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Mad Max: George Miller erklärt, wieso er Furiosa neu besetzt hat

Nach Mad Max: Fury Road ist Furiosa: A Mad Max Saga einer der ersehnten Sci-Fi-Filme seit langer Zeit.
/ Peter Osteried
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Anya Taylor-Joy ist Furiosa - in jungen Jahren (Bild: Warner Bros.)
Anya Taylor-Joy ist Furiosa - in jungen Jahren Bild: Warner Bros.

Mad Max: Fury Road war für Regisseur George Miller ein immenser Erfolg. Kurz danach machte er sich an die Arbeit zum Prequel Furiosa: A Mad Max Saga. Darin wollte er die Vorgeschichte der von Charlize Theron gespielten Figur genauer beleuchten. Heutzutage wäre es möglich, mit De-Aging-Software auch Charlize Theron 20 oder 30 Jahre jünger aussehen zu lassen, aber Miller entschied sich zur Neubesetzung – und für Anya Taylor-Joy(öffnet im neuen Fenster) .

Millers Entscheidung

Miller: "Es wäre definitiv Charlize gewesen, wenn Furiosa vor Fury Road gedreht worden wäre. Irgendwann dachte ich: Oh, vielleicht könnten wir das Altern rückgängig machen. Dann schaute ich mir die Filme von wirklich meisterhaften Filmemachern wie Ang Lee und Martin Scorsese an, wie sie Gemini Man und The Irishman gemacht haben. Und ich sah, dass es noch nicht ausgereift war. Alles, was man sich anschaut, ist: 'Seht mal, wie gut die Technologie funktioniert.' Das wäre nicht überzeugend gewesen."

Darum entschied sich Miller, die Rolle neu zu besetzen. Es war ihm wichtig, dass die Technik den Zuschauer nicht aus der Geschichte reißt, sondern die Schauspielerin ihn in die Geschichte zieht. Miller: "Letztlich ist es eine intuitive Reaktion. Taylor-Joy hat eine angeborene Entschlossenheit. Sie ist eine entschlossene und rigorose Person. Sie hat etwas Mystisches an sich. Und sie wurde schon in jungen Jahren zur Balletttänzerin ausgebildet. Charlize wurde in jungen Jahren auch zur Balletttänzerin ausgebildet. Die beiden haben genau die Präzision, die wir brauchten."

Empfohlen wurde ihm Anya Taylor-Joy von Edgar Wright, der mit ihr in Last Night in Soho arbeitete.

Was Theron sagt

Charlize Theron hätte die Rolle gern wieder gespielt, versteht Millers Entscheidung aber: "Ich respektiere George voll und ganz, wenn nicht sogar noch mehr, nachdem ich Fury Road mit ihm gemacht habe. Er ist ein Meister, und ich wünsche ihm nur das Beste. Ja, es bricht mit das Herz. Ich liebe diese Figur und bin dankbar, dass ich einen kleinen Teil dazu beigetragen habe, sie zu erschaffen. Ich werde immer an sie denken und sie in guter Erinnerung behalten. Natürlich würde ich gern sehen, wie die Geschichte weitergeht. Wenn er das Gefühl hat, dass er so vorgehen muss, dann vertraue ich ihm in dieser Hinsicht."

Furiosa: A Mad Max Story startet am 23. Mai 2024.


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