Abo
  • IT-Karriere:

Magicscroll: Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen

Etliche Hersteller arbeiten an ersten Geräten mit ausrollbarem Display. Ein kanadisches Forscherteam hat nun mit Magicscroll ein Gerät präsentiert, das ein rollbares Display zum Herausziehen hat. Noch ist es aber nicht ganz so, wie es die Forscher haben wollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Magicscroll hat ein ausrollbares Display.
Magicscroll hat ein ausrollbares Display. (Bild: Human Media Lab)

Ein großes Display will jeder, aber keiner möchte immer ein entsprechend großes Gerät mit sich herumtragen. Hier ist das Einsatzgebiet rollbarer Displays. Kanadische Forscher um Roel Vertegaal, den Leiter des Human Media Lab der Universität Queens, haben mit Magicscroll ein Gerät gezeigt, mit dem all das bereits möglich ist. Derweil läuft die Entwicklungsarbeit bei Herstellern wie Huawei, Lenovo und Samsung weiter daran, Geräte mit flexiblen Displays auf den Markt zu bringen. Welche Gehäuseform die ersten kaufbaren Geräte haben werden, ist dabei noch ungewiss.

Stellenmarkt
  1. AUDI AG, Ingolstadt
  2. Computacenter AG & Co. oHG, Erfurt, Kerpen (bei Köln)

Bei Magicscroll handelt es sich um einen Tablet-Ersatz. Wenn das OLED herausgezogen ist, gibt es eine Displayfläche von 7,5 Zoll mit einer 2K-Auflösung. Allerdings ist das Display dabei nicht an einem Stück, sondern in zwei Bereiche unterteilt, so dass in der Mitte eine sichtbare Kante zu sehen ist, die beim Lesen durchaus stören kann. Das Display wird in ein zylindrisches Gehäuse eingerollt, das langfristig deutlich kompakter werden soll. Derzeit ist es gut zwei Hand breit und auch ziemlich dick.

An den Enden des Zylinders befindet sich jeweils ein Drehrad, um auf der Rolle bequem durch Inhalte zu blättern, wenn sich das Display auf der Rolle befindet. Die Idee dahinter ist, dass viele Informationen eingesehen werden können, ohne das Display aufzurollen.

Erst wenn mehr Platz benötigt wird, wird das Display ausgerollt. Dann soll sich das Gerät besser als ein klassisches Tablet halten lassen. Die jetzige Gehäuseform ist noch nicht so, wie es den Forschern vorschwebt, sie wollen mit ihrer aktuellen Arbeit zeigen, was derzeit bereits möglich ist.

Langfristig soll der Aufrollmechanismus die Größe eines Kugelschreibers haben und somit deutlich weniger Platz einnehmen. Die entscheidende Herausforderung wird dann die Akkulaufzeit sein, denn ein so großes Display verlangt auch nach einem entsprechend voluminösen Akku.

  • Magicscroll (Bild: Human Media Lab)
  • Magicscroll (Bild: Human Media Lab)
  • Magicscroll (Bild: Human Media Lab)
  • Magicscroll (Bild: Human Media Lab)
  • Magicscroll (Bild: Human Media Lab)
Magicscroll (Bild: Human Media Lab)

Das Forscherteam um Roel Vertegaal hat bereits in den vergangen Jahren einiges rund um künftige Displaytechnik gezeigt. Vor sieben Jahren wurde das Paperphone vorgestellt, zwei Jahre später das Papertablet gezeigt.

Die Forscher von Human Media Lab wollen Magicscroll am 4. September 2018 auf der Konferenz Mobile HCI in Barcelona vorstellen. Die Veranstaltung zählt zu den führenden Konferenzen, wenn es um neue Forschung zur Interaktion zwischen Menschen und Maschinen geht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 2,99€
  3. 2,19€
  4. 32,99€

kayozz 04. Sep 2018

Noch ist das Work in Progress. Schon, aber zum einen wird das für den Transport...

redbullface 03. Sep 2018

Ich möchte es nicht schlecht reden, aber von dem Video sieht das Teil wie ein...


Folgen Sie uns
       


Phase One IQ4 ausprobiert

Die Phase One IQ4 ist das Mittelformatsystem mit der höchsten Auflösung, das zur Zeit erhältlich ist. Wir haben die Profikamera getestet.

Phase One IQ4 ausprobiert Video aufrufen
Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
    Erasure Coding
    Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

    In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
    Eine Analyse von Oliver Nickel

    1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
    2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

    Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
    Radeon RX 5700 (XT) im Test
    AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

    Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
    2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
    3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

      •  /