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Mail-Pilot-Bedienung beschränkt sich auf das Nötigste

Mail Pilot ist auf den ersten Blick sehr übersichtlich. Die Entwickler haben es damit allerdings übertrieben. So gibt es in der Ordnerübersicht nicht einmal ein Kontextmenü. Die Möglichkeit, über das Menü einen Ordner zu löschen, wurde gar ausgegraut. Dazu passt dann auch, dass Mail Pilot kein Drag-and-Drop für Ordner unterstützt. Offenbar fehlt die gesamte Ordnerverwaltung. Das zeigt sich auch an anderer Stelle. Mindsense betont zwar die IMAP-Fähigkeit, doch tatsächlich genutzt wird das Protokoll kaum. Die Möglichkeit des Abonnierens von Ordnern fehlt Mail Pilot komplett. Es werden immer alle Ordner angezeigt. Das gilt auch für IMAP-Ordner, die serverseitig über mehrere Accounts geteilt werden.

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Es fehlt zudem an einer sehr wichtigen Funktion: der Quota-Überwachung. Füllt sich der Server, kann der Anwender das gar nicht überprüfen. Da ist selbst Apple Mail dem Mail Pilot weit voraus, obwohl Apple selbst bei der IMAP-Unterstützung nicht gerade vorbildlich arbeitet.

  • Das ist der einzige Optionsdialog abseits der Einstellungen für den Zugang. (Screenshot: Golem.de)
  • Einfache Einstellungen... (Screenshot: Golem.de)
  • ... erlauben eine schnelle Einrichtung. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann auch selbst konfigurieren. Die Port-Nummern sollte der Nutzer in dem Fall allerdings wissen. Sie werden nicht automatisch ausgefüllt. (Screenshot: Golem.de)
  • Ordner gibt es in der regulären Ansicht nicht zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Stattdessen werden E-Mails wie To-do-Listen-Einträge wegsortiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann sich klassische Ordner anzeigen lassen. (Screenshot: Golem.de)
  • Häufiger zu sehen: leere Ordner. Aufgeräumte Ordner sind das Prinzip von Mail Pilot. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier befinden wir uns nicht in den Erinnerungen, sondern in der Inbox. Wer Ordner über Sources (oben links) auswählt und diese dann wieder versteckt, bekommt keine aktualisierte Anzeige. (Screenshot: Golem.de)
Ordner gibt es in der regulären Ansicht nicht zu sehen. (Screenshot: Golem.de)

Die Unterstützung von IMAP-Flags konnten wir ebenfalls nicht erkennen. Das geht sogar so weit, dass Mail Pilot nicht einmal die sehr wichtige Delete-Flag erkennt. Eine gelöschte E-Mail, also mit dem Flag Delete und sogar dem Flag Read, wird von Mail Pilot gar als neue und unbearbeitete E-Mail interpretiert. Immerhin erkennt Mail Pilot einen Mülleimer und unseren Sent-Ordner als Ordner und bindet diese ein. Sogar E-Mails werden dort angezeigt. Wer also auf herkömmliche Art E-Mails löscht und die IMAP-Funktion dafür nicht verwendet, sieht wenigstens etwas von seiner alten Struktur, und auch gesendete E-Mails sind vernünftig über Client-Grenzen verwendbar. Das Umbewegen von E-Mails ist hingegen möglich. Bewegte E-Mails sind dann auch in anderen Ordnern sichtbar.

Eine Zuordnung von Ordnern zu Funktionen geht selbstverständlich auch nicht. Ein kurzer Test mit anderen IMAP-Funktionen wie etwa Flags oder Ordnern, die keine E-Mails beinhalten dürfen, brachte noch mehr Ernüchterung. Auch hier funktioniert nichts, was wir von anderen IMAP-Clients gewöhnt sind.

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 Mail Pilot im Kurztest: Ein sehr spezieller, schlechter E-Mail-ClientFazit und Verfügbarkeit von Mail Pilot 
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Missingno. 29. Jan 2014

Wo ist denn der Unterschied, ob jetzt POP3 oder IMAP auf dem eigenen oder fremden Mail...

Kampf Katze 23. Jan 2014

Bin auch AirMail Nutzer geworden, seit Apple unter Mac OS X 10.9 dafür gesorgt hat das...

J.K. 23. Jan 2014

Nach dem review hier hab ich mir die App mal selber angeschaut. Ich finds super! Mir...

Dino13 23. Jan 2014

Naja ganz so unfair ist es nicht. Wenn ich den Artikel lese und danach das Positive mit...

Agrajag 23. Jan 2014

MailMate ist auch einen Blick wert. Vor allem wegen der sehr guten intelligenten Ordner...


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