Magnetstreifen: Coin gegen die Kartenstapel im Portemonnaie

Das US-Startup Coin will alle Karten im Portemonnaie durch eine einzige ersetzen, Coin genannt. Die Daten aller anderen Karten lassen sich darauf speichern und der Magnetstreifen mit einem Knopfdruck ändern, so dass Coin wie jede andere Karte durch ein Lesegerät gezogen werden kann.

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Coin statt Kartenstapel
Coin statt Kartenstapel (Bild: Coin)

Coin kann beliebige Karten mit Magnetstreifen imitieren, so dass sich Kreditkarten, Geschenkkarten, Rabattkarten oder Mitgliedsausweise durch Coin ersetzen lassen. Statt einer Vielzahl von Karten muss nur noch eine mitgenommen werden. Über eine mobile App und ein kleines Lesegerät, das Coin mitliefert, können die Daten vorhandener Karten ausgelesen und auf Coin kopiert werden. Zudem werden noch ein oder zwei Fotos der jeweiligen Karte gemacht, um diese später wiederzufinden. Die Daten aus den Fotos werden mit denen auf dem Magnetstreifen abgeglichen, um sicherzustellen, dass keine gefälschten Karten eingelesen werden. Dabei gilt: Coin erlaubt es nur, Karten zu erfassen, die dem Nutzer selbst gehören.

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Die auf Coins Servern, in den mobilen Apps und auf Coin selbst gespeicherten Daten werden verschlüsselt und auch über Http und Bluetooth LE (Low Energy) nur verschlüsselt übertragen, wie die Coin-Macher erklären. Coin kann per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden, so dass der Nutzer gewarnt werden kann, wenn Smartphone und Coin getrennt werden. Sind Coin und Smartphone länger getrennt als vom Benutzer zuvor festgelegt, soll sich Coin automatisch deaktivieren.

Coin arbeitet mit einer fest integrierten Batterie, die auch nicht wieder aufgeladen werden kann. Sie soll bei normaler Nutzung - 10 bis 20 Kartenwechsel pro Tag - zwei Jahre halten, danach muss Coin ersetzt werden.

Derzeit unterstützt Coin nur die auf Magnetstreifen gespeicherten Daten, Verfahren wie Chip und Pin (EMV) sollen in einer künftigen Version aber ebenfalls unterstützt werden. Bis dahin ist Coin nur für den US-Markt gedacht, wo Magnetstreifenkarten noch sehr verbreitet sind. Coin rät seinen Nutzern ausdrücklich, bei Reisen ins Ausland die physischen Karten mitzunehmen, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass Coin außerhalb der USA akzeptiert wird.

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Die Coin-Macher gehen davon aus, dass sie für ihre Lösung eine Zertifizierung nach PCI-DSS erhalten, sie also die Regeln der Kreditkartenanbieter einhalten.

Coin kann unter onlycoin.com derzeit in den USA für 50 US-Dollar zuzüglich 5 US-Dollar Versandkosten vorbestellt werden und soll im Sommer 2014 ausgeliefert werden. Dann soll Coin regulär 100 US-Dollar kosten.

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/mecki78 18. Nov 2013

Sagte ich doch: Im Gegensatz zu einer RFID Karte, kannst du es am Handy kontrollieren...

holger79 18. Nov 2013

Und dann sagt der Kartenautomat an der Kasse: Unterschrift bitte... hätt ich jetzt mal...

kju 17. Nov 2013

Wen interessiert das Embossing noch? Die alten Ritsch-Ratsch-Geräte hat doch eh keiner...

Moe479 17. Nov 2013

perso und name der versicherung sollte in deutschland reichen, das kann vom arzt auch...



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