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Copy & Paste über Gerätegrenzen und die Tabs

Eigentlich sollte Sierra Anwendern auch die Möglichkeit einer gemeinsamen Zwischenablage ihrer Geräte bieten. Bedingung dafür ist, dass alle Geräte dieselbe Apple ID nutzen. Das ist bei uns der Fall und Handoff funktioniert beispielsweise. Doch Copy & Paste klappt nicht zwischen einem iPhone 6 und dem Mac. Hier gibt es anscheinend noch einige Bugs. Während das iPhone gar nichts vom Mac übernimmt, fällt bei der Benutzung des Macs auf, dass beim Aufrufen des Kontextmenüs Pages 15 Sekunden lang unbenutzbar wurde, wenn auf einem iPhone gerade ein Textteil kopiert wurde. Mit anderen Worten: Der Mac merkt sofort, dass der Anwender auf dem iPhone etwas kopiert hat, wartet, und im Anschluss wird doch nur aus der Mac-Zwischenablage kopiert. Wie gehabt sind die Möglichkeiten der Fehlersuche in der Apple-Welt in Verbindung mit Problemen mit Apple-IDs mangelhaft. Wir wüssten gar nicht, wo wir anfangen sollten.

Tabs in den "meisten" Apps

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Wer auf Sierra aktualisiert, dem verspricht Apple automatisch eine Tab-Unterstützung bei den meisten Apps. Zum Beispiel soll dies mit Pages sofort funktionieren. "Aktualisiere einfach auf macOS Sierra und schon sind deine Apps bereit. Wechsle schnell zwischen mehreren Pages Dokumenten im Vollbildmodus", heißt es zu der Tab-Unterstützung. Gleichzeitig soll es genauso funktionieren wie in Safari. Für Pages-Nutzer empfiehlt es sich, zuerst die Tab-Leiste zu aktivieren. Der von Safari bekannte Command+T wird jedoch nicht zum Erstellen von neuen Tabs verwendet. Dieser Kurzbefehl bringt wie gehabt die Font-Unterstützung hervor. Stattdessen muss in Pages Command+N gedrückt werden, dann erscheint ein neues Fenster zur Vorlagenauswahl. Nachdem der Anwender sich entschieden hat, wird dieses eigene Fenster zu einem Nachbar-Tab des bestehenden Dokuments.

  • Ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung lässt sich der Mac nicht per Apple Watch entsperren. (Screenshot: Golem.de)
  • Unsere deutsche Apple-ID ließ sich nicht freischalten. (Screenshot: Golem.de)
  • iCloud-Geräteübersicht (Screenshot: Golem.de)
  • Die Meldung, die vor dem Abschalten von iCloud warnt (Screenshot: Golem.de)
  • Und hier die Empfehlung für das Aktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Deaktivieren wollten wir unsere Daten wieder lokal haben. Die Behauptung, dass unsere Daten aus Pages gelöscht werden, stimmt aber nicht. Unser Pages-iCloud-Ordner blieb erhalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Setup-Routine von Sierra (Screenshot: Golem.de)
  • Partitionsauswahl (Screenshot: Golem.de)
  • Eine Minute für die Installation von Sierra? Nein, es ist die Zeit bis zum Start der eigentlichen Installation, die auf dem Macbook 12 etwa eine Stunde brauchte. (Screenshot: Golem.de)
  • Sierra ist installiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Analyse der Dateien ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... dauert ein wenig. (Screenshot: Golem.de)
  • Aus den System-Informationen lässt sich auch das Aufräumwerkzeug starten. (Screenshot: Golem.de)
  • Auflistung der Programme (Screenshot: Golem.de)
  • Der Download-Ordner müsste mal aufgeräumt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Sonst nur über iTunes halbwegs sichtbar: die iOS-Backup-Pakete (Screenshot: Golem.de)
  • Eine Ordneranalyse fänden wir hier aufschlussreicher. (Screenshot: Golem.de)
  • Löschen unter Umgehung des Papierkorbs (Screenshot: Golem.de)
  • Die erste Frage, die wir uns stellten, was die Bedienung von Siri angeht. Eine Antwort gibt es nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Siri beim Versuch, eine Währung umzurechnen. Unser Fehler: Wir gaben nicht an, dass wir Südkoreanische Won meinten. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Englischen geht es auch ohne Aufteilung in Nord und Süd. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Antwort ist schon fast frech. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Siri-Spracheinstellungen sind unabhängig von der Systemspracheinstellung. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir können auch mal schnell auf Französisch umschalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Oder uns in Englisch ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... oder Deutsch eine Geschichte erzählen lassen. (Screenshot: Golem.de)
  • Irgendwann wurde Siri beim Testen bockig. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Klassiker: Alanis Morissette kennt Siri nicht, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... außer der Anwender schaltet auf Englisch um. (Screenshot: Golem.de)
  • Siri bei der Musiksteuerung. Zufälle funktionieren.
  • Kendrick Lamar versteht Siri halbwegs. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir brauchen eine Therapie in Seoul ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und wollen Siri abschalten, doch die stellt sich stur. (Screenshot: Golem.de)
  • Entschuldigt sich aber immerhin. (Screenshot: Golem.de)
  • Nächster Versuch: wie groß ist eigentlich Südkorea? (Screenshot: Golem.de)
  • Überraschung: andere Sprache, andere Quadratkilometerangabe (Screenshot: Golem.de)
  • Siri soll die Dateisuche erleichtern. Nur in einem Fall finden wir unseren alten Test von WatchOS. (Screenshot: Golem.de)
  • Einfach nur nach WatchOS Test zu suchen klappt nicht. Spotlight würde hier Ergebnisse liefern. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Unterschied: Im Englischen funktioniert Siri bei weitem besser. (Screenshot: Golem.de)
  • Siri als Programm (Screenshot: Golem.de)
  • Oder in der Menubar. (Screenshot: Golem.de)
  • Neuer Tab-Modus in Textedit (Screenshot: Golem.de)
  • Die alte Variante gibt es aber auch noch, hier in der Vorschauanwendung. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Zusammenfügen von Fenstern bezieht sich nur auf die aktive Klasse der Fenster. Andere Fenster derselben Anwendung werden nicht zusammengefügt. (Screenshot: Golem.de)
  • Tabs in Apple Maps funktionieren wie in Safari, mit einer Ausnahme: Ein Session-Handling funktioniert nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Vorlagendialog als Tab in Pages. Ein Update der Textverarbeitung war nicht notwendig. (Screenshot: Golem.de)
Neuer Tab-Modus in Textedit (Screenshot: Golem.de)

Die Bedienung ist allerdings inkonsistent: Wer mit der Maus die Plus-Schaltfläche in Pages für Tabs anklickt, der bekommt die Vorlagenauswahl als Tab und nicht als Fenster. Die Dateiauswahl gibt es übrigens immer nur als separates Fenster. Über das Plus-Symbol lässt sich zudem keine Datei öffnen. Der Anwender muss also zwei Bedienungssysteme verwenden, wo nur eines notwendig wäre. Wer bereits mehrere Fenster offen hat, der kann über ein Kommando in der Menubar unter Fenster sämtliche Fenster als Tabs zusammenfügen.

Ganz anders funktioniert Apple Maps. Es gleicht fast dem Safari-Browser. Tabs werden mit Command+T geöffnet. Es gibt aber einen Unterschied: Wer mehrere Tabs geöffnet hat, die Kartenanwendung schließt und wieder öffnet, hat alle seine Tabs und damit Navigationsziele verloren. Hier hält Apple das Versprechen nicht, sich ähnlich wie bei Safari zu verhalten. Dort kann der Anwender nämlich seine Browsersession wiederherstellen. In Apple Maps stört uns doch sehr, dass das fehlt.

Programme ohne Tabs

In Anwendungen wie dem Kalender oder den Kontakten gibt es wiederum keine Tabs. Erstaunlicherweise fehlen diese auch in der Vorschauanwendung. Gerade beim Betrachten mehrerer PDF-Dokumente würden sich Tabs anbieten. Mit verschiedenen Bildern funktioniert wie gehabt das Betrachten in einem Fenster, allerdings nicht über Tabs, sondern über die Seitenleiste. Hier hat sich nichts geändert. Wohl zeigt sich aber, dass es kein einheitliches Bedienungskonzept mehr gibt.

In Apple Mail verwirrt das aufgrund der Kombination aus Fenster- und Tab-Modus noch mehr. Das Hauptfenster mit der Anzeige der E-Mails wird beispielsweise nicht mit Tabs angereichert. Stattdessen gibt es ein Fenster mit allen Tabs von zu schreibenden E-Mails und ein weiteres Fenster mit Tabs von allen E-Mails in einer separaten Ansicht (Doppelklick auf eine E-Mail). Das Kommando "alle Fenster zusammenzufügen" ergibt in Apple Mail keinen Sinn, weil es nicht das Versprochene tut und wir in unserem Fall in jeder Situation noch drei Fenster haben. Zudem gibt es einen Unterschied zu der Bedienung in Pages. Wer eine neue E-Mail schreibt, öffnet eine neue Fenster-Instanz. Selbiges gilt für die aktivierte Einzelansicht von E-Mails. Ein automatisches Öffnen in Tabs wie in Pages gibt es nicht.

Diese wenigen Beispiele zeigen, dass Apple hier gewaltig übertreibt. Die Ähnlichkeit zu Safari ist nicht gegeben und von einer sauberen, einheitlichen Unterstützung in den meisten Programmen kann nicht die Rede sein. Uns stören die Bedienungsinkonsistenzen bei so einer großen Ankündigung. Es erscheint eilig hineinprogrammiert und nicht durchdacht. Command+T hat in MacOS weiterhin unterschiedliche Bedeutungen. Wobei viele Anwender, die häufig den Font-Dialog aufrufen, sicher froh darüber sind, dass sich trotz Tab-Unterstützung nichts geändert hat.

 Die Nicht-Neuerungen mit iCloudVerfügbarkeit und Fazit von MacOS Sierra 
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M3SHUGGAH 24. Dez 2016

Klingt ja ziemlich nett, danke! :)

Timsel 03. Okt 2016

Das dürfte daher kommen, dass immer mehr SSDs wollen, die es bis Dato nicht in...

paris 28. Sep 2016

Also die Chips auf den Dx00 sind exakt die Gamerchips, frecherdings sogar ordentlich...

DY 26. Sep 2016

Es wird kommen, genauso wie die ARM Prozessoren auf den Desktop kommen werden. Grund...

paris 25. Sep 2016

denkt denn keiner an "Quest for Glory"? Und Gabriel K.?


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