Abo
  • Services:
Anzeige
Das Prinzip von Inbox
Das Prinzip von Inbox (Bild: Inbox)

Mail-Alternative: Inbox statt E-Mail mit IMAP und MIME

Das Startup namens Inbox will einen neuen Mailstandard schaffen. Er soll frei vom Ballast der Zeichenkodierung und Kontingentverwaltung sein und als Open Source geführt werden. APIs und einige Programmierbeispiele gibt es schon.

Anzeige

Schon der Name zeigt, was das junge Unternehmen Inbox will: Statt sich mit antiquierten Dingen wie in MIME kodierten Dateianhängen herumzuschlagen - die in diesem Fall auch unnötig Platz belegen - soll die E-Mail der Zukunft nur noch vom Sender zum Empfänger gelangen. Das soll auf möglichst direktem Weg geschehen und, wenn gewünscht, auch ohne Server.

Die Nachrichtenverwaltung kann mit Inbox direkt auf den Endgeräten erfolgen. Server, die bisher per IMAP gelesene von nicht gelesenen Nachrichten unterscheiden, sie in Ordner und Kontingente einteilen, sind weiterhin möglich, aber eben nur als Option. Kurz: Alles, was bisher an E-Mail umständlich ist, soll sich mit Inbox verbessern.

Dazu soll es Schnittstellen zu GMail, Yahoo und Microsoft Exchange geben, wie Inbox Techcrunch sagte. Zumindest für die großen Provider sind also Schnittstellen zwischen dem bisherigen Mailsystem zu Inbox vorgesehen. Das Startup wird unter anderem vom Crunchfund unterstützt, der vom Techcrunch-Gründer stammt. Auch andere Investmentgesellschaften fördern derzeit die in San Francisco angesiedelte Firma Inbox.

Inbox setzt als Online-Applikation auf bisherigen Standards wie Javascript und REST auf, daneben wird bisher iOS unterstützt. Dafür gibt es bereits SDKs, einige Anwendungen wie die Sync-Engine von Inbox sind auch bei Github veröffentlicht. Wenn das Projekt vollständig entwickelt ist, soll es als Open Source freigegeben werden.

Die Gründer von Inbox bringen einige Erfahrung mit, um einen neuen Standard zu etablieren: Michael Grinch arbeitete vorher bei Dropbox und Christine Spang bei Ksplice als Entwicklerin für Linux-Kernels. Beide studierten am MIT, wo Grinch laut Techcrunch auch seine Abschlussarbeit über E-Mail-Anwendungen schrieb.


eye home zur Startseite
SelfEsteem 09. Jul 2014

Njaaaeeein, wuerde ich so nicht sagen. HTTP hat schon einen ziemlichen Charme imho: Du...

mnementh 08. Jul 2014

Sie haben eine API für eine Anwendung aber kein Protokoll? Dann ist das zumindest...

floggrr 08. Jul 2014

Nein, du brauchst nur auf allen Geräten die gleiche keys.dat Datei.

Bonita.M 08. Jul 2014

Daher kann ich neue Ideen nur begrüßen!

TheUnichi 08. Jul 2014

Und warum sollte diese hier nicht möglich sein? Und denkst du bei deinem Wahn auch an...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. MediaMarktSaturn IT Solutions, Ingolstadt
  3. über JobLeads GmbH, Villingen-Schwenningen
  4. BG-Phoenics GmbH, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 17,99€ statt 29,99€
  2. (täglich neue Deals)
  3. 239,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Sledgehammer Games

    Call of Duty WW2 und die Befreiung von Europa

  2. Elektroauto

    VW testet E-Trucks

  3. Telekom

    IP-Umstellung wird auch bei Geschäftskunden durchgesetzt

  4. Linux-Hardening

    Grsecurity nicht mehr für alle verfügbar

  5. Spracheingabe

    Nuki-Smart-Lock lässt sich mit Alexa öffnen

  6. Mediendienste-Richtlinie

    Youtuber sollen keine Schleichwerbung mehr machen dürfen

  7. Hannover Messe und Cebit

    Die Deutsche Bahn ärgert Messebesucher

  8. LTE

    Australien setzt auf Fixed Wireless mit 1 GBit/s

  9. Ultrastar He12

    HGST liefert seine 12-Terabyte-Festplatte aus

  10. Windows 10 Mobile

    Creators Update für Smartphones wird verteilt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Elektromobilität: Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
Elektromobilität
Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
  1. Elektroauto Opel Ampera-E kostet inklusive Prämie ab 34.950 Euro
  2. Elektroauto Volkswagen I.D. Crozz soll als Crossover autonom fahren
  3. Sportback Concept Audis zweiter E-tron ist ein Sportwagen

Quantencomputer: Alleskönner mit Grenzen
Quantencomputer
Alleskönner mit Grenzen

DLR-Projekt Eden ISS: Das Paradies ist ein Container
DLR-Projekt Eden ISS
Das Paradies ist ein Container
  1. Weltraumschrott "Der neue Aspekt sind die Megakonstellationen"
  2. Transport Der Güterzug der Zukunft ist ein schneller Roboter
  3. "Die Astronautin" Ich habe heute leider keinen Flug ins All für dich

  1. Re: Völliger Bullshit

    neocron | 22:59

  2. Re: Ist das schauen von Streams nun illegal oder...

    FreiGeistler | 22:56

  3. Re: Reisepass reicht, Personalausweis braucht...

    Mingfu | 22:55

  4. Re: Maus für Rechtshänder, Frage an die Linkshänder

    ldlx | 22:48

  5. Re: Frische Röstung: Hipster trap

    Gerline | 22:43


  1. 20:59

  2. 18:20

  3. 18:20

  4. 18:05

  5. 17:46

  6. 17:20

  7. 17:01

  8. 16:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel