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Macpaw: Setapp will eigenen App Store für iOS eröffnen

Macpaw hat eine mobile Version seines Abonnementdienstes Setapp in der EU angekündigt und macht sich die neue Gesetzeslage zunutze.

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Settap-Store für iOS (Bild: Macpaw)

Der ukrainische Softwareentwickler Macpaw hat die Beta einer mobilen Version seines Abonnementdienstes Setapp in der Europäischen Union angekündigt. Die Veröffentlichung markiert die erste Expansion von Setapp in den mobilen Bereich.

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Die Tests der iOS-App sollen im April 2024 in der gesamten EU anlaufen. Mit iOS 17.4, das passend zum Digital Markets Act (DMA) der EU erscheint, muss Apple neben dem eigenen App Store auf dem iPhone alternative App Stores zulassen.

Das 2008 gegründete Unternehmen Macpaw entwickelt MacOS- und iOS-Apps für Privat- und Geschäftskunden, die einen Abonnentendienst ermöglichen. Durch die Setapp-Plattform haben Anwender Zugriff auf eine kuratierte Bibliothek von mehr als 250 Apps in Kategorien wie Produktivität, Design und Dienstprogramme zu einem monatlichen Fixpreis.

Die Entwickler der Apps, die über das Abomodell angeboten werden, erhalten auf der Grundlage der Nutzung und des Einzelpreises ihrer Anwendungen einen Anteil an den Aboeinnahmen.

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Bisher war Setapp auf die MacOS-Umgebung beschränkt. Zwar gab es schon Versuche, iOS-Pendants der angebotenen Mac-Version über Freischaltcodes mitzuvertreiben, doch einem echten App Store entsprach dies nie. Mit der kommenden mobilen App werde der Dienst erstmals auch für iPhone-Nutzer verfügbar sein, teilte das Unternehmen mit.

iOS-App-Store im Umbruch

Mit dem Start der Betaversion steigt Setapp frühzeitig ein, bevor alternative Vertriebskanäle allgemein verfügbar sind. Die App ist wahrscheinlich der erste Schritt, um die Anwendungen aus dem Desktop-Katalog von Setapp, von denen es auch eine iOS-Version gibt, zugänglich zu machen.

Die Betaversion bleibt iOS-exklusiv. iPadOS ist von den Regulierungsbemühungen der EU nicht betroffen.