Abo
  • Services:

Maglev: Magnetschwebebahn bricht mit 603 km/h erneut Rekord

Der eigene Rekord von 590 km/h hat nur kurz gewährt: Der Maglev-Zug von Central Japan Railway hat nun auf einer Teststrecke eine Geschwindigkeit von 603 km/h erreicht. Ein Serieneinsatz ist jedoch erst 2027 geplant.

Artikel veröffentlicht am ,
Maglev Zug von Central Japan Railway während einer früheren Testfahrt
Maglev Zug von Central Japan Railway während einer früheren Testfahrt (Bild: Yosemite/CC BY-SA 3.0)

Die Magnetschwebebahn Maglev JR der Central Japan Railway Co hat am 21. April 2015 die Geschwindigkeit von 603 km/h erreicht. Erst am 16. April 2015 wurde bereits ein Rekord mit 590 km/h erreicht. Damals wurde der 12 Jahre alte Rekord von 581 km/h geknackt.

Stellenmarkt
  1. msg DAVID GmbH, Braunschweig
  2. Hochschule Wismar, Wismar

Der Zug soll 2027 eine Schnellverbindung zwischen Tokio und der Stadt Osaka ermöglichen, wobei die Fahrtzeit dann nur noch 40 statt der derzeitigen 80 Minuten dauern soll. Allerdings wird der Passagierzug dann "nur" mit 500 km/h fahren.

Der JR-Maglev ist anders aufgebaut als der deutsche Transrapid. Er fährt bei unter 150 km/h auf Rädern und schwebt erst bei Überschreiten dieser Geschwindigkeit. Das liegt am Antrieb: Die Japaner setzen auf ein elektrodynamisches Schwebesystem (EDS). Damit der Zug mit den supraleitenden Spulen schweben kann, werden magnetische Wechselfelder während der Fahrt unterhalb des Zugs erzeugt, die ein Gegenfeld entstehen lassen.

Die aufwendigen Testfahrten sind mit der erneuten Rekordfahrt beendet und dienen vermutlich der Leistungsdemonstration der Technik gegenüber potentiellen Kunden. Noch in dieser Woche ist ein Besuch des japanischen Premierministers Shinzo Abe in den USA geplant. Dort sind mehrere Hochgeschwindigkeitsstrecken geplant.

Der deutsche Transrapid ist für Geschwindigkeiten bis 550 km/h ausgelegt. Für die ehemals geplante Transrapidstrecke in München wurden 505 km/h angegeben.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 4 Blu-rays für 20€, 2 TV-Serien für 20€)

OxKing 23. Apr 2015

Leider werden innovationen wie der Transrapid hier aber von Filz und Korruption sowie von...

elf 22. Apr 2015

Diese Oshiya sind allerdings nur an wenigen ausgewählten Bahnhöfen und nur in Tokyoter U...

elf 21. Apr 2015

--------------------------------------------------------------------------------. Ja...

jkow 21. Apr 2015

http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperloop

violator 21. Apr 2015

Nur wenn Linux im Bordcomputer installiert ist. Und dann nur zwischen 11 und 12 Uhr bei...


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams wächst nicht nur unsere Party, sondern es gibt auch beim Endkampf jede Menge Drama, Wut und Liebe im Chat.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2) Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Google-Apps könnten Hersteller bis zu 40 US-Dollar kosten
  2. Google Pixel-Besitzer beklagen nicht abgespeicherte Fotos
  3. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /