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Glänzend, schwebend, zauberhaft

Wesentlich sanfter geht es in der Halle am Stand des Projekts Silent Runner zu: Die Gruppe aus Düsseldorf hat sich dem Bau von Luftschiffen verschrieben. Elegant schwebt das rund 2 Meter lange, silbern glänzende Prallluftschiff durch die Halle. Es bestehe, so erzählt Andres Burkart, aus einer sehr leichten Spezialfolie, die mit einem Bügeleisen verschweißt wird. Die Leitwerke am Heck bestehen aus einem Schaumstoff, die Halterungen wurden mit einem 3D-Drucker hergestellt.

  • Hereinspaziert, hereinspaziert, zum Jahrmarkt der Selbermacher! (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sir Elton Junk und sein Kumpel Afreakin Bassplayer (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Heavy Metal! (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Afreakin Bassplayer rockt... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • .. zur vollen Stunde. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Vom Mathelehrer zum Falken: Naisho mit voller Spannweite (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Open Source: Head-Mounted Display mit Raspberry Pi (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Copter... (Foto:Werner Pluta/Golem.de)
  • ... Copter...  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und noch mehr Copter (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Deutlich leiser: das Open-Source-Luftschiff Silent Runner (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das neuartige Material Kraftplex besteht zu 100 Prozent aus Zellulose. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Daraus lässt sich Kinderspielzeug fertigen,... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ...aber auch ein Akkuschrauberrenner (oben). Darunter das 3D-gedruckte Modell aus dem Jahr 2011. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Steampunk: viktorianisch anmutende Rechner für den Schreibtisch... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ...oder für unterwegs (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Monkey Business: Hängt der Affe an der Wand? Oder steht er davor? (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Deutlich leiser: das Open-Source-Luftschiff Silent Runner (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
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Der Blimp ist mit 200 Litern Helium gefüllt, das genauso viel Auftrieb erzeugt wie das Luftschiff wiegt. Als Antrieb reichen zwei kleine Motoren aus, die von einem Arduino, einer Open-Source-Hardware, angesteuert werden. Wie die Hardware ist das ganze Projekt quelloffen. Pläne, Listen mit dem Zubehör und sogar Schnittmuster für die Folien sind auf der Website abrufbar. Silent Runner sei eine Gruppe mit Spaß an Luftschiffen, erzählt Burkart, und damit wollten sie andere anstiften, eigene Luftschiffe zu bauen und damit zu experimentieren.

Baut! Teilt! Und baut, baut, baut!

Make! Dieser Imperativ schwebt an diesem Samstag durch das HCC: Baut! Baut nach! Baut um! Baut weiter! Hauptsache, ihr baut - und teilt! Ladet aus dem Internet und gebt wieder zurück, auf dass andere weiterbauen! Seinen Ursprung hat die neue Selbermach-Bewegung - im Original: Maker Movement - in den USA, wo sie schon sehr viel weiter fortgeschritten ist als hierzulande. Sie zentriert sich um zwei Zeitschriften, Make und Craft. Einer der wichtigsten Protagonisten der Szene ist Bre Pettis, Rapid-Prototyping-Aktivist und Gründer des 3D-Druckerherstellers Makerbot Industries.

Von dort stammt auch die Marke Maker Faire - das "e" steht dafür, dass es sich mehr um einen Jahrmarkt als um eine Messe handelt. Jahrmarktstimmung herrschte im vergangenen Jahr auch in New York: Zum dortigen Maker Faire 2012 strömten 55.000 Besucher, die sich die Exponate von 500 Makern anschauten. Ganz so groß wie das US-Vorbild ist die deutsche Ausgabe noch nicht: In Hannover stellten sich 85 Maker vor, und über 4.300 Besucher kamen ins HCC.

Heimwerken 2.0

Das Makertum ist sehr technisch orientiert: kaum ein Projekt, in dem kein Computer, kein elektronisches Bauteil oder Werkzeug eine Rolle spielt. Basteln mit Computer quasi: Heimwerken 2.0. Dabei haben die neuen Bastler durchaus auch Verwendung für die Werkzeuge der traditionellen - wenn auch nicht unbedingt in der vom Hersteller intendierten Art und Weise: Den Akkuschrauber etwa nutzen sie nicht, um Schrauben festzuziehen. Das grüne Werkzeug gibt nämlich einen prima Antrieb für Fahrzeuge ab: Der Dessauer Riccardo Düring hat für seine Kinder ein Tretauto und ein Dreirad gebaut, die von so einem Schrauber angetrieben werden.

In der Halle präsentiert das Studententeam von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HWAK) in Hildesheim seine Akkuschrauberrenner. Die Studenten haben ihre Hightech-Fahrzeuge selbst entworfen und gebaut. Das Modell, mit dem sie 2011 beim Rennen angetreten sind, stammte aus dem 3D-Drucker, das aktuelle haben sie aus Papier gebaut.

Genauer gesagt aus Kraftplex. Dieser neuartige Werkstoff wird am Stand nebenan vorgestellt. Er besteht wie Papier zu 100 Prozent aus Zellulose. Kraftplex ist ein überaus vielseitiges Material: Es ist stabil genug, um daraus Akkuschrauberrenner oder Möbel zu bauen. Es lässt sich aber auch Kinderspielzeug daraus herstellen, wie das Puzzle, das auf dem Maker Faire gezeigt wird.

 Maker Faire: Baut! Staunt! Teilt! Baut!Hier gibt's Süßigkeiten 
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robotiklabor 08. Aug 2013

Wir waren auch dabei und haben eine Live-Sendung gemacht, die einen schönen Überblick...

Anonymer Nutzer 06. Aug 2013

Schöner Bericht und tolle Aufnahmen. Herzlichsten dank an Herrn Pluta.

Rohde 06. Aug 2013

... habe ich mal auf meinem Blog dokumentiert (mit Video). http://tobiasrohde.de/2013/08...

risc 06. Aug 2013

Hi, und wo finde ich die Bauanleitung zu dem Rasenmäher-Hovercraft? Viele Grüße risc

Lala Satalin... 06. Aug 2013

...Piet Klocke! :D


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