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Maker Faire Bay Area 2015: Die Lust, zu schaffen und zu zerstören

Die größte Maker Faire der Welt ist Kindergeburtstag, Bildungsoffensive und Business zugleich. Drei Tage lang stellen Bastler schräge bis seriöse Projekte vor, Kickstarter-Projekte werben um Supporter, und bekannte Firmen versuchen zu zeigen, dass auch Bildung zur Kundenbindung beitragen kann.

Artikel von veröffentlicht am
Unverzichtbarer Wegweiser auf der Maker Faire
Unverzichtbarer Wegweiser auf der Maker Faire (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Die Bereitschaft zum Improvisieren und die Freude am Unperfekten: Wie sehr sich die Bastlerszene in den USA von der in Deutschland unterscheidet, konnten wir auf der Maker Faire in San Mateo, Kalifornien, sehen. Die Messe wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um Bastlern eine Gelegenheit zu geben, ihre Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen - mittlerweile ist daraus eine riesige Veranstaltung geworden: Die älteste ist mittlerweile auch die größte Maker Faire. Wir haben uns vom 15. bis 17. Mai 2015 umgesehen und gestaunt, wie vielfältig die Maker-Szene mittlerweile ist - und wie wichtig für Startups und etablierte Firmen. Wir haben unzählige Bastelprojekte für alle Lebenslagen gesehen.

  • Zuerst werden Linsen geschliffen und dann... (Fotos: Alexander Merz/Golem.de)
  • ...in selbst gebaute Fernrohre eingesetzt.
  • Der Ajax Exosuit
  • Das Spartan-Superway-Projekt im Modell...
  • und im Original
  • Die Gopro Cannon Cam...
  • ...wird per Druckluft verschossen.
  • Bei Mole-a-Whack müssen die Teilnehmer zum Mitspielen ihren eigenen Controller bauen.
  • Schiffe versenken mit echten Modellschiffen
  • Hauptsache zum Schluss gibt es jede Menge Altmetall.
  • Der Megabot verschoss Paintball-Kugeln auf ein Auto.
  • Der 9-Dollar-Computer ist nur deutlich kleiner als ein Raspberry Pi.
  • Der Electroloom-Drucker für Bekleidung
  • Der Sleep Sensai soll beim Einschlafen helfen.
  • Der Bartesian bereitet auf Knopfdruck Cocktails zu.
  • Der Weedebud hilft beim Unkrautentfernen.
  • Googles erster Versuch, Luftbilder anzufertigen, war noch recht konventionell.
  • Der Prototyp einer Lieferdrohne sieht schon deutlich futuristischer aus.
  • Dieser Google-Roboter soll Aktionen sehr genau wiederholen können.
  • Diese vier Personen werden gleich mit Körpereinsatz Dinge kaputt machen, ...
  • ... wie zum Beispiel alte VHS-Kassetten.
  • Andere Google-Mitarbeiter bauen Teezubereiter während ihrer Arbeitszeit.
  • Google Cardboard in XXXXXL
  • Auch Google-Prototypen sind nicht immer hübsch anzuschauen.
  • Arbeitsschutzbrillen gab es kostenlos an den Eingängen.
  • Microsoft meint es wohl ernst mit Windows 10 IoT...
  • ... und seiner Arduino-Unterstützung.
  • Meccanos Roboter-Baukasten gibt es in Klein...
  • ...und in Groß.
  • Besucher konnten Feuersäulen per Knopfdruck auslösen. Besondere Sicherungsmaßnahmen gab es nicht.
  • Auch bei Werkzeugmaschinen waren Schutzabdeckungen eher optional.
  • Für die Demonstration eines Raketen-Antriebs benötigt man nur eine Plastikflasche, denaturierten Alkohol und ein Feuerzeug. Die Flasche landete im Publikum.
  • Fahrbare Objekte in allen Formen gab es auf der ganzen Fläche zu bestaunen.
  • Oftmals handelte es sich dabei um reine Aufbauten auf bestehende Fahrzeuge.
  • Auch Fahrräder gab es in allen Formen und Größen.
  • Auch aus diesen Rohren sprühte Feuer.
  • Manche Dinge fuhren einfach nur zu dem Zweck herum, futuristisch auszusehen.
  • Auch die Fahrer benötigen hin und wieder eine Kaffeepause.
  • Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
  • Die fahrbaren Cup-Cakes wurden gerne von Kindern gefahren.
  • Besondere Sicherheitsmaßnahmen oder Komfort sucht man allerdings vergebens.
  • Richtig bequem sahen nur wenige Fahrzege aus.
  • Für ein einfaches Gokart bedarf es nicht viel.
  • Selbst gebaute Hovercrafts gibt es mittlerweile auch in Deutschland zu bestaunen. Doch in den USA werden sie nun auch mit Druckluftkanonen ausgestattet.
  • Aufwendige Steampunk-Fahrräder standen gleichberechtigt neben...
  • ...simpleren Konstruktionen.
  • Auch richtige Fahrzeuge können nachträglich elektrifiziert werden, Zweiräder...
  • wie auch...
  • Oldtimer.
  • Manches Gefährt diente einfach nur der Unterhaltung der Besucher.
  • Im Darkroom tanzten Frauen in LED-Kleidern auf Autodächern.
  • Springbrunnen zeigen, wie mit einer Handvoll LEDs hübsche Effekte erzeugt werden können.
  • Diese Blumen leuchten nicht nur, ...
  • ... sondern können auch ihre Blüten öffnen und schließen.
  • Besucher konnten probieren, ob sie laserbasierte Alarmsysteme überwinden können.
  • Auch klassische Leuchtklamotten gab es zu bewundern.
  • Roboter gab es überall zu sehen.
  • Mal als Krabbler, ...
  • ... aber auch als professionelle Modelle.
  • Bei manchen Modellen war schwer zu entscheiden, ob Spielzeug oder echte Innovation.
  • Für den Bau eines simplen Roboters bedarf es nicht viel.
  • Hauptsache niedlich
  • Einfach mal den heimischen Küchenschrank plündern, um an Baumaterial zu kommen.
  • Und zum Schluss geht es auch nur darum, die Roboter wieder effektvoll zu zerstören.
  • Auch Pebble zeigte auf der Maker Faire, wozu seine Smartwatch fähig ist. Zum Beispiel, Roboter zu steuern.
  • Die Nasa war auch vertreten und zeigte Konzepte...
  • ... wie auch echtes Weltraum-Equipment wie den 3D-Drucker, der auf der ISS zum Einsatz kommt.
  • Ein Astronaut hat sich damit einen Rückenkratzer ausgedruckt. Das ist ein echter Weltraum-Rückenkratzer.
  • Lego-Fans fühlten sich wie im Paradies...
  • ... wie auch die Cosplayer.
  • Der Strom für die Bühne musste von den Besuchern erstrampelt werden.
  • Mit Lego konnte auch selbst gebastelt werden. An einem Jeep.
  • Ganze Kunstwerke entstanden aus Papier.
  • Vergängliche Kunst - eine Kugel wurde durch Sand gezogen und ergab dabei variierende Muster.
  • Angetrieben wird die Kugel mit Hilfe eines Magneten.
  • Ein eher sportlicher Wettbewerb war der Unnecessary High Five.
  • Knobelfans mussten im Wettbewerb einen Code knacken.
  • Doch auch alte Handwerkstechniken konnten geübt werden.
  • Bei der Maker Faire lohnt häufiger mal ein Blick nach oben.
Zuerst werden Linsen geschliffen und dann... (Fotos: Alexander Merz/Golem.de)
Inhalt:
  1. Maker Faire Bay Area 2015: Die Lust, zu schaffen und zu zerstören
  2. Es gibt viele Arten, Dinge kaputt zu machen
  3. Google und Intel begeistern den Nachwuchs für Bildung

Die Spanne der Bastel- und Lernprojekte ist groß: Bei den einen ging es einfach um First-World-Probleme und simple Unterhaltung, am Nachbarstand wurden künstlerische Ambitionen verwirklicht, und noch einen Stand weiter sollte die Welt gerettet werden. Viele Projekte kommen auch ganz ohne Technik aus. Stellenweise erinnert die Maker Faire an eine Handwerksmesse. Sie hat allerdings den Anspruch, dem Besucher nicht nur fertige Dinge zu zeigen, sondern ihn auch anzuregen, selbst tätig zu werden - sei es, Holz zu bearbeiten, Nähen und Sticken zu lernen oder selbst Linsen für Fernrohre zu schleifen.

Roboter in allen Formen und Größen

Und dann gibt es natürlich jede Menge Roboter. Hinter dem eindrucksvollen Ajax-Exosuit-Projekt stehen Highschool-Schüler. Ihr Ziel ist es, einen funktionsfähigen Anzug zu entwerfen, mit dem sich schwere Lasten heben lassen.

Das Spartan-Superway-Projekt scheint ebenfalls dem Sci-Fi-Genre zu entstammen. Hierbei handelt es sich um ein System zur individuellen Personenbeförderung, das auf erneuerbare Energien setzt.

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Einfach nur unterhaltsam ist hingegen das Gopro-Cannon-Cam-System. Mole-a-Whack dreht ein bekanntes Spiel um und macht den Spieler zum Maulwurf. Mitmachen kann aber nur, wer vorher seinen Spielcontroller selbst zusammengebaut hat.

Es gibt viele Arten, Dinge kaputt zu machen 
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stefanreich 25. Mai 2015

Es ist so mit Problemen beladen. Sich Gimmicks ausdenken für Supporter je nach...

Dwalinn 21. Mai 2015

Ist nicht so mein ding... ich mag es wenn meine Kleidung Handgemacht ist. Vorzugsweise...

Pwnie2012 20. Mai 2015

Auch der ganze amateurfunkkram. Welcher maker macht schon so einen schein, um man einen...


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