Magenta TV One: Teure Android-TV-Box der Telekom kostet 170 Euro

Bei der Konkurrenz gibt es für die Hälfte des Preises Android-TV-Geräte mit mehr Leistung als bei der Telekom.

Artikel veröffentlicht am ,
Magenta TV One startet am 7. Dezember 2021.
Magenta TV One startet am 7. Dezember 2021. (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom will ab dem 7. Dezember 2021 mit dem Verkauf der Box Magenta TV One beginnen. Sie soll zum Preis von 170 Euro angeboten werden. Alternativ dazu kann die Box zum Monatspreis von 5 Euro gemietet werden. Nach einer Mietzeit von knapp drei Jahren zahlen Kunden im Vergleich zum einmaligen Anschaffungspreis drauf.

Seit knapp drei Monaten wird Magenta TV One im Rahmen eines Betatests kostenlos von der Telekom abgegeben. Derzeit läuft der Betatest noch und die Box kann weiterhin kostenlos für Telekom-Festnetzkunden für drei Monate über die entsprechende Telekom-Webseite bestellt werden. Danach fallen 5 Euro monatlich für die Nutzung von Magenta TV One an - zusätzlich zu den Gebühren für Magenta TV.

Die Telekom verlangt für den Einsatz von Magenta TV One einen kostenpflichtigen Magenta-TV-Tarif, der zu Hause und unterwegs verwendet werden kann. Magenta TV One kann an einem Telekom-Festnetzanschluss betrieben werden, ist aber auch über jeden anderen Internet-Anbieter nutzbar. Magenta TV One ist ein eigenständiges Produkt, das nicht mit anderen Magenta-Receivern kompatibel ist.

Android-TV-Box von Nokia leistet mehr und kostet weniger

Magenta TV One ist ein Streaminggerät auf Basis von Android TV und ist im Vergleich zur Android-TV-Konkurrenz vergleichsweise teuer. Zum Listenpreis von 100 Euro gibt es Nokias Android-TV-Box Streaming Box 8000, die viele Anschlussmöglichkeiten sowie eine Fernbedienung mit Tastenbeleuchtung besitzt und an die Bedürfnisse für den Konsum linearen Fernsehens angepasst ist. Im Handel gibt es die Streaming Box 8000 für 80 Euro. Das Nokia-Gerät kostet also weniger als die Hälfte von Telekoms Magenta TV One und das bei mehr Anschlussvielfalt.

Magenta TV One läuft mit Android TV und hat eine speziell angepasste Oberfläche. Auch der Magenta TV Stick hat eine speziell angepasste Oberfläche, den typischen Android-TV-Startbildschirm gibt es nicht, stattdessen ist eine Magenta-TV-Oberfläche der Startbildschirm. Die typischen Streaming-Apps für Android TV sollen auch auf Magenta TV One laufen, dazu zählen unter anderem Disney+, Netflix und Prime Video.

Magenta TV One ist 125 x 125 x 25 mm groß und kommt mit einer Fernbedienung mit Zifferntasten, mit denen direkt TV-Kanäle angewählt werden können. Viele Android-TV-Geräte haben keine Zahlentastatur. Bisher war Nokias Streaming Box 8000 zusammen mit dem Waipu-TV-4K-Stick eine der wenigen Ausnahmen.

Die Telekom-Box unterstützt die Wiedergabe von Inhalten in 4K sowie mit HDR (10 und 10+), Dolby Vision und Dolby Atmos. Die Box unterstützt WLAN, kann aber auch über Ethernetkabel mit dem Internet verbunden werden. Es gibt einen USB-Anschluss, etwa für externe Datenspeicher. Spezielle Audio-Ausgänge wie bei der Nokia-Streaming-Box fehlen dem Telekom-Modell.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
T-1000
Roboter aus Metall kann sich verflüssigen

Ein Team aus den USA und China hat einen Roboter entwickelt, der seinen Aggregatzustand von fest zu flüssig und zurück ändern kann.

T-1000: Roboter aus Metall kann sich verflüssigen
Artikel
  1. Apple: MacBook Pro braucht wegen Lieferproblemen nur kleine Kühler
    Apple
    MacBook Pro braucht wegen Lieferproblemen nur kleine Kühler

    In den neuen MacBook Pro mit M2 Pro und M2 Max sitzen kleinere Kühlkörper. Der Grund sind Probleme in der Lieferkette.

  2. Trotz Exportverbot: Chinesische Kernforscher nutzen weiter US-Hardware
    Trotz Exportverbot
    Chinesische Kernforscher nutzen weiter US-Hardware

    An Chinas wichtigstes Kernforschungszentrum darf seit 25 Jahren keine US-Hardware geliefert werden. Dennoch nutzt es halbwegs aktuelle Xeons und GPUs.

  3. Virtualisieren mit Windows, Teil 3: Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V
    Virtualisieren mit Windows, Teil 3
    Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V

    Hyper-V ist ein Hypervisor, um VMs effizient verwalten zu können. Trotz einiger weniger Schwächen ist es eine gute Virtualisierungssoftware, wir stellen sie in drei Teilen vor. Im letzten geht es um Betrieb und Pflege der VMs.
    Eine Anleitung von Holger Voges

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PCGH Cyber Week - Rabatte bis 50% • Acer Predator 32" WQHD 170Hz 529€ • MindStar-Tiefstpreise: MSI RTX 4090 1.982€, Sapphire RX 7900 XT 939€ • Philips Hue bis -50% • Asus Gaming-Laptops bis -25% • XFX Radeon RX 7900 XTX 1.199€ • Kingston 2TB 112,90€ • Nanoleaf bis -25% [Werbung]
    •  /