maker Faire, wozu seine Smartwatch fähig ist. Zum Beispiel, Roboter zu steuern.
Bild 66/79: Die Nasa war auch vertreten und zeigte Konzepte...
Bild 67/79: ... wie auch echtes Weltraum-Equipment wie den 3D-Drucker, der auf der ISS zum Einsatz kommt.
Bild 68/79: Ein Astronaut hat sich damit einen Rückenkratzer ausgedruckt. Das ist ein echter Weltraum-Rückenkratzer.
Bild 69/79: Lego-Fans fühlten sich wie im Paradies...
Bild 70/79: ... wie auch die Cosplayer.
Bild 71/79: Der Strom für die Bühne musste von den Besuchern erstrampelt werden.
Bild 72/79: Mit Lego konnte auch selbst gebastelt werden. An einem Jeep.
Bild 73/79: Ganze Kunstwerke entstanden aus Papier.
Bild 74/79: Vergängliche Kunst - eine Kugel wurde durch Sand gezogen und ergab dabei variierende Muster.
Bild 75/79: Angetrieben wird die Kugel mit Hilfe eines Magneten.
Bild 76/79: Ein eher sportlicher Wettbewerb war der Unnecessary High Five.
Bild 77/79: Knobelfans mussten im Wettbewerb einen Code knacken.
Bild 78/79: Doch auch alte Handwerkstechniken konnten geübt werden.
Bild 79/79: Bei der Maker Faire lohnt häufiger mal ein Blick nach oben.
Die Spanne der Bastel- und Lernprojekte ist groß: Bei den einen ging es einfach um First-World-Probleme und simple Unterhaltung, am Nachbarstand wurden künstlerische Ambitionen verwirklicht, und noch einen Stand weiter sollte die Welt gerettet werden. Viele Projekte kommen auch ganz ohne Technik aus. Stellenweise erinnert die Maker Faire an eine Handwerksmesse. Sie hat allerdings den Anspruch, dem Besucher nicht nur fertige Dinge zu zeigen, sondern ihn auch anzuregen, selbst tätig zu werden – sei es, Holz zu bearbeiten, Nähen und Sticken zu lernen oder selbst Linsen für Fernrohre zu schleifen.
Und dann gibt es natürlich jede Menge Roboter. Hinter dem eindrucksvollen Ajax-Exosuit-Projekt(öffnet im neuen Fenster) stehen Highschool-Schüler. Ihr Ziel ist es, einen funktionsfähigen Anzug zu entwerfen, mit dem sich schwere Lasten heben lassen.
Das Spartan-Superway-Projekt(öffnet im neuen Fenster) scheint ebenfalls dem Sci-Fi-Genre zu entstammen. Hierbei handelt es sich um ein System zur individuellen Personenbeförderung, das auf erneuerbare Energien setzt.
Während viele Projekte eindeutig versuchen, Probleme zu lösen, gibt es aber auch genug Bastler, denen es darum geht, einfach nur Dinge kaputt zu machen. Und das möglichst spektakulär.
Beim Western Warship Combat Club(öffnet im neuen Fenster) war der Name Programm. In einem großen Wasserbassin fuhren die Mitglieder mit ihren RC-Schiffen umher. Das wäre noch nicht weiter spektakulär – doch die Schiffe haben hydraulisch betriebene Kanonen, mit denen Bleikugeln verschossen werden. Damit versuchen sie, andere Schiffe zu versenken, die von Besuchern gesteuert werden.
Justin Grays Roboter(öffnet im neuen Fenster) scheinen direkt aus einem Mad-Max-Film entsprungen. Ob mit rein mechanischer Krafteinwirkung oder mit Feuer, Hauptsache am Schluss der Vorführungen gibt es jede Menge kleingehäckseltes Altmetall.
Bild 1/79: Zuerst werden Linsen geschliffen und dann... (Fotos: Alexander Merz/Golem.de)
Bild 2/79: ...in selbst gebaute Fernrohre eingesetzt.
Bild 3/79: Der Ajax Exosuit
Bild 4/79: Das Spartan-Superway-Projekt im Modell...
Bild 5/79: und im Original
Bild 6/79: Die Gopro Cannon Cam...
Bild 7/79: ...wird per Druckluft verschossen.
Bild 8/79: Bei Mole-a-Whack müssen die Teilnehmer zum Mitspielen ihren eigenen Controller bauen.
Bild 9/79: Schiffe versenken mit echten Modellschiffen
Bild 10/79: Hauptsache zum Schluss gibt es jede Menge Altmetall.
Bild 11/79: Der Megabot verschoss Paintball-Kugeln auf ein Auto.
Bild 12/79: Der 9-Dollar-Computer ist nur deutlich kleiner als ein Raspberry Pi.
Bild 13/79: Der Electroloom-Drucker für Bekleidung
Bild 14/79: Der Sleep Sensai soll beim Einschlafen helfen.
Bild 15/79: Der Bartesian bereitet auf Knopfdruck Cocktails zu.
Bild 16/79: Der Weedebud hilft beim Unkrautentfernen.
Bild 17/79: Googles erster Versuch, Luftbilder anzufertigen, war noch recht konventionell.
Bild 18/79: Der Prototyp einer Lieferdrohne sieht schon deutlich futuristischer aus.
Bild 19/79: Dieser Google-Roboter soll Aktionen sehr genau wiederholen können.
Bild 20/79: Diese vier Personen werden gleich mit Körpereinsatz Dinge kaputt machen, ...
Bild 21/79: ... wie zum Beispiel alte VHS-Kassetten.
Bild 22/79: Andere Google-Mitarbeiter bauen Teezubereiter während ihrer Arbeitszeit.
Bild 23/79: Google Cardboard in XXXXXL
Bild 24/79: Auch Google-Prototypen sind nicht immer hübsch anzuschauen.
Bild 25/79: Arbeitsschutzbrillen gab es kostenlos an den Eingängen.
Bild 26/79: Microsoft meint es wohl ernst mit Windows 10 IoT...
Bild 27/79: ... und seiner Arduino-Unterstützung.
Bild 28/79: Meccanos Roboter-Baukasten gibt es in Klein...
Bild 29/79: ...und in Groß.
Bild 30/79: Besucher konnten Feuersäulen per Knopfdruck auslösen. Besondere Sicherungsmaßnahmen gab es nicht.
Bild 31/79: Auch bei Werkzeugmaschinen waren Schutzabdeckungen eher optional.
Bild 32/79: Für die Demonstration eines Raketen-Antriebs benötigt man nur eine Plastikflasche, denaturierten Alkohol und ein Feuerzeug. Die Flasche landete im Publikum.
Bild 33/79: Fahrbare Objekte in allen Formen gab es auf der ganzen Fläche zu bestaunen.
Bild 34/79: Oftmals handelte es sich dabei um reine Aufbauten auf bestehende Fahrzeuge.
Bild 35/79: Auch Fahrräder gab es in allen Formen und Größen.
Bild 36/79: Auch aus diesen Rohren sprühte Feuer.
Bild 37/79: Manche Dinge fuhren einfach nur zu dem Zweck herum, futuristisch auszusehen.
Bild 38/79: Auch die Fahrer benötigen hin und wieder eine Kaffeepause.
Bild 39/79: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Bild 40/79: Die fahrbaren Cup-Cakes wurden gerne von Kindern gefahren.
Bild 41/79: Besondere Sicherheitsmaßnahmen oder Komfort sucht man allerdings vergebens.
Bild 42/79: Richtig bequem sahen nur wenige Fahrzege aus.
Bild 43/79: Für ein einfaches Gokart bedarf es nicht viel.
Bild 44/79: Selbst gebaute Hovercrafts gibt es mittlerweile auch in Deutschland zu bestaunen. Doch in den USA werden sie nun auch mit Druckluftkanonen ausgestattet.
Bild 47/79: Auch richtige Fahrzeuge können nachträglich elektrifiziert werden, Zweiräder...
Bild 48/79: wie auch...
Bild 49/79: Oldtimer.
Bild 50/79: Manches Gefährt diente einfach nur der Unterhaltung der Besucher.
Bild 51/79: Im Darkroom tanzten Frauen in LED-Kleidern auf Autodächern.
Bild 52/79: Springbrunnen zeigen, wie mit einer Handvoll LEDs hübsche Effekte erzeugt werden können.
Bild 53/79: Diese Blumen leuchten nicht nur, ...
Bild 54/79: ... sondern können auch ihre Blüten öffnen und schließen.
Bild 55/79: Besucher konnten probieren, ob sie laserbasierte Alarmsysteme überwinden können.
Bild 56/79: Auch klassische Leuchtklamotten gab es zu bewundern.
Bild 57/79: Roboter gab es überall zu sehen.
Bild 58/79: Mal als Krabbler, ...
Bild 59/79: ... aber auch als professionelle Modelle.
Bild 60/79: Bei manchen Modellen war schwer zu entscheiden, ob Spielzeug oder echte Innovation.
Bild 61/79: Für den Bau eines simplen Roboters bedarf es nicht viel.
Bild 62/79: Hauptsache niedlich
Bild 63/79: Einfach mal den heimischen Küchenschrank plündern, um an Baumaterial zu kommen.
Bild 64/79: Und zum Schluss geht es auch nur darum, die Roboter wieder effektvoll zu zerstören.
Bild 65/79: Auch Pebble zeigte auf der Maker Faire, wozu seine Smartwatch fähig ist. Zum Beispiel, Roboter zu steuern.
Bild 66/79: Die Nasa war auch vertreten und zeigte Konzepte...
Bild 67/79: ... wie auch echtes Weltraum-Equipment wie den 3D-Drucker, der auf der ISS zum Einsatz kommt.
Bild 68/79: Ein Astronaut hat sich damit einen Rückenkratzer ausgedruckt. Das ist ein echter Weltraum-Rückenkratzer.
Bild 69/79: Lego-Fans fühlten sich wie im Paradies...
Bild 70/79: ... wie auch die Cosplayer.
Bild 71/79: Der Strom für die Bühne musste von den Besuchern erstrampelt werden.
Bild 72/79: Mit Lego konnte auch selbst gebastelt werden. An einem Jeep.
Bild 73/79: Ganze Kunstwerke entstanden aus Papier.
Bild 74/79: Vergängliche Kunst - eine Kugel wurde durch Sand gezogen und ergab dabei variierende Muster.
Bild 75/79: Angetrieben wird die Kugel mit Hilfe eines Magneten.
Bild 76/79: Ein eher sportlicher Wettbewerb war der Unnecessary High Five.
Bild 77/79: Knobelfans mussten im Wettbewerb einen Code knacken.
Bild 78/79: Doch auch alte Handwerkstechniken konnten geübt werden.
Bild 79/79: Bei der Maker Faire lohnt häufiger mal ein Blick nach oben.
Ein gut vier Meter hoher Battlemech ist keine Skulptur, sondern echt. Er verschoss auf der Messe Paintball-Kugeln in der Größe einer Ananas auf ein Auto. Die Macher planen bereits ein Modell, das nicht mehr auf Ketten unterwegs ist, sondern tatsächlich laufen kann. Anleitungen zum Bau sollen offengelegt werden(öffnet im neuen Fenster) – mit dem Ziel, Mech-Kämpfe zukünftig zu einem eigenen Sport machen zu können.
Kickstarter-Projekte zeigen ihre Produkte
Viele Projekte und Startups nutzten die Maker Faire, um für ihre laufende oder in Kürze startende Kampagne zu werben. So haben wir den 9-Dollar-Computer und den Arduboy(öffnet im neuen Fenster) in die Hand genommen.
Eine ganz neue Art von 3D-Drucker für Bekleidung ist der Electroloom(öffnet im neuen Fenster) . Das Kleidungsstück wird per CAD entworfen. Auf Basis dieser Vorlage trägt dann der Drucker eine flüssige Polyester-Baumwoll-Mischung um eine Trägerplatte auf. Wenn das Material abgebunden ist, wird es vom Träger genommen und kann sofort angezogen werden, weiteres Nähen entfällt.
Eine ungewöhnliche Einschlafhilfe ist der Sleep Sensai(öffnet im neuen Fenster) . Er soll mit Hilfe von sehr hellen, roten LEDs beim Einschlafen helfen. Der Sinn besteht darin, dieses Licht zu sehen, während die Augenlider geschlossen sind. Die LEDs geben ein pulsierendes Muster für eine Atemtechnik vor, wodurch der Benutzer langsam einschlafen soll.
Wer lieber Party macht als zu schlafen, sollte einen Blick auf den Bartesian(öffnet im neuen Fenster) werfen. Er soll Cocktails so einfach zubereiten wie eine Kapsel-Kaffeemaschine Kaffee. Der Nutzer muss zwar noch die Basiskomponenten bereitstellen, die Zutaten jedoch, die aus einem schnöden Schnaps einen Cocktail machen, kommen aus der Kapsel.
Bild 1/79: Zuerst werden Linsen geschliffen und dann... (Fotos: Alexander Merz/Golem.de)
Bild 2/79: ...in selbst gebaute Fernrohre eingesetzt.
Bild 3/79: Der Ajax Exosuit
Bild 4/79: Das Spartan-Superway-Projekt im Modell...
Bild 5/79: und im Original
Bild 6/79: Die Gopro Cannon Cam...
Bild 7/79: ...wird per Druckluft verschossen.
Bild 8/79: Bei Mole-a-Whack müssen die Teilnehmer zum Mitspielen ihren eigenen Controller bauen.
Bild 9/79: Schiffe versenken mit echten Modellschiffen
Bild 10/79: Hauptsache zum Schluss gibt es jede Menge Altmetall.
Bild 11/79: Der Megabot verschoss Paintball-Kugeln auf ein Auto.
Bild 12/79: Der 9-Dollar-Computer ist nur deutlich kleiner als ein Raspberry Pi.
Bild 13/79: Der Electroloom-Drucker für Bekleidung
Bild 14/79: Der Sleep Sensai soll beim Einschlafen helfen.
Bild 15/79: Der Bartesian bereitet auf Knopfdruck Cocktails zu.
Bild 16/79: Der Weedebud hilft beim Unkrautentfernen.
Bild 17/79: Googles erster Versuch, Luftbilder anzufertigen, war noch recht konventionell.
Bild 18/79: Der Prototyp einer Lieferdrohne sieht schon deutlich futuristischer aus.
Bild 19/79: Dieser Google-Roboter soll Aktionen sehr genau wiederholen können.
Bild 20/79: Diese vier Personen werden gleich mit Körpereinsatz Dinge kaputt machen, ...
Bild 21/79: ... wie zum Beispiel alte VHS-Kassetten.
Bild 22/79: Andere Google-Mitarbeiter bauen Teezubereiter während ihrer Arbeitszeit.
Bild 23/79: Google Cardboard in XXXXXL
Bild 24/79: Auch Google-Prototypen sind nicht immer hübsch anzuschauen.
Bild 25/79: Arbeitsschutzbrillen gab es kostenlos an den Eingängen.
Bild 26/79: Microsoft meint es wohl ernst mit Windows 10 IoT...
Bild 27/79: ... und seiner Arduino-Unterstützung.
Bild 28/79: Meccanos Roboter-Baukasten gibt es in Klein...
Bild 29/79: ...und in Groß.
Bild 30/79: Besucher konnten Feuersäulen per Knopfdruck auslösen. Besondere Sicherungsmaßnahmen gab es nicht.
Bild 31/79: Auch bei Werkzeugmaschinen waren Schutzabdeckungen eher optional.
Bild 32/79: Für die Demonstration eines Raketen-Antriebs benötigt man nur eine Plastikflasche, denaturierten Alkohol und ein Feuerzeug. Die Flasche landete im Publikum.
Bild 33/79: Fahrbare Objekte in allen Formen gab es auf der ganzen Fläche zu bestaunen.
Bild 34/79: Oftmals handelte es sich dabei um reine Aufbauten auf bestehende Fahrzeuge.
Bild 35/79: Auch Fahrräder gab es in allen Formen und Größen.
Bild 36/79: Auch aus diesen Rohren sprühte Feuer.
Bild 37/79: Manche Dinge fuhren einfach nur zu dem Zweck herum, futuristisch auszusehen.
Bild 38/79: Auch die Fahrer benötigen hin und wieder eine Kaffeepause.
Bild 39/79: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Bild 40/79: Die fahrbaren Cup-Cakes wurden gerne von Kindern gefahren.
Bild 41/79: Besondere Sicherheitsmaßnahmen oder Komfort sucht man allerdings vergebens.
Bild 42/79: Richtig bequem sahen nur wenige Fahrzege aus.
Bild 43/79: Für ein einfaches Gokart bedarf es nicht viel.
Bild 44/79: Selbst gebaute Hovercrafts gibt es mittlerweile auch in Deutschland zu bestaunen. Doch in den USA werden sie nun auch mit Druckluftkanonen ausgestattet.
Bild 47/79: Auch richtige Fahrzeuge können nachträglich elektrifiziert werden, Zweiräder...
Bild 48/79: wie auch...
Bild 49/79: Oldtimer.
Bild 50/79: Manches Gefährt diente einfach nur der Unterhaltung der Besucher.
Bild 51/79: Im Darkroom tanzten Frauen in LED-Kleidern auf Autodächern.
Bild 52/79: Springbrunnen zeigen, wie mit einer Handvoll LEDs hübsche Effekte erzeugt werden können.
Bild 53/79: Diese Blumen leuchten nicht nur, ...
Bild 54/79: ... sondern können auch ihre Blüten öffnen und schließen.
Bild 55/79: Besucher konnten probieren, ob sie laserbasierte Alarmsysteme überwinden können.
Bild 56/79: Auch klassische Leuchtklamotten gab es zu bewundern.
Bild 57/79: Roboter gab es überall zu sehen.
Bild 58/79: Mal als Krabbler, ...
Bild 59/79: ... aber auch als professionelle Modelle.
Bild 60/79: Bei manchen Modellen war schwer zu entscheiden, ob Spielzeug oder echte Innovation.
Bild 61/79: Für den Bau eines simplen Roboters bedarf es nicht viel.
Bild 62/79: Hauptsache niedlich
Bild 63/79: Einfach mal den heimischen Küchenschrank plündern, um an Baumaterial zu kommen.
Bild 64/79: Und zum Schluss geht es auch nur darum, die Roboter wieder effektvoll zu zerstören.
Bild 65/79: Auch Pebble zeigte auf der Maker Faire, wozu seine Smartwatch fähig ist. Zum Beispiel, Roboter zu steuern.
Bild 66/79: Die Nasa war auch vertreten und zeigte Konzepte...
Bild 67/79: ... wie auch echtes Weltraum-Equipment wie den 3D-Drucker, der auf der ISS zum Einsatz kommt.
Bild 68/79: Ein Astronaut hat sich damit einen Rückenkratzer ausgedruckt. Das ist ein echter Weltraum-Rückenkratzer.
Bild 69/79: Lego-Fans fühlten sich wie im Paradies...
Bild 70/79: ... wie auch die Cosplayer.
Bild 71/79: Der Strom für die Bühne musste von den Besuchern erstrampelt werden.
Bild 72/79: Mit Lego konnte auch selbst gebastelt werden. An einem Jeep.
Bild 73/79: Ganze Kunstwerke entstanden aus Papier.
Bild 74/79: Vergängliche Kunst - eine Kugel wurde durch Sand gezogen und ergab dabei variierende Muster.
Bild 75/79: Angetrieben wird die Kugel mit Hilfe eines Magneten.
Bild 76/79: Ein eher sportlicher Wettbewerb war der Unnecessary High Five.
Bild 77/79: Knobelfans mussten im Wettbewerb einen Code knacken.
Bild 78/79: Doch auch alte Handwerkstechniken konnten geübt werden.
Bild 79/79: Bei der Maker Faire lohnt häufiger mal ein Blick nach oben.
Der Weedebud(öffnet im neuen Fenster) ist ein kleiner Roboter für den Garten: Er fährt durch Beete und erkennt Unkraut, das er mit einer kleinen Schaufel entfernen soll.
Google und Intel begeistern den Nachwuchs für Bildung
Google war auf der Maker Faire mit drei Ständen vertreten. So konnten Kinder löten lernen, Dinge mit Hilfe der Wissenschaft kaputt machen und den Vorgang danach in Zeitlupe anschauen. An einem dritten Stand präsentierten Google-Mitarbeiter Bastelprojekte, die während der Arbeitszeit entstanden sind. Außerdem war Google schon deswegen omnipräsent, weil der Konzern Arbeitsschutzbrillen an jeden Besucher verteilen ließ.
Intel zeigte an einem Stand sowohl lehrreiche Hobbyprojekte zum Nachbauen als auch professionelle Konstruktionen. Die Werbung für die Edison-Plattform stand dabei mal mehr, mal weniger im Vordergrund. Microsoft war mit einer ganzen Armada an Raspberry Pis und Arduinos angerückt, um Bastelprojekte mit Windows 10 IoT zu zeigen. Facebook demonstrierte seine Open-Hardware-Projekte(öffnet im neuen Fenster) .
Meccano(öffnet im neuen Fenster) , in Deutschland vor allem bekannt für seine Metallbausätze, zeigte seine Meccanoids, die ab dem 15. Juni in den Handel kommen sollen. Ob die fernsteuerbaren Roboter, die an Lego Mindstorms erinnern, auch in Deutschland verfügbar sein werden, konnte uns vor Ort leider nicht genau gesagt werden.
In Deutschland undenkbar?
Wenn es funktioniert, dann ist das Ziel erst einmal erreicht – so lautete die simple Regel der diesjährigen Maker Faire – und zwar durchaus auch für professionellere Akteure, nicht nur für Hobbybastler. Das zeigte sich etwa bei den Projekten von Uni-Studenten. So manchem deutschen Ingenieur dürfte das im Herzen wehtun. Und das ist schade. Denn manch eine improvisierte Lösung ist kostengünstig, was die Nachbau-Willigkeit erhöht.
Außerdem wird die Hemmschwelle für Laien gesenkt, wenn selbst Profis zu Bastellösungen neigen. Leider gibt es da in Deutschland bei Hobbybastlern immer noch Berührungsängste, wie wir in den vergangenen Monaten in Gesprächen auf ähnlichen Veranstaltungen hierzulande immer wieder feststellen mussten.
Andere Berufsgruppen hätten hierzulande ebenfalls graue Haare bekommen: TÜV-Prüfer, die Feuerwehr und der Arbeitsschutz. Erstere wegen all der selbst gebauten Fahrgeräte, die unter der Haube dann tatsächlich doch etwas zu improvisiert wirkten. Letztere wegen der aus deutscher Sicht bemerkenswert laxen Sicherheitsmaßnahmen. Die Begriffe Wissenschaft, Kunst und Handwerk zum Anfassen wurden äußert wörtlich genommen. Wo in Deutschland um Feuerattraktionen, Experimente und Maschinen weite Absperrungen, Mauern, Abdeckungen und Schutzwände hochgezogen werden, verließen sich die Macher der Maker Faire weitgehend auf den gesunden Menschenverstand und aufmerksame Aufpasser. Die von Google verteilten Arbeitsschutzbrillen waren aus dieser Sicht kein reiner Marketing-Gag.