Abo
  • Services:

Magenta: Google will mit KI Musik machen

Das Deep-Learning-Team von Google will Modelle erstellen, mit denen sowohl Musik als auch bildende Kunst maschinell generiert werden kann. Für das Projekt mit dem Namen Magenta will Google aktiv mit Künstlern zusammenarbeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Für Magenta will Goolge Künstler, Programmierer und Forscher zusammenbringen.
Für Magenta will Goolge Künstler, Programmierer und Forscher zusammenbringen. (Bild: Magenta Team)

"Können wir maschinelles Lernen nutzen, um überzeugende Kunst und Musik zu erzeugen? Wenn ja, wie? Wenn nicht, warum nicht?", das fragt sich das Deep-Learning-Team von Google Brain und möchte auf diese Fragen in dem Projekt Magenta gemeinsam mit Programmierern und Künstlern Antworten finden. Als Grundlage für die Arbeiten soll Tensorflow dienen. Dieses Framework ist von Google speziell für maschinelles Lernen erstellt worden.

Stellenmarkt
  1. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
  2. Wacker Chemie AG, München

Der Ankündigung zufolge habe Magenta zwei Ziele. Statt wie bisher maschinelles Lernen zum Verstehen von Inhalten zu verwenden - allen voran Sprache -, sollen diese Fähigkeiten jetzt dazu genutzt werden, Algorithmen zu erstellen, die eigenständig lernen, Kunst und Musik zu erzeugen. Besonders schwierig daran sei, Werke zu erzeugen, die gewisse Überraschungseffekte aufweisen oder auch eine Art von zusammenhängender Geschichte erzählen. Problematisch sei außerdem die Entscheidung, welche Modelle sich für das Ziel ansprechender Kunst eigneten.

Zusätzlich dazu solle Magenta aber auch zu einer aktiven Gemeinschaft aus Künstlern, Programmierern und Forschern werden. Dafür werde das Kernteam von Magenta Infrastruktur um Tensorflow herum bauen, die eine Verwendung für Kunst vereinfachen soll. So werde zum Beispiel Audio- und Videounterstützung erstellt, ebenso wie Werkzeuge zum Umgang mit speziellen Formaten wie MIDI sowie Plattformen, die es Künstlern erleichtern sollen, mit den Modellen des maschinellen Lernens zu arbeiten.

Zurzeit wird Magenta von einem Team von Google erstellt und habe noch Alphaqualität. Sobald aber stabile Werkzeuge und Modelle zur Verfügung stehen, sollen externe Entwickler an dem Code mitarbeiten dürfen. Die Quellen stehen auf Github bereit.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 4 Spiele gratis erhalten

Pjörn 05. Jun 2016

Nennt sich das dann nicht Jazz?

Proctrap 04. Jun 2016

War auch mein erster Gedanke. Wetten das kommt dann als zusatz Paket bei der Telekom ? So...


Folgen Sie uns
       


Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live

Fallout 76 wird Multiplayer bieten, Starfield und Elder Scrolls 6 werden angekündigt und Bethesda bringt mit Rage 2 und Doom Eternal jede Menge Action: Konnte uns das im nächtlichen Stream begeistern?

Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /