Gute Kameraausstattung mit 50-Megapixel-Sensoren

Die Qualität der Displays ist unserem ersten Eindruck nach sehr gut. Die innenliegende Frontkamera ist in einem Loch im Display eingebaut, ebenso die im Außendisplay verbaute Frontkamera. Beide haben 42 Megapixel. Auf der Rückseite ist eine Dreifachkamera verbaut, deren Hauptkamera 50 Megapixel und eine Anfangsblende von f/1.9 hat.

Unterstützt wird sie durch eine Superweitwinkelkamera mit ebenfalls 50 Megapixeln und einer Anfangsblende von f/2.2 und einer 50-Megapixel-Kamera, die Honor als "Spektral-Verbesserungskamera" bezeichnet. Sie soll offenbar die Schärfe verbessern. Eine Telekamera hat das Magic V nicht. In dem uns zur Verfügung stehenden kurzen Testzeitraum konnten wir die Kamera nur kurz ausprobieren, zu kurz, um ein abschließendes Urteil fällen zu können.

Im Inneren des Magic V steckt ein Snapdragon 8 Gen1, also Qualcomms aktuell schnellster Prozessor. Der Arbeitsspeicher ist 12 GByte groß, der Flash-Speicher wahlweise 256 oder 512 GByte. Nutzer können zwei SIM-Karten gleichzeitig verwenden, das Magic V unterstützt 5G. Der Akku hat eine Nennladung von 4.750 mAh und lässt sich mit bis zu 66 Watt schnellladen. Drahtlos lässt sich das Smartphone nicht aufladen, was an der Klappkonstruktion liegen dürfte. Ausgeliefert wird das Gerät mit Android 12; sollte es nach Deutschland kommen, wären die Google-Dienste vorinstalliert.

Fazit

Das Magic V macht auf uns im ersten Hands-on einen sehr guten Eindruck. Die Verarbeitungsqualität ist sehr hoch, die Displays sind hochauflösend und reagieren schnell auf unsere Eingaben. Das Scharnier lässt sich zwar nicht in Zwischenpositionen arretieren, dafür ist der Faltradius größer, was einen unschönen, scharfen Falz beim Innendisplay verhindert.

  • Das Magic V von Honor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Magic V ist ein faltbares Smartphone im Design des Galaxy Z Fold 3 von Samsung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier ermöglicht keine Zwischenpositionen - entsprechend muss Honor die Aussteller in speziellen Halterungen platzieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera auf der Rückseite verwendet 50-Megapixel-Sensoren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das innenliegende Display ist 7,9 Zoll groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Außenbildschirm hat eine Diagonale von 6,45 Zoll und ein gutes Seitenverhältnis. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zusammengeklappt ist das Magic V 14,3 mm dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Magic V schließt ohne nennenswerte Lücke zwischen den beiden Teilen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier scheint gut gegen Partikel abgeschirmt zu sein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank der Scharnierkonstruktion ist der Falz in der Mitte des Bildschirms äußerst unauffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die innenliegende Frontkamera ist im Display verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das aufgeklappt Magic V von Honor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das innenliegende Display ist 7,9 Zoll groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Von der Hardware her ist das Magic V ein Smartphone auf Oberklasseniveau, sowohl was den Prozessor als auch was die Kameraausstattung und die Speicheroptionen angeht. Das spiegelt sich auch im Preis des momentan noch ausschließlich in China erhältlichen Smartphones wider: Dort kostet es umgerechnet mit 256 GByte Flash-Speicher knapp über 1.400 Euro, mit 512 GByte Speicher über 1.550 Euro. Das ist nicht nur für den chinesischen Markt viel Geld.

Honor zufolge wird unternehmensintern noch diskutiert, ob das Magic V auch nach Deutschland kommen soll - ausgeschlossen ist das einem Sprecher zufolge nicht. Es ist davon auszugehen, dass das Smartphone nicht zu einem niedrigeren Preis als in China angeboten werden dürfte. Damit dürfte Honor es schwer gegen die auf dem Markt etablierte Konkurrenz von Samsung haben: Das Galaxy Z Fold 3 ist aktuell bei verlässlichen Händlern für um die 1.300 Euro erhältlich.

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 Magic V im Hands-on: Honors topausgestatteter Galaxy-Fold-Konkurrent
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