Mainframe: IBMs z16 startet mit 200 CPU-Kernen

Mainframes gegen Betrug: IBMs z16 nutzt Telum-Chips für künstliche Intelligenz, um schnell Echtzeittransaktionen zu analysieren.

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Ein z16-Mainframe
Ein z16-Mainframe (Bild: IBM)

IBM hat den z16-Mainframe vorgestellt: Das System soll helfen, Betrugsfälle bei Transaktionen in großem Umfang zu analysieren, um so Umsatzeinbußen zu minimieren. Möglich wird das durch bis zu 200 CPU-Kerne samt integrierten Beschleunigern für künstliche Intelligenz, die auf kurze Latenzen optimiert wurden.

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Basis des z16 ist der Telum genannte Prozessor, welcher über acht Kerne mit 5,2 GHz und ein spezielles Cache-System verfügt: Der L2-Puffer kann mit 32 MByte pro Kern immense Mengen an Daten lokal vorhalten, die L3/L4-Caches werden darin virtuell abgebildet. Der On-Chip-Accelerator schafft über 6 Teraflops bei FP16-Genauigkeit für Matrix-Multiplikationen und ist per Ringbus in den L2-Cache eingeklinkt.

Immer zwei Octacores werden auf einem Package (Dual Chip Module, DCM) der 224 GByte/s flotten Verbindung gekoppelt. Davon ausgehend skaliert IBM das z16-System in die Breite: Ein Drawer besteht aus acht Chips in vier Sockeln, was bis zu 2 GByte an L4-Cache ergibt. Die 32-Chip-Konfiguration mit vier Drawern und 40 TByte an DDR5-Arbeitsspeicher entspricht einem wassergekühlten Frame namens Model A01, wenngleich maximal 200 statt der theoretisch bis zu 256 verfügbaren Cores genutzt werden.

Für Echtzeitanalysten optimiert

Verglichen mit einem z15-System steigt die CPU-Leistung pro Sockel um 40 Prozent, die Singlethread-Performance erhöht sich um 10 Prozent. Weitaus wichtiger ist aber der On-Chip-Accelerator für Transaktionen, welcher von den L2-Caches mit nur 2 ns Latenz profitiert: IBM gibt an, dass ein z16 pro Tag enorme 300 Milliarden Inferenz-Operationen pro Tag mit nur einer Millisekunde Latenzzeit bearbeiten kann.

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Somit soll beispielsweise ein Kreditkartenbetrug entdeckt werden, noch während er durchgeführt wird, um ihn zu blockieren, bevor die eigentliche Transaktion abgeschlossen ist. IBM sagt, der z16 ermöglicht somit eine Betrugsverhinderung, statt nur auf Betrugserkennung zu setzen.

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