Abo
  • IT-Karriere:

Verfügbarkeit und Fazit von MacOS Sierra

Apples neues Betriebssystem soll im Laufe des Abends am 20. September 2016 erscheinen und über den Mac App Store verfügbar sein. Das Update auf Sierra ist kostenlos. Bei den Hardwarevoraussetzungen bleibt das System recht sparsam. Alle Rechner, die seit 2011 erschienen sind, werden unterstützt. In einigen Fällen reicht die Unterstützung bis in das Jahr 2009.

Fazit

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut

Es ist das erste Mal, dass wir ein sehr ungutes Gefühl nach der Installation eines Betriebssystems haben. Auf der einen Seite betreibt Apple Effekthascherei. Siri findet laut Apple beispielsweise alle Dateien einfach und schnell. Doch das stimmt allenfalls dann, wenn der Anwender mit Siri auf Englisch redet. Das Mindeste wäre, dass Apple auf der deutschen Webseite auf dieses Problem aufmerksam macht. Aus Marketingsicht wäre es jedoch vermutlich ein Desaster zuzugeben, dass die wichtigste Neuerung von MacOS Sierra in der deutschen Sprache nicht vernünftig funktioniert. Und so bleibt es dabei, dass Apple eine Neuerung anpreist, die es kaum wert ist, Versuche mit ihr durchzuführen.

Siri enttäuscht uns sogar doppelt. In den vergangenen fünf Jahren seit der Einführung auf dem iPhone 4S hat sich viel zu wenig getan bei der Bedienung des Sprachassistenten, insbesondere beim Verständnis anderer Sprachen. Im Ausland navigieren? Kaum möglich. Anderssprachige Musik abspielen? Allenfalls, wenn es sich um Taylor Swift handelt. Das ist zu wenig für die lange Zeit der Entwicklung.

Aber auch andere Funktionen enttäuschen uns. Die neue Welt der Tabs ist bedienungstechnisch äußerst inkonsistent. Niemand möchte sich unterschiedliche Tastenbefehle für unterschiedliche Anwendungen merken müssen. Auch sind die Anwendungsszenarien teilweise absonderlich. Zum jetzigen Zeitpunkt hätte sich Apple die Funktion sparen können. Zudem plagen uns Bugs in Verbindung mit der Apple ID, was uns vor allem im Zusammenhang mit iCloud und den Speicherplatzsparmechanismen nervös werden lässt.

Hier hat sich Apple für ein Design entschieden, das uns schockiert. Beim Aufräumen wird der Papierkorb umgangen und Dateien werden unwiederbringlich gelöscht. Das weiß Apple sogar und warnt davor; warum es diesen klaren Nachteil verglichen mit normalem Aufräumen gibt, verstehen wir nicht. Intelligenz fehlt uns auch bei der Liste der Dateien, die zur Löschung vorgeschlagen werden: Hier werden anscheinend einfach die größten Dateien aufgelistet. Besonders schwer auffindbare Dateileichen haben wir so nicht aufgespürt.

Abgerundet wird das alles mit Apples Entscheidung, den Anwendern, die sich nachträglich gegen die iCloud-Synchronisation entscheiden, einen leeren Desktop und einen leeren Dokumentenordner zu hinterlassen. Auch das bewusst, denn einen Warndialog gibt es hier ebenfalls nicht.

Wir müssen deswegen erstmals von einem Mac-Betriebssystem-Update abraten. Zu viele Designentscheidungen sind fragwürdig und schaden im Zweifelsfall dem Anwender. Wir würden lieber noch einige Monate warten, bis es erste Erfahrungsberichte von Nutzern gibt, die das System über einen längeren Zeitraum installiert haben.

 Copy & Paste über Gerätegrenzen und die Tabs
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. (-80%) 11,99€
  3. (-55%) 5,40€
  4. 36,99€

M3SHUGGAH 24. Dez 2016

Klingt ja ziemlich nett, danke! :)

Timsel 03. Okt 2016

Das dürfte daher kommen, dass immer mehr SSDs wollen, die es bis Dato nicht in...

paris 28. Sep 2016

Also die Chips auf den Dx00 sind exakt die Gamerchips, frecherdings sogar ordentlich...

DY 26. Sep 2016

Es wird kommen, genauso wie die ARM Prozessoren auf den Desktop kommen werden. Grund...

paris 25. Sep 2016

denkt denn keiner an "Quest for Glory"? Und Gabriel K.?


Folgen Sie uns
       


Motorola One Vision - Hands on

Das zweite Android-One-Smartphone von Motorola heißt One Vision. Es hat eine 48-Megapixel-Kamera von Samsung, die vor allem auf gute Aufnahmen bei schwachem Licht optimiert wurde. Das Smartphone mit dem 7:3-Display kommt Ende Mai 2019 für 300 Euro auf den Markt.

Motorola One Vision - Hands on Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
Katamaran Energy Observer
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
  2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
  3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

    •  /