Mäßige Daumentasten - tolles Scrollrad
Mad Catz liefert insgesamt fünf Seitenteile mit - zwei für den Daumen und drei für den kleinen sowie den Ringfinger - und befestigt diese mit Titanschrauben. Der passende Dreher und ein Pinsel zur Sensorreinigung gehören zum Lieferumfang. Welches Modul an der rechten Seite montiert wird, hängt vom Spielertyp ab. Für den Claw-Grip gibt es ein vertikales zum Greifen, für den Palm-Grip einen Flügel, damit der kleine Finger und je nach Handtyp auch der Ringfinger nicht auf dem Mauspad schleifen.
Für den Low-Sense-Spielertyp legt Mad Catz noch ein Seitenteil bei, bei dem auf der Höhe der rechten Haupttaste eine Führungsschiene angebracht ist, in die der kleine Finger untergehakt wird. Das soll beim Anheben und Absetzen der Maus mehr Kontrolle ermöglichen. Wir als High-Sense-Spieler nutzen das vertikale Seitenteil im Palm-Grip und verstärkt die drei Daumentasten der beiden linken Seitenteile. Eines davon ist breiter, was prinzipiell mittelgroßen Händen und riesigen Pranken entgegenkommt.
Die untere zentrale Daumentaste nennt Mad Catz werbewirksam Precision-Aim, da hier die Abtastrate auf Knopfdruck drastisch reduziert wird. Im Treiber kann aber auch jede andere Funktion darauf gelegt werden, etwa das Nachladen einer Waffe in einem Shooter oder das Öffnen des Inventars in einem Rollenspiel. Die Precision-Aim hat ein schön knackigen Druckpunkt, die beiden Knöpfe darüber hingegen drücken sich schwammig - insbesondere der hintere.
Innovatives Scrollrad mit einem Manko
Bei den Hauptasten mit Omron-Switches und dem dpi-Umschalter dazwischen hingegen ist der Druckpunkt wieder knackig, bleibt noch das Scrollrad: Das wird optisch abgetastet und gefällt uns bis auf ein Detail sehr gut. Es kann nach oben aus dem Rahmen der Maus herausgeklappt und modifiziert werden. Wir bevorzugen das gummierte Scrollrad, als Alternativen stehen Varianten aus Metall mit schlanker und feiner oder grober und breiter Riffelung bereit.
Als wäre das nicht schon genug, lässt uns die Rat Pro X selbst die Rasterung des Scrollrads bestimmen - genial. Mit einer kleinen Schraube wählen wir von frei drehend über leicht laufend bis hin zu extrem straff. Aber Vorsicht: Wer zu wild an der Schraube dreht, kann den filigranen Mechanismus leicht zerstören. Die Aufhängung des Scrollrads ist analog statt digital gestaltet: Seitliche Bewegungen wie die Schubdüsen eines Schiffs in einer Weltraumsimulation wie Elite Dangerous oder Star Citizen sind dafür die richtige Belegung.
So toll wir das Scrollrad finden, einen Kritikpunkt haben wir: Der Druckpunkt der Radtaste ist uns zu straff. In Spielen stört das kaum, da wir die Mausradtaste selten mit Funktionen belegen, im Alltag im Browser schon. Wer viele Tabs mit den Scrollrad-Knopf öffnet und schließt, benötigt vermutlich ebenso lange wie wir, um sich an den sehr harten Druckpunkt zu gewöhnen.
Was der Rat Pro X fehlt, sind eine Gewichtsanpassung und ein justierbarer Tastendruckpunkt. Ersteres ist jedoch generell außer Mode gekommen, Letzteres eine bisher nur bei der Razer Mamba Wireless zu findende Option.
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| Mad Catz Rat Pro X im Test: Die Transformer-Maus mit dem speziellen Scrollrad | Software, Verfügbarkeit und Fazit |










ich kann vor allem nicht nach voll ziehen wie ein twin eye laser ein problem sein soll...
alle haben sie ihr vorzüge und dreck meine herren essen und trinken hat in näher des...
Ich hab eine Rat 7 von Cyborg. Die hat manchmal (sehr selten) auch das Problem. Aber die...
Logitech Proteus G502. Habe ich und ist absolut toll. 2 Daumentasten, 2 vorne neben der...