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Magenta Mobil: Telekom wirbt aus Versehen mit 5G für Prepaid-Tarife

Auf der Webseite der Telekom werden die Tarife Magenta Mobil Prepaid mit 5G -Geschwindigkeiten beworben – dabei hat das Unternehmen die 5G-Nutzung für seine Prepaid-Tarife noch gar nicht freigeschaltet. Bei den Angaben handelt es sich um einen Fehler.
/ Tobias Költzsch
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Die Deutsche Telekom hat noch kein 5G bei ihren Prepaid-Tarifen eingeführt. (Bild: Deutsche Telekom)
Die Deutsche Telekom hat noch kein 5G bei ihren Prepaid-Tarifen eingeführt. Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom bewirbt auf ihrer Internetseite(öffnet im neuen Fenster) ihre Prepaid-Tarife mit 5G-Geschwindigkeiten, obwohl der schnelle Netzstandard offiziell noch nicht für diese Art von Verträgen angekündigt wurde. Wie Teltarif(öffnet im neuen Fenster) auf Nachfrage herausfand, soll es sich um ein Versehen handeln.

In den Erklärungen zu den Tarifen Magenta Mobil Prepaid werden unter dem Punkt "Geschwindigkeit im Download" sowohl LTE Max als auch 5G genannt. In den verlinkten Erläuterungen folgt dann der Satz: "An einzelnen 5G-Standorten ist mit einem geeigneten Endgerät auch eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit möglich."

Da die Telekom bislang noch keine Verfügbarkeit von 5G für ihre Prepaid-Tarife bekanntgab, wäre ein solcher Schritt äußerst überraschend. Auf Nachfrage von Teltarif bestätigte das Unternehmen, dass es noch kein 5G für seine Prepaid-Angebote eingeführt habe. Die Angaben wurden möglicherweise versehentlich von einem anderen Angebot übernommen.

Unklar, wann 5G für Prepaid kommen soll

Aktuell ist nicht abzusehen, ob eine 5G-Option für die Prepaid-Tarife kurz bevorsteht oder erst später geplant ist. Denkbar ist auch, dass bei der Telekom jemand die Ankündigung einer bald anstehenden 5G-Einführung zu früh freigeschaltet hat.

Stand Oktober 2019 sind nach Angaben der Telekom Dreiviertel der knapp 30.000 Standorte in Deutschland 5G-ready. Zwischen Juni und August 2019 brachte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge 4.500 LTE-Antennen neu ins Netz. Führend war dabei Bayern mit 433 zusätzlichen Standorten.


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