Magic-Leap-Patente: AR-Brille lässt Herzen in OP-Sälen schweben

Neue Patente bestätigen frühere Einschätzungen und zeigen Augmented-Reality-Anwendungen: Magic Leap könnte als AR-Brille in Krankenhäusern und im Wohnzimmer verwendet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Wave Guide Reflector Array Projector
Wave Guide Reflector Array Projector (Bild: Magic Leap)

Magic Leap hat weitere Patente beim United States Patent and Trademark Office (UPTO) angemeldet. Diese bestehen aus Aberhunderten von Unterpunkten und sehr vielen Grafiken. Wie üblich gilt bei Patenten: Alles kann, nichts muss. Das Material beschreibt sehr ausführlich eine Art Brille, die mit einem kleinen Empfänger verbunden für Augmented Reality verwendet wird. Die Steuerung dürfte mit Gesten erfolgen.

Stellenmarkt
  1. IT Projektmanager (m/w/d)
    Fresenius Medical Care, Bad Homburg
  2. Business Process Manager/BPM (m/w/d)
    C4B Com For Business AG, Germering bei München
Detailsuche

Mehrere Grafiken demonstrieren verschiedene Handzeichen, die von einer Tiefenkamera erfasst werden. Je nachdem, welche Finger sich krümmen oder aneinander liegen, erfolgen Befehle wie Auswählen, Kopieren, Fokussieren oder Abbrechen. Magic Leap soll mit Annäherungs-, Ultraschallwellen- und Beschleunigungssensoren arbeiten, hinzu kommen Magnetometer, Gyroskopen und weitere Kameras.

Die AR-Brille selbst wird erneut als ein Mikrolinsenraster beschrieben, das ein Lichtfeld erzeugt und neben der Tiefenkamera mit Sensoren sowie einem Home-Button ähnlich dem Gear VR ausgestattet sein soll. Die Brille ist an eine Wearable-Box angeschlossen, diese soll Funkverbindungen zu einem Cloud-Server aufbauen und einen Akku enthalten.

Mittels Gestensteuerung soll der Nutzer der AR-Brille beispielsweise mit seinen Fingern einen Rahmen ziehen, welcher den Bereich vorgibt, in dem ein Foto aufgenommen wird. Dieses kann dann virtuell ins Wohnzimmer geklebt werden, die Sensoren und Kameras sorgen für die korrekte Positionierung.

Weitere Szenarien sind die virtuelle Einkaufsliste im Supermarkt und Spiele für Kinder, wie eine kleine Monster-Schnitzeljagd hinter Verpackungen bestimmter Lebensmittelhersteller. Die Werbeindustrie dürfte spätestens hier aufhorchen.

  • Patent-Grafiken (Bild: Magic Leap)
  • Patent-Grafiken (Bild: Magic Leap)
  • Patent-Grafiken (Bild: Magic Leap)
  • Patent-Grafiken (Bild: Magic Leap)
  • Patent-Grafiken (Bild: Magic Leap)
  • Patent-Grafiken (Bild: Magic Leap)
  • Patent-Grafiken (Bild: Magic Leap)
  • Patent-Grafiken (Bild: Magic Leap)
  • Patent-Grafiken (Bild: Magic Leap)
  • Patent-Grafiken (Bild: Magic Leap)
  • Patent-Grafiken (Bild: Magic Leap)
Patent-Grafiken (Bild: Magic Leap)

Im professionellen Umfeld zeigt Magic Leap verschiedene Anwendungen im Krankenhaus: So könnten sich Patienten aus ihrem Zimmer in eine Strandlandschaft versetzen, passende Geräuschkulisse inklusive. Auch die Besprechung und Durchführung einer Herz-Operation mit virtuell eingeblendetem Organ ist denkbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Glasfaser
Berliner Senat blamiert sich mit Gigabitstrategie

Der Berliner Senat ist nach Jahren aus dem Dämmerzustand hochgeschreckt und hat nun eine Gigabitstrategie. Warum haben sie nicht einfach geschwiegen?
Ein IMHO von Achim Sawall

Glasfaser: Berliner Senat blamiert sich mit Gigabitstrategie
Artikel
  1. Selbständige: Vodafone mit neuen Tarifen ohne Preissteigerung
    Selbständige
    Vodafone mit neuen Tarifen ohne Preissteigerung

    Vodafone wird seine Preise in neuen Tarifen für Selbständige nach 24 Monaten nicht mehr anheben.

  2. Gorillas-Chef: Entlassungen sind im Interesse der Community
    Gorillas-Chef
    Entlassungen sind "im Interesse der Community"

    Der Chef des Gorillas-Lieferdienstes rechtfertigt die Kündigung eines Arbeiters. Eine Fahrerin mit blauen Flecken am Rücken bewertet das anders.

  3. Coronapandemie: Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren
    Coronapandemie
    Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren

    Um weite Arbeitswege und Verspätungen zu vermeiden, hatten es sich einige Microsoft-Mitarbeiter in den eigenen Rechenzentren bequem gemacht.

Topf 19. Jan 2015

Okay. Ich habe mich jetzt doch ernsthaft hier angemeldet, um gegen die...

Anonymer Nutzer 19. Jan 2015

Ja, besonders alte Frauen um ihre Krähenfüße zu verstecken.

xmaniac 19. Jan 2015

...bleiben dann auch die Handschuhe steril :) https://www.youtube.com/watch?v=U1Xp_t9xKko


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Dualsense 59,99€ • Battlefield 2042 PC 53,99€ • XXL Sale bei Alternate • Rainbow Six Extraction Limited PS5 69,99€ • Sony Pulse 3D-Headset PS5 99,99€ • Snakebyte Gaming Seat Evo 149,99€ • Bethesda E3 Promo bei GP [Werbung]
    •  /