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Maildienst: Outlook.com spricht IMAP

Microsoft hat dem E-Mail-Dienst Outlook.com das Protokoll IMAP beigebracht und lässt nun zu, dass Spezialanwendungen auf Wunsch des Anwenders E-Mails zu Reisen und Einkäufen und Newsletter automatisch weiterverarbeiten.
/ Andreas Donath
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Outlook.com unterstützt IMAP. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
Outlook.com unterstützt IMAP. Bild: Andreas Donath/Golem.de

Microsoft hat seinem E-Mail-Dienst Outlook.com nun auch IMAP(öffnet im neuen Fenster) beigebracht. Das Internet Message Access Protocol ermöglicht die serverseitige Verwaltung von E-Mails in Ordnern. Gegenüber POP3 hat das den Vorteil, dass alle Sortierungen, Löschungen und Antworten stets synchron gehalten werden, weil sie immer auf dem Server verbleiben. Gmail beherrscht IMAP schon seit Ende 2007 .

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Durch die IMAP-Unterstützung können nun auch Clients, die Exchange Activesync (EAS) nicht unterstützen, an Outlook.com angebunden werden. Das betrifft zum Beispiel Mail unter Mac OS X und Mozilla Thunderbird unter Mac OS X.

Außerdem können über IMAP auch spezielle E-Mail-Dienste und Clients die Mails zusätzlich auswerten. Mit Tripit(öffnet im neuen Fenster) kann beispielsweise ein Reiseplan aufgrund eingehender Buchungsbestätigungen erstellt werden, Sift(öffnet im neuen Fenster) , motley*bunch(öffnet im neuen Fenster) und Slice(öffnet im neuen Fenster) werten Bestellbestätigungen von Onlineshops aus und stellen sie übersichtlich dar. Unroll.me(öffnet im neuen Fenster) ist ein Dienst zum Verwalten von E-Mail-Newsletterabonnements.

Die genannten Dienste und einige weitere kündigten parallel zu Microsofts neuen IMAP-Funktionen(öffnet im neuen Fenster) an, ab sofort Outlook.com zu unterstützen.

Die Zugangsdaten und sonstigen Konfigurationseinstellungen für IMAP unter Outlook.com hat Microsoft in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) aufgelistet.


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