MacOS 10.12: Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
Die Art und Weise, wie MacOS 10.12 alias Sierra mit PDF-Dokumenten umgeht, ist für Fujitsu zu einem großen Problem geworden. Das japanische Unternehmen warnt eindringlich davor, die Scansnap-Software für seine Scanner unter Sierra weiterzubenutzen(öffnet im neuen Fenster) . Wer es trotzdem tut, der riskiert schlimmstenfalls einen Datenverlust.
Fujitsus Empfehlung ist es, den Betrieb der Software so lange einzustellen, bis der Hersteller mit Apple zusammen eine Lösung gefunden hat. Ein schneller Fix ist offenbar nicht möglich und das Datum der Ankündigung weist darauf hin, dass Fujitsu davon überrascht wurde. Erst am 20. September 2016 wurde die Warnung veröffentlicht. Seit dem 23. September 2016 gibt es weitere Details. Zudem sollen mit Scansnap bearbeitete PDF-Dokumente allgemein nicht verändert werden.
Fujitsu konnte mittlerweile das Problem soweit eingrenzen, dass Anwender, die Scansnap für den Betrieb unbedingt benötigen, trotzdem weiterarbeiten können. Wer das machen muss, soll aber sämtliche PDF-Dokumente als Sicherheitskopie hinterlegen. Wichtig ist dabei, dass die Sicherheitskopie nur gelesen werden kann. Eine Veränderung kann der Anwender über das Rechtemanagement verhindern.
Betroffen sind nach derzeitigem Stand beispielsweise Schwarzweiß-Scans. Diese wandelt die PDF-Engine in ein Farbformat um und erhöht dadurch die Dateigröße. Das ist noch ein vergleichsweise harmloser Fehler. Schlimmer sind andere Szenarien. In bestimmten Fällen kann es bei A3-Schwarzweiß-Scans zudem dazu kommen, dass leere Seiten gespeichert werden. Beim Zusammenfügen von PDF-Dateien können zudem leere Seiten statt des eigentlichen Inhalts gespeichert werden.
Wann ein Update zu erwarten ist, hat Fujitsu nicht bekanntgegeben.
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