Makeblock Airblock im Test: Es regnet Drohnenmodule

Mit einem Knall zerschellt die Airblock an Hindernissen. Dann prasseln die sieben Teile zu Boden. Die Drohne kann beliebig wieder zusammengebaut und selbst programmiert werden: als Hovercraft, Schnellboot oder Fluggerät. Der Kreativität sind nur einige Grenzen gesetzt.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Airblock steuert sich per App und Bluetooth-Verbindung
Die Airblock steuert sich per App und Bluetooth-Verbindung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Etwa 830.000 US-Dollar hat diese innovative Idee auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter eingespielt: Die Airblock-Drohne besteht aus sechs Motoren und einer Steuerungseinheit, die sich über Magnete fast beliebig zusammensetzen lassen. Die verschiedenen Varianten auszuprobieren, macht einen Riesenspaß - zumal wir nicht sehr vorsichtig sein müssen. Die Verbindung zwischen den Modulen ist so stark, dass sich die Drohne selbst tragen kann, aber bei einer härteren Kollision in ihre Einzelteile zerfällt.

Die Drohne kann nicht nur fliegen, sondern als Hovercraft auch zu Land und Wasser gesteuert werden oder einfach nur wie eine Art Tier über den Boden gleiten. Trotz einiger Makel - vor allem bei der noch nicht ausgereiften Software und der mäßigen Leistung der Steuerungseinheit - wollen wir immer wieder neue Varianten und Kombinationen ausprobieren, die durch die modulare Bauweise möglich sind: Was passiert, wenn wir zwei Motoren um 90 Grad drehen? Fliegt die Airblock auch mit nur vier Motoren?

  • Die App bietet drei vorgefertigte Fernsteuerungen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Steuerung funktioniert über zwei virtuelle  Analogsticks. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zu Land und zu Wasser steuern wir mit dem linken Stick nur die Drehung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich auch vielfältige eigene Fernbedienungen erstellen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Objekte ziehen wir mit dem Finger auf die Oberfläche. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Verschiedene Elemente sind auf der linken Seite des Fensters auswählbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Durch Drücken auf ein Element können wir dieses mit Code befüllen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Code ist in leicht verständliche Blöcke aufgeteilt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können Code-Schnipsel aus einer Liste auswählen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Darunter befinden sich auch Schleifen und Verzweigungen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unsere Fernbedienungen werden in einer Liste gespeichert. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Software ist manchmal holprig übersetzt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zur Airblock wird jede Menge Zubehör geliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fluggerät sieht aus wie ein kleines UFO. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einzelne Module können wir mit beigelegten Stickern bekleben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bootsrumpf aus Styropor wird zu Land und zu Wasser gebraucht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Motoren klicken einfach an das Zentralmodul an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An den Modulen sind Magnete angebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku sitzt im Zentralmodul, ist aber nicht wassergeschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Schutz der Rotorblätter liegen Gitter bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Zentralmodul leuchtet grünrot, wenn es aktiviert ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zur Bluetooth-Kopplung halten wir das Tablet nah an die Drohne heran. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Steckbauweise erlaubt kreative Roboterkonstrukte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Steckbauweise erlaubt kreative Roboterkonstrukte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die programmierbare Drohne ist das neueste Gerät der Firma Makeblock. Wie mit den anderen Roboterbausätzen, die auf Ketten und auf Rädern fahren, sollen Schüler und Nachwuchsprogrammierer damit spielend die logischen Ansätze der Softwareentwicklung lernen. Das wird durch die kostenfreie Makeblock-Software für mobile Endgeräte und Desktop-Computer möglich, durch die die Roboter ihre Befehle erhalten. Golem.de hat ein Testmuster über den deutschen Reseller für Makeblock-Produkte Innet24 erhalten. In der finalen Version kostet das Produkt dort 170 Euro. Es ist momentan aber kaum erhältlich.

Großzügiger Lieferumfang

Die Airblock wird über das Smartphone gesteuert, das natürlich nicht mitgeliefert wird. Ansonsten ist in der Packung alles Nötige enthalten. Neben den sieben Modulen liefert der Hersteller zwei Akkupacks und eine USB-Ladestation mit. Auffällig groß ist der Hovercraft-Aufsatz, der wie die meisten anderen Teile aus Styropor besteht. Das macht die Drohne besonders leicht und gerade gegen Sturzschäden aus großer Höhe robust und wasserfest. Sie wirkt dadurch aber nicht sehr hochwertig. Dem Paket liegen Aufkleberbögen bei, mit denen wir unsere Drohne optisch anpassen können.

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Als erstes wollen wir unsere Drohne direkt zusammenstecken. Dabei fällt auf, dass sich verschiedenfarbige Motoren nur an bestimmten Sockeln anstecken lassen, an anderen stoßen sich die Magnete gegenseitig ab. Schwarze Rotoren haben eine andere magnetische Polarisierung als orange. Die Rotorblätter sind zudem unterschiedlich ausgerichtet, damit die Drohne überhaupt abheben kann. Die magnetischen Verbindungen sind robust. Wir können die Airblock auch zusammengebaut jederzeit anheben und versetzen. Die Drohne wird mit Anleitungen für drei Fahrzeuge geliefert, kann aber beliebig zusammengesteckt werden.

  • Die App bietet drei vorgefertigte Fernsteuerungen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Steuerung funktioniert über zwei virtuelle  Analogsticks. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zu Land und zu Wasser steuern wir mit dem linken Stick nur die Drehung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich auch vielfältige eigene Fernbedienungen erstellen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Objekte ziehen wir mit dem Finger auf die Oberfläche. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Verschiedene Elemente sind auf der linken Seite des Fensters auswählbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Durch Drücken auf ein Element können wir dieses mit Code befüllen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Code ist in leicht verständliche Blöcke aufgeteilt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können Code-Schnipsel aus einer Liste auswählen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Darunter befinden sich auch Schleifen und Verzweigungen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unsere Fernbedienungen werden in einer Liste gespeichert. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Software ist manchmal holprig übersetzt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zur Airblock wird jede Menge Zubehör geliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fluggerät sieht aus wie ein kleines UFO. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einzelne Module können wir mit beigelegten Stickern bekleben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bootsrumpf aus Styropor wird zu Land und zu Wasser gebraucht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Motoren klicken einfach an das Zentralmodul an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An den Modulen sind Magnete angebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku sitzt im Zentralmodul, ist aber nicht wassergeschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Schutz der Rotorblätter liegen Gitter bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Zentralmodul leuchtet grünrot, wenn es aktiviert ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zur Bluetooth-Kopplung halten wir das Tablet nah an die Drohne heran. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Steckbauweise erlaubt kreative Roboterkonstrukte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Zur Airblock wird jede Menge Zubehör geliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

An der Unterseite des Steuerungsmoduls wird der Akku eingesetzt, der nach etwa einer halben Stunde in der Ladestation vollständig geladen ist und für sechs bis sieben Minuten Flugzeit ausreicht. Wir müssen beim Einsetzen auf die Richtung achten, da er auch leicht falsch herum gesteckt werden kann. Gerade junge Nutzer könnten das schnell verwechseln und sich dann wundern, warum ihre Airblock nicht funktioniert.

Haben wir alles richtig gemacht, dann blinkt die Drohne mit einer weißen LED und wartet auf eine Bluetooth-Verbindung mit einem Smartphone oder Tablet. Hier kommt die kostenlose Makeblock-App ins Spiel, die es für Android- und iOS-Geräte gibt. Die Software ist eingängig zu bedienen, hat aber ein paar kleinere Makel.

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Laden, koppeln, fliegen: Die App ist einfach, aber nicht ohne Fehler 
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