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Magenta Zuhause 2000: Telekom bietet FTTH mit 2 GBit/s und mehr Upload

Bereits im Mai wurde Magenta Zuhause 2000 vage vorangekündigt. Die Telekom verlangt für ihren neuen Tarif jetzt aber einen hohen Preis.
/ Achim Sawall
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Baustellen der Telekom werden für den Winter gesichert. (Bild: Deutsche Bahn / Screenshot Golem.de)
Baustellen der Telekom werden für den Winter gesichert. Bild: Deutsche Bahn / Screenshot Golem.de

Mit Magenta Zuhause 2000 bietet die Deutschen Telekom nun ihren schon lange angekündigten neuen Glasfasertarif mit bis zu 2 GBit/s im Download und 1 GBit/s im Upload. Wie der Netzbetreiber am 8. Dezember 2023 bekanntgab(öffnet im neuen Fenster), läuft die Vorvermarktung in den Pilotstädten Berlin und Gunzenhausen bereits.

Bis Ende 2024 sollen rund 100.000 Haushalte den neuen Glasfasertarif buchen können. Der monatliche Grundpreis beträgt 139,95 Euro. Beinhaltet ist eine Telefonie-Flatrate in alle deutschen Netze. Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Bisher bietet die Telekom 1 GBit/s im Download und 200 MBit/s im Upload für 79,95 Euro in ihrem leistungsfähigsten Tarif für private Endkunden. In dem Bereich gibt es bisher keine Neukundenrabatte.

Damit wählt die Telekom einen relativ hohen Preis für ihren schnellsten Zugang. Beispielsweise bietet DNS.NET(öffnet im neuen Fenster) in seinem Glasfasernetz einen schnelleren Tarif von 2,5 GBit/s im Download und 1.000 MBit/s im Upload für nur 39,95 Euro im Monat. Ab dem 7. Monat werden 89,95 berechnet. Eine Telefonieflatrate ist nicht beinhaltet. Dazu kommen Bereitstellungskosten von 49 Euro.

Voraussetzung für den neuen Telekom-Tarif ist eine Telekom Betriebsstelle mit installiertem XGS-PON entsprechend kompatibler Router, erklärte der Netzbetreiber. AVM bietet, exklusiv für Provider, zwei Fritzbox-Modelle mit XGS-PON-Modul: Die Fritzbox 5530 Fiber und 5590 Fiber, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage.

Mit dem Standard XGS-PON werden symmetrische 10 GBit/s unterstützt. Bei der Abkürzung XGS-PON steht das X für die Zahl 10 und das S für symmetrisch. Der Vorläufer XG-PON bot nicht-symmetrische 10 GBit/s im Download und im Upload 2,5 GBit/s. Damit wäre das neue Angebot auch mit XG-PON möglich.

Glasfaser mit mehr Speed im Mai angekündigt

Im Mai 2023 hatte Klaus Müller, Leiter Glasfaser Telekom, bereits erklärt: "Vielleicht werden wir ja in Zukunft auch noch einen höheren Tarif als das Gigabit launchen. Sehr wahrscheinlich werden wir das tun in naher Zukunft."

Die Telekom betreibt bereits seit langem ein Projekt für 10 GBit/s über Glasfaser für Endkunden in ihrem Network Innovation Center in Darmstadt. "In Zukunft haben wir das 10-Gigabit-System XGS-PON. Da können wir dann 10 Gigabit im Downstream und 10 Gigabit im Upstream in der gleichen Netzstruktur anbieten", sagte Ralph Leppla, Squad Leader im Network Innovation Center der Telekom im November 2021.

"Um 10G-Produkte für die Kunden anbieten zu können, müssen wir die Datenrate weiter erhöhen. Die nächste Generation ist 25G. Und am Horizont sind auch schon 50G-PON-Systeme sichtbar", erklärte Leppla.

Dabei muss die Telekom für ihre nächste Stufe im Glasfaserausbau natürlich keine neuen Glasfaserkabel verlegen. Die Leitungen blieben gleich, nur die Technik aufseiten der Telekom müsse angepasst werden, sagte Leppla: "Wir müssen in den Betriebsstellen die Geräte entweder auf eine neue Software upgraden oder austauschen." Was dafür erforderlich ist, wird in Darmstadt getestet. Im Einsatz sind ein Speed-Testserver, ein passender Router, aktualisierte Netztechnik – und Optical Line Termination der nächsten Generation, der optische Leitungsabschluss, von dem aus das Glasfaser-Signal an die Nutzer verteilt wird.


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