Abo
  • Services:

Magento: Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

Oneplus hat seine Untersuchung zu kopierten Kreditkarten abgeschlossen. Angreifer konnten wohl eine Schwachstelle für Cross-Site-Scripting ausnutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kreditkarten
Kreditkarten (Bild: Matt Cardy/Getty Images)

Oneplus hat sich bei betroffenen Kunden für den Missbrauch von Kreditkartendaten im eigenen Onlineshop entschuldigt. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben mit einem externen Dienstleister zusammen, um den Vorfall vollständig aufzuklären.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe, Ettlingen
  2. Zurich Gruppe Deutschland, Bonn

Oneplus hatte zum Start des Shops auf das Shopsystem Magento gesetzt, das seit Jahren immer wieder durch Sicherheitslücken auffällt. Weil die Daten der Kunden auf der Webseite selbst eingegeben wurden, gelang es Angreifern offenbar, diese mitzuschneiden und für betrügerische Einkäufe zu missbrauchen. Nach Angaben von Oneplus konnten Angreifer in den Server eindringen und ein Skript platzieren. Vermutlich nutzten sie eine XSS-Schwachstelle, auch wenn Oneplus das nicht wörtlich schreibt.

Nach Angaben des Unternehmens konnten die Angreifer Kreditkartennummern, Gültigkeitsdatum und den meist dreistelligen Sicherheitscode abfangen. Diese Angaben reichen bei vielen Anbietern aus, um Einkäufe zu tätigen - falls nicht auf ein Sicherheitssystem wie Verified by Visa oder eine Transaktions-PIN gesetzt wird. Laut Oneplus sind bis zu 40.000 Nutzer betroffen.

Kunden sollen Abrechnungen prüfen

Kunden sollten ihre Kreditkartenabrechnungen genau prüfen. Oneplus sucht derzeit nach einem "gangbaren" Weg, um betroffenen Kunden für ein Jahr kostenfreies Monitoring der Kreditkartentransaktionen anzubieten. Entsprechende Dienste sind in den USA jedoch deutlich weiter verbreitet als in Deutschland.

Nach Angaben des Anbieters sind Nutzer nicht betroffen, wenn sie über Paypal gezahlt oder aber bereits im System des Zahlungsdienstleisters hinterlegte Karten genutzt haben. Auch wer mit der Kreditkarte, aber über Paypal gezahlt hat, sollte nicht betroffen sein. Oneplus bedankt sich bei dem Twitternutzer @superdutynick für den Hinweis.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 199€ (Vergleichspreis 265,99€)
  2. 269€ (Vergleichspreis 319€)HP Pavilion 32
  3. 3,82€

Folgen Sie uns
       


Wacom Intuos im Test

Das Wacom Intuos ist klein und kompakt - fast schon untypisch für Wacom-Geräte. Gerade angehende digitale Künstler freuen sich über die präzise Stifteingabe zu einem erschwinglichen Preis. Allerdings gibt es auch Nachteile - weniger Makrotasten und fehlende Touch-Eingabe gehören dazu.

Wacom Intuos im Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
Indiegames-Rundschau
Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Grafikwucht beim ganz großen Maus-Abenteuer oder lieber Simulationstiefe beim Mischen des Treibstoffs für den Trabbi? Wieder haben Fans von Indiegames die Qual der Wahl - wir stellen die interessantesten Neuheiten vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  2. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Datenskandal Bundesregierung erwägt strenge Facebook-Regulierung
  2. Quartalsbericht Facebook macht fast 5 Milliarden US-Dollar Gewinn
  3. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen

    •  /