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MacOS Sierra hat mehr PDF-Probleme als bisher bekannt.
MacOS Sierra hat mehr PDF-Probleme als bisher bekannt. (Bild: Screenshot: Golem.de)

MacOS 10.12.2: PDF-Entwickler beschweren sich massiv über Apples Sierra

MacOS Sierra hat mehr PDF-Probleme als bisher bekannt.
MacOS Sierra hat mehr PDF-Probleme als bisher bekannt. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Schon zwei große Bugfixes gab es von Apple für MacOS 10.12 alias Sierra. Doch einem Bericht zufolge wurde die Situation um ein PDF-Framework, das Seiten eines Dokuments teilweise verschwinden ließ, schlimmer. Zahlreiche Entwickler beschweren sich über schlechte Softwarequalität.
Von Andreas Sebayang

MacOS 10.12 alias Sierra bleibt trotz des zweiten großen Updates ein problematisches Betriebssystem, insbesondere bei der Verwendung von PDF-Dateien. Laut eines Berichts der Apple-Nachrichtenseite Tidbits drohen weiter Datenverluste beim Umgang mit PDF-Dateien, vor allem, wenn MacOS-Programme sich darauf verlassen, dass das PDFKit von Apple korrekt funktioniert. Der Artikel zitiert zahlreiche Entwickler, die mit Apple derzeit unzufrieden sind.

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Angefangen hat es mit Fujitsu: Das Unternehmen unterstützt die Mac-Plattform, war aber nicht auf Änderungen vorbereitet, die mit einem neuen Betriebssystem kommen könnten. Stattdessen verließ es sich auf Plattformstabilität, insbesondere bei einer Kernkomponente. Die vor allem in Unternehmen beliebte Scansnap-Software zerstörte daher mitunter Dokumente, indem etwa Seiten gelöscht wurden. Der Fehler lag dabei nicht nur bei Fujitsu. Einige Anwender warfen Fujitsu allerdings vor, dass das Unternehmen die Fehler von PDFKit nicht rechtzeitig entdeckt hatte. Tatsächlich warnte Fujitsu erst nach der Veröffentlichung von Sierra vor der weiteren Nutzung seiner Produkte in Verbindung mit dem neuen Betriebssystem und musste einen Image-Schaden für seine Mac-Unterstützung hinnehmen.

Es dauerte über einen Monat, bis Fujitsu und Apple gemeinsam die Fehler beheben konnten: Erst MacOS 10.12.1 bot die Voraussetzungen für eine Fehlerbehebung seitens Fujitsu.

MacOS 10.12.2 ist für einige PDF-Entwickler ein Desaster

MacOS 10.12.2 habe wiederum neue Fehler in PDFKit eingeführt, berichtet Tidbits unter Berufung auf eine Vielzahl von Entwicklern, die an Mac-PDF-Werkzeugen arbeiten. Demnach bestehe weiter die Gefahr von Datenverlusten bei der Verwendung von Werkzeugen, die Apples PDFKit verwenden, obwohl es schon zwei große Fehlerbehebungen gab. Der Bookends-Entwickler Jon Ashwell sagt beispielsweise, dass er Code entwickelt habe, der die PDFKit-Probleme in MacOS 10.12.0 und 10.12.1 umgehen konnte. 10.12.2 war allerdings ein Desaster für Bookend, da neue Fehler nicht abgefangen wurden.

Der Grund für die vielen Fehler liegt wohl in Apples Versuch eines Neuanfangs, wie einige Entwickler Tidbit sagten. Als Ziel soll das PDF-Framework sowohl in iOS als auch in MacOS auf einer Basis laufen, was prinzipiell die Weiterentwicklung vereinfachen würde und auch Drittentwicklern zugute kommen sollte. Allerdings hat Apple in dem Prozess viele Funktionen entfernt, die bisher benötigt wurden. Diese fehlende Kompatibilität sorgt für Fehler, sofern die Entwickler PDFKit verwenden. Manche PDF-Werkzeuge nutzen allerdings Alternativen und sind dadurch nicht betroffen.

Apple weiß von den PDF-Problemen in Sierra, ignoriert sie aber 

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Iomegan 07. Jan 2017

Weil du viele crashes hast ist allgemein was falsch ? Vielleicht gehst du mal den...

HerrLich 04. Jan 2017

Eine derart arrogante Firma wie Apple kann sich über den medialen Backslash nicht...

vbot 04. Jan 2017

ich hatte am MacBook keinen externen Monitor, als das interne Display ausgefallen ist...

stiGGG 04. Jan 2017

Der Artikel redet zwar ständig von den vielen Fehlern in der neuen PDFKit Version, nennt...



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