Magic Leap Lumin OS: Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Gestensteuerung und Fenster im Raum: Lumin OS ist das Betriebssystem, das mit der AR-Brille Magic Leap One entwickelt wird. Es wird auf 3D-Spielereien größtenteils verzichtet, um eine gewohnte zweidimensionale Bedienbarkeit zu erhalten. Virtuelle Drohnen im eigenen Wohnzimmer wird es trotzdem geben.

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Lumin OS ist ein Betriebssystem für Augmented Reality.
Lumin OS ist ein Betriebssystem für Augmented Reality. (Bild: Magic Leap)

Das Startup Magic Leap gibt einen ersten Einblick in sein Augmented-Reality-Betriebssystem Lumin OS. Auf Twitter und der Onlinecommunity Reddit stellt das Unternehmen einige Bilder aus, die die Benutzeroberfläche und Designentscheidungen verdeutlichen. Das US-IT-Blog Techcrunch hat die Motive zusammengetragen. Das OS soll in Verbindung mit dem AR-Headset Magic Leap One genutzt werden. Es läuft auf dem am Träger angebrachten Mini-PC Lightpack, dessen Recheneinheit ein Nvidia Tegra X2 mit integrierter GPU ist.

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Lumin OS teilt sich demnach in zwei verschiedene visuelle Modelle ein: den Landscape-Modus und den Immersive-Modus. Ersterer wird zum Anzeigen von zweidimensionalen Elementen im Raum genutzt. Das sollen vor allem einzelne Bedienelemente und Menüs sowie die generelle grafische Benutzeroberfläche des Betriebssystems sein.

  • Lumin OS (Bild: Magic Leap)
  • Lumin OS (Bild: Magic Leap)
  • Lumin OS (Bild: Magic Leap)
  • Lumin OS (Bild: Magic Leap)
  • Lumin OS (Bild: Magic Leap)
  • Lumin OS (Bild: Magic Leap)
Lumin OS (Bild: Magic Leap)

Der Hersteller entscheidet sich dabei wohl bewusst für 2D-Grafiken, da diese den meisten Nutzern eher vertraut sind. Einzelne Elemente sind im Raum platzierbar und werden Prismen genannt. Mit dem Finger und Gestensteuerungen können sich Nutzer durch Menüs navigieren. Das soll auch ohne eigenständigen Controller funktionieren, wie es bei VR-Produkten wie dem HTC Vive und dem Oculus Rift üblich ist. Tastatureingaben sollen dabei beispielsweise über ein per Bluetooth verbundenes Smartphone mit einer entsprechenden Begleit-App erfolgen.

Der immersive Modus projiziert dreidimensionale Objekte direkt in den Raum, in dem Nutzer der AR-Brille stehen. Das Unternehmen zeigt etwa den Screenshot des Spiels Dr. Grordbort, bei dem Roboter im Raum erscheinen und von der virtuellen Laserkanone getroffen werden müssen. Dabei merkt man, wie lange das Projekt bereits in der Entwicklung ist. Mittlerweile sind solche Titel keine Neuigkeit mehr. Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Jahr 2011. Große Unternehmen wie Alibaba, Google und Qualcomm haben etwa 19 Milliarden Euro in das Startup investiert. Die AR-Brille wurde dann im Dezember 2017 gezeigt. Wann das Betriebssystem veröffentlicht wird, ist noch nicht sicher.

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