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Magic Editor: Googles KI-Bildbearbeitung könnte ohne Abo kommen

Ein Guthabensystem könnte Googles Magic-Editor-Funktionen ohne Google-One-Abo verfügbar machen – entsprechende Hinweise finden sich in der Fotos-App.
/ Tobias Költzsch
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Googles KI-Bildbearbeitungen wurden ab dem Pixel 6 eingeführt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Googles KI-Bildbearbeitungen wurden ab dem Pixel 6 eingeführt. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Googles Magic Editor ist bislang nur für die Smartphones der Pixel-8-Serie verfügbar – einige Funktionen wie der Magic Eraser sind allerdings auch für Abonnenten von Google-One-Speicherabos erhältlich. Kostenlos gibt es den Magic Editor bislang aber nicht – das könnte sich jedoch ändern.

Android Authority(öffnet im neuen Fenster) hat im Quelltext der Google-Fotos-App Hinweise auf ein Guthabensystem für die KI-Bildverbesserungen gefunden. Demnach werden Nutzer eine bestimmte Anzahl an Speicherungen vornehmen können, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Danach lassen sich bearbeitete Bilder offenbar nicht mehr abspeichern.

Nutzer können den Strings zufolge ablenkende Bildelemente entfernen (Magic Eraser), aber auch Objekte bewegen und Hintergründe austauschen. Die letzten beiden Funktionen sind bislang im Magic Editor verfügbar, nicht aber als Google-One-Option.

Guthaben wird zu Beginn des Monats zurückgesetzt

Den Strings im Quelltext zufolge wird das Guthaben am ersten Tag eines Monats zurückgesetzt. Danach können Nutzer wieder eine bestimmte Anzahl an Bearbeitungen und Speichervorgängen durchführen. Wie hoch das Guthaben sein wird, geht aus dem Code nicht hervor.

Ist das Konto aufgebraucht, werden Nutzer auf die Möglichkeit hingewiesen, ein Google-One-Abo abzuschließen. Ohne Abo müssten Nutzer wieder bis zum Anfang des nächsten Monats warten. Unklar ist bislang, wann und ob das Guthabensystem eingeführt werden wird.

Google hatte den Magic Eraser mit dem Pixel 6 eingeführt. Mit den Pixel-8-Modellen kam der Magic Editor hinzu, mit dessen Hilfe Nutzer Objekte ausschneiden und vergrößern oder umsetzen können. Die KI füllt dann den frei werdenden Hintergrund aus.


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