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MacOS High Sierra: Grafikleistung beim Macbook Pro bricht durch Bug ein

In MacOS High Sierra steckt ein Fehler, durch den die Grafikleistung des Macbook Pro 15 Zoll mit dedizierter Grafik erheblich gemindert wird, wenn das Gerät aus dem Ruhezustand geweckt wird. Abhilfe von Apple gibt es noch nicht, Selbsthilfe ist aber möglich.
/ Andreas Donath
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Macbook Pro (Bild: Apple)
Macbook Pro Bild: Apple

Nutzer des Macbook Pro 15 Zoll mit MacOS High Sierra berichten derzeit von extremen Grafik-Leistungseinbrüchen. Demnach nutzen die Notebooks nicht mehr die dedizierte Grafiklösung, wenn sie aus dem Ruhezustand geweckt werden. Stattdessen werde nur noch die integrierte Grafiklösung angesprochen, berichten Anwender zum Beispiel in Apples Supportforum(öffnet im neuen Fenster) . Besonders deutlich wird der Bug natürlich bei grafikintensiven Anwendungen wie Spielen oder 3D-Programmen, Videoschnitt- und Grafikanwendungen.

Das Problem tritt seit MacOS High Sierra auf. Golem.de kann es auch noch beim aktuellen MacOS 10.13.2 nachvollziehen, das in der vergangenen Woche erschien. Betroffen sind nicht nur die aktuellen Macbook Pro des Modelljahrgangs 2017, sondern auch solche aus vorhergehenden Generationen. Meldungen zu Desktop-Rechnern erreichten uns in diesem Zusammenhang noch nicht.

Wer kein Downgrade auf MacOS Sierra durchführen will, kann sein System auch neu booten, die Ruhezustandsfunktion in den Energie-sparen-Einstellungen deaktivieren und den automatischen Wechsel der Grafikmodi ausschalten. Letzteres mindert die Akkulaufzeit der Geräte allerdings nachhaltig.

Noch ist nicht bekannt, ob Apple das Problem zügig beheben kann. 2013 gab es schon einmal ein Problem im Zusammenhang mit dem Ruhezustand des Macbook Pro. Damals half das Macbook Pro Retina EFI Update 1.3, die aufgetretenen Tastatur- und Trackpad-Ausfälle des Notebooks zu beheben.


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