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Google und Intel begeistern den Nachwuchs für Bildung

Google war auf der Maker Faire mit drei Ständen vertreten. So konnten Kinder löten lernen, Dinge mit Hilfe der Wissenschaft kaputt machen und den Vorgang danach in Zeitlupe anschauen. An einem dritten Stand präsentierten Google-Mitarbeiter Bastelprojekte, die während der Arbeitszeit entstanden sind. Außerdem war Google schon deswegen omnipräsent, weil der Konzern Arbeitsschutzbrillen an jeden Besucher verteilen ließ.

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Intel zeigte an einem Stand sowohl lehrreiche Hobbyprojekte zum Nachbauen als auch professionelle Konstruktionen. Die Werbung für die Edison-Plattform stand dabei mal mehr, mal weniger im Vordergrund. Microsoft war mit einer ganzen Armada an Raspberry Pis und Arduinos angerückt, um Bastelprojekte mit Windows 10 IoT zu zeigen. Facebook demonstrierte seine Open-Hardware-Projekte.

Meccano, in Deutschland vor allem bekannt für seine Metallbausätze, zeigte seine Meccanoids, die ab dem 15. Juni in den Handel kommen sollen. Ob die fernsteuerbaren Roboter, die an Lego Mindstorms erinnern, auch in Deutschland verfügbar sein werden, konnte uns vor Ort leider nicht genau gesagt werden.

In Deutschland undenkbar?

Wenn es funktioniert, dann ist das Ziel erst einmal erreicht - so lautete die simple Regel der diesjährigen Maker Faire - und zwar durchaus auch für professionellere Akteure, nicht nur für Hobbybastler. Das zeigte sich etwa bei den Projekten von Uni-Studenten. So manchem deutschen Ingenieur dürfte das im Herzen wehtun. Und das ist schade. Denn manch eine improvisierte Lösung ist kostengünstig, was die Nachbau-Willigkeit erhöht.

Außerdem wird die Hemmschwelle für Laien gesenkt, wenn selbst Profis zu Bastellösungen neigen. Leider gibt es da in Deutschland bei Hobbybastlern immer noch Berührungsängste, wie wir in den vergangenen Monaten in Gesprächen auf ähnlichen Veranstaltungen hierzulande immer wieder feststellen mussten.

Andere Berufsgruppen hätten hierzulande ebenfalls graue Haare bekommen: TÜV-Prüfer, die Feuerwehr und der Arbeitsschutz. Erstere wegen all der selbst gebauten Fahrgeräte, die unter der Haube dann tatsächlich doch etwas zu improvisiert wirkten. Letztere wegen der aus deutscher Sicht bemerkenswert laxen Sicherheitsmaßnahmen. Die Begriffe Wissenschaft, Kunst und Handwerk zum Anfassen wurden äußert wörtlich genommen. Wo in Deutschland um Feuerattraktionen, Experimente und Maschinen weite Absperrungen, Mauern, Abdeckungen und Schutzwände hochgezogen werden, verließen sich die Macher der Maker Faire weitgehend auf den gesunden Menschenverstand und aufmerksame Aufpasser. Die von Google verteilten Arbeitsschutzbrillen waren aus dieser Sicht kein reiner Marketing-Gag.

 Es gibt viele Arten, Dinge kaputt zu machen
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stefanreich 25. Mai 2015

Es ist so mit Problemen beladen. Sich Gimmicks ausdenken für Supporter je nach...

Dwalinn 21. Mai 2015

Ist nicht so mein ding... ich mag es wenn meine Kleidung Handgemacht ist. Vorzugsweise...

Pwnie2012 20. Mai 2015

Auch der ganze amateurfunkkram. Welcher maker macht schon so einen schein, um man einen...


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