Magenta Telekom: Telekom baut ihr Kabelnetz weiter mit Docsis 3.1 aus

Rund 66.000 Haushalte können nun im Netz der Telekom 1 GBit/s nutzen. Die Übernahme des Kabelnetzes in Österreich zahlt sich aus, auch wenn sich der Telekom-Chef in Deutschland über Koaxkabel beklagt.

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Shop von Magenta Telekom
Shop von Magenta Telekom (Bild: Magenta Telekom)

Magenta Telekom hat in Österreich einen weiteren großen Bereich seines Kabelnetzes mit Docsis 3.1 ausgestattet. Das gab die Deutsche-Telekom-Tochter am 4. August 2020 bekannt. Im Bundesland Vorarlberg im Westen des Landes sind demzufolge nun rund 66.000 Haushalte und Betriebe mit einer Datenübertragungsrate von bis zu einem Gigabit pro Sekunde versorgt. Der Upload beträgt bis zu 50 MBit/s.

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Telekom Konzernchef Tim Höttges sagte am 14. Mai 2020: "Das Kabelnetz ist ein Kupfernetz. Dieses Kupfernetz ist ein geteiltes Medium. Wenn sie Peak-Last auf einem geteilten Medium haben, geht die Leistung dieses Netzes herunter." Nur wenn die Kabelnetzbetreiber Glasfaser ausbauten, seien sie in der Lage, "wirkliche Gigabit-Bandbreiten in Deutschland zu erzeugen".

Das Kabelnetz hat in Vorarlberg eine Länge von rund 2.700 Kilometern Länge, darunter auch Glasfaseranteile. Ausgebaut wurden die Gemeinden Alberschwende, Altach, Bregenz, Dornbirn, Fußach, Gaißau, Götzis, Hard, Höchst, Hohenems, Hörbranz, Kennelbach, Klaus, Koblach, Lauterach, Lochau, Lustenau, Mäder, Satteins, Schwarzach, Sulz-Röthis, Weiler, Wolfurt und Zwischenwasser. Der Ausbau auf Docsis 3.1 kommt jedoch in der Regel mit sehr wenig oder gar keinem Tiefbau aus. Wenn es erforderlich ist, wird bei einer Segmentierung Koaxial- gegen Glasfaserkabel ausgetauscht. An den Übergabepunkten (Schaltkästen) an den Straßenecken werden aktive Bauteile getauscht. Sie sind notwendig, um die mit Docsis 3.1 möglichen höheren Bandbreiten zu übertragen.

Um den Ausbau nutzen zu können, müssen Kunden einen Gigabit-Tarif buchen und benötigen einen neuen Router.

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Österreichweit investiert Magenta Telekom nach eigenen Angaben von 2018 bis 2021 rund eine Milliarde Euro, um sein Kabel- und Mobilfunknetz auszubauen.

Der Mobilfunkbetreiber T-Mobile Austria hatte im Dezember 2017 für 1,9 Milliarden Euro den Kabelnetzbetreiber UPC Austria gekauft. UPC Austria war eine Tochter von Liberty Global, dem zu der Zeit weltgrößten Kabelnetzbetreiber.

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FearTheDude 05. Aug 2020

Der DOCSIS Standard ist wesentlich robuster gegenüber Störsignalen als alle DSL Standards...

Érdna Ldierk 04. Aug 2020

Servas, Du hast scheinbar übersehen, dass es sich hier um Magenta Telekom in Österreich...



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