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Hier gibt's Süßigkeiten

Vom Stand nebenan weht derweil ein Duft nach Karamell herüber: Alexis Wiasmitinow hat soeben seinen Kochautomaten, den Everycook, geöffnet und bietet nun die frische, noch warme Süßigkeit an. Everycook ist der Universalkocher für das digitale Zeitalter: Das analoge Abwiegen und Rühren mit verschiedenen Gerätschaften hat ausgedient: Der Koch sucht sich im Browser ein Rezept, und der Everycook macht den Rest.

  • Hereinspaziert, hereinspaziert, zum Jahrmarkt der Selbermacher! (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sir Elton Junk und sein Kumpel Afreakin Bassplayer (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Heavy Metal! (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Afreakin Bassplayer rockt... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • .. zur vollen Stunde. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Vom Mathelehrer zum Falken: Naisho mit voller Spannweite (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Open Source: Head-Mounted Display mit Raspberry Pi (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Copter... (Foto:Werner Pluta/Golem.de)
  • ... Copter...  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und noch mehr Copter (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Deutlich leiser: das Open-Source-Luftschiff Silent Runner (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das neuartige Material Kraftplex besteht zu 100 Prozent aus Zellulose. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Daraus lässt sich Kinderspielzeug fertigen,... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ...aber auch ein Akkuschrauberrenner (oben). Darunter das 3D-gedruckte Modell aus dem Jahr 2011. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Steampunk: viktorianisch anmutende Rechner für den Schreibtisch... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ...oder für unterwegs (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Monkey Business: Hängt der Affe an der Wand? Oder steht er davor? (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Monkey Business: Hängt der Affe an der Wand? Oder steht er davor? (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
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Das Gerät sei nämlich Waage, Mixer und Kocher in einem, erzählt Wiasmitinow, der den Everycook auch schon im vergangenen Dezember auf der Hackerkonferenz 29C3 gezeigt hatte: Die Zutaten werden einfach in den Topf geworfen. Auf dem Bildschirm wird angezeigt, wann es genug ist. Den Rest mache der Everycook - sei es Kochen, Dampfgaren oder Frittieren. Angebranntes Karamell gebe es bei seinem Gerät nicht. In dem Moment schnappt sich ein Passant das letzte Stückchen. Wiasmitinow überlegt kurz: noch eine Portion Karamell oder lieber Risotto? Er entscheidet sich für süß und entschwindet, um den Topf zu spülen für die nächste Runde.

Wer ist hier der tanzende Affe?

Weit weniger ernsthaft geht es einige Meter weiter zu: Ein Stoffaffe hängt vor einer Wand. Darüber ist eine Kinect angebracht. Monkey Business heißt die Installation von Ralph Kistler und Jan Sieber. Ein wenig ratlos stehen die Passanten und schauen auf den Affen. Dann wagt sich einer vor die Kinect. Ob der Affe vielleicht...? Ja: Eine Bewegung erst des einen, dann des anderen Arms - und der Affe fängt an zu zappeln.

Die Kinect fängt die Bewegungen des Menschen auf und setzt sie in Steuerbefehle an den Affen um. Im Inneren des Stofftieres befindet sich ein Skelett mit zehn Servomotoren, die die Arme, Beine und Körper animieren. Auf diese Weise ahmt der Affe - Monito mit Namen - die Bewegungen der Menschen nach. Die lassen sich immer neue Verrenkungen einfallen, die der Affe imitieren soll - bis am Ende die Perspektiven verschwimmen und sich der Betrachter fragt, wer eigentlich vor- und wer nachmacht.

An und aus

Selbst kompletter Nonsens hat seinen Platz - wie die Maschine, die der Steampunk Horatius Steam präsentiert: Zwischen Tesla-Spulen und viktorianisch anmutenden Kofferrechnern steht ein kleines Kästchen mit einem Schalter. Wird dieser umgelegt, öffnet sich der Deckel, ein Arm fährt aus und legt die Schalter zurück in die Ausgangsposition.

Zum Ende der Messe ist auch der Mathelehrer aus Schwaben geschafft. Kein Wunder: Sechs Kilogramm wiegt das Gestell mit seinen ausklappbaren Flügeln. Befestigt ist das Gestell an einem Moto-Cross-Protektor - quasi einer modernen Variante des Brustharnischs. Daran ist das Gestell für die Flügel befestigt: Aluprofile, über die Stoffbahnen gelegt, an denen schwarze Putenfedern befestigt sind. Ausgebreitet werden die Schwingen von zwei Elektrozylindern. Deshalb verschwanden auch die Hände des Cosplayers kurz in den Ärmeln: In deren Tiefen verbergen sich zwei Schalter, mit denen er die Zylinder aktiviert.

Ein Bier für den Falken

Immerhin ein Zugeständnis an das Wetter hat der Cosplayer dann doch gemacht: Normalerweise gehörten Lackstiefel zum Kostüm, gesteht er am Abend am Bierstand. Aber neun Stunden in Lackstiefeln seien dann doch etwas zu unbequem. Deshalb habe er für den Auftritt auf der Messe Schuhwerk aus Leder den Vorzug gegeben. Dann macht er sich auf, um einen Gehilfen zu suchen, der ihm bei Abnehmen der Schwingen assistiert.

 Glänzend, schwebend, zauberhaft
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robotiklabor 08. Aug 2013

Wir waren auch dabei und haben eine Live-Sendung gemacht, die einen schönen Überblick...

Anonymer Nutzer 06. Aug 2013

Schöner Bericht und tolle Aufnahmen. Herzlichsten dank an Herrn Pluta.

Rohde 06. Aug 2013

... habe ich mal auf meinem Blog dokumentiert (mit Video). http://tobiasrohde.de/2013/08...

risc 06. Aug 2013

Hi, und wo finde ich die Bauanleitung zu dem Rasenmäher-Hovercraft? Viele Grüße risc

Lala Satalin... 06. Aug 2013

...Piet Klocke! :D


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