Magic View: Lenovo zeigt Smartwatch mit projiziertem zweiten Display

Oft ist es mühsam, Inhalte auf dem kleinen Bildschirm einer Smartwatch zu erkennen. Lenovo hat jetzt ein neues Konzept vorgestellt, bei dem der Nutzer sie über ein zusätzliches virtuelles Display betrachten kann, das projiziert wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Lenovos Smartwatch-Konzept mit zusätzlichem Projektionsdisplay
Lenovos Smartwatch-Konzept mit zusätzlichem Projektionsdisplay (Bild: Lenovo)

Lenovo hat auf der Tech World in Peking ein Smartwatch-Konzept vorgestellt, das dem Nutzer zusätzlich zum gewohnten Uhrenbildschirm ein zweites Display bieten soll. So sollen Inhalte sich bequemer als über den kleinen Monitor der Smartwatch betrachten lassen.

Stellenmarkt
  1. Data Engineer im Chief Data Office (m/w/d)
    Allianz Versicherungs-AG, München
  2. Product Owner (m/w/d) IT Applikationen
    Goldbeck GmbH, Bielefeld
Detailsuche

Das zweite Display des "Magic View" genannte Konzept ist allerdings nicht als physischer Bildschirm in die Uhr eingebaut, sondern nur virtuell: Unterhalb des gewohnten Uhrenbildschirms sitzt ein kleiner Projektor, der das zweite Display projiziert. Schaut der Nutzer im richtigen Winkel und aus der richtigen Entfernung auf diese Projektion, wird ihm ein Bild geboten, dass 20-mal so groß wie das eigentliche Uhren-Display ist.

  • Lenovos Magic-View-Konzept einer Smartwatch mit zusätzlichem Display. Dieses wird projiziert, die dafür benötigte Technik sitzt unterhalb des eigentlichen Bildschirms. (Bild: Lenovo)
  • Lenovos Magic-View-Konzept einer Smartwatch mit zusätzlichem Display. Dieses wird projiziert, die dafür benötigte Technik sitzt unterhalb des eigentlichen Bildschirms. (Bild: Lenovo)
Lenovos Magic-View-Konzept einer Smartwatch mit zusätzlichem Display. Dieses wird projiziert, die dafür benötigte Technik sitzt unterhalb des eigentlichen Bildschirms. (Bild: Lenovo)


Virtuelles Display für Karten, Fotos und Videos

Auf diese Weise sollen sich etwa Karten besser betrachten lassen, da sie deutlich größer als auf dem eigentlichen Smartwatch-Display dargestellt werden. Auch Fotos oder Videos lassen sich über den projizierten Bildschirm betrachten. Wie Androidcentral allerdings feststellte, ist es beim in Peking gezeigten Prototyp sehr wichtig, den Abstand zur Projektion recht unverändert beizubehalten.

Golem Karrierewelt
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28.-30.11.2022, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    08./09.11.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Auch muss der Nutzer offenbar ziemlich nah am virtuellen Display sein, um ein scharfes Bild zu erhalten. Inwieweit das praktikabel ist, ist fraglich - allerdings ist die in Peking gezeigte Uhr auch nur ein erstes Modell. Sollte Lenovo das Konzept auf den Markt bringen, kann sich an der finalen Umsetzung durchaus noch etwas ändern.

Uhr wirkt sehr klobig

Vom Aussehen her ähnelt die Magic-View-Uhr der Watch Urbane LTE von LG. Wie diese ist Lenovos Uhr eher klobig. Das Hauptdisplay ist rund, das Uhrengehäuse ist nach unten hin verlängert, um die Elektronik für das virtuelle Display auszunehmen. Dadurch wirkt die Uhr noch etwas dicker als die Urbane-Smartwatch. Laut Androidcentral läuft auf der Uhr kein Android Wear.

Wann und ob Lenovo eine Smartwatch mit der Magic-View-Technologie auf den Markt bringt, ist noch ungewiss. Der in Peking gezeigte Prototyp wirkt aber zumindest äußerlich ausgereift, insofern könnte die Technik für den chinesischen Hersteller mehr als eine bloße Spielerei sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


weezor 28. Mai 2015

Das ist ja gerade das Gute daran, sie schon am tappen zu erkennen und zu ignorieren noch...

Bendix 28. Mai 2015

Genau so ging es mir auch gerade :D

SelfEsteem 28. Mai 2015

Was ist falsch daran, das (wahrscheinlich, nehme ich an) bekannteste Produkt in dem...

xammm 28. Mai 2015

Warum einen Artikel schreiben über eine Technologie, die der Autor scheinbar selbst nicht...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloudgaming-Dienst
Google schließt Stadia

Google steigt aus dem Cloud-Gaming-Geschäft aus und stellt seinen Dienst Stadia ein. Kunden erhalten ihr Geld zurück.

Cloudgaming-Dienst: Google schließt Stadia
Artikel
  1. Axel-Springer-Chef: Döpfner schlug Musk den Kauf von Twitter vor
    Axel-Springer-Chef
    Döpfner schlug Musk den Kauf von Twitter vor

    "Das wird lustig": Wenige Tage vor seinem Einstieg bei Twitter erhielt Elon Musk eine interessante Nachricht von Axel-Springer-Chef Döpfner.

  2. Flexpoint, Bfloat16, TensorFloat32, FP8: Dank KI zu neuen Gleitkommazahlen
    Flexpoint, Bfloat16, TensorFloat32, FP8
    Dank KI zu neuen Gleitkommazahlen

    Die Dominanz der KI-Forschung bringt die Gleitkommazahlen erstmals seit Jahrzehnten wieder durcheinander. Darauf muss auch die Hardware-Industrie reagieren.
    Von Sebastian Grüner

  3. Probefahrt mit EQS SUV: Geländegängiger Luxus auf vier Rädern
    Probefahrt mit EQS SUV
    Geländegängiger Luxus auf vier Rädern

    Nach einer Testrunde in Colorado versteht man, was Mercedes beim EQS SUV mit Top-End Luxury meint.
    Ein Bericht von Dirk Kunde

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek nur noch heute • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • MindStar (Mega Fastro SSD 1TB 69€, KF DDR5-6000 32GB Kit 229€) • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ • Alternate (Be Quiet Tower-Gehäuse 89,90€) • PS5-Controller GoW Ragnarök Limited Edition vorbestellbar [Werbung]
    •  /