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MacOS Sierra hat mehr PDF-Probleme als bisher bekannt.
MacOS Sierra hat mehr PDF-Probleme als bisher bekannt. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Apple weiß von den PDF-Problemen in Sierra, ignoriert sie aber

Die Fehler in PDFKit wurden von den Entwicklern in großer Zahl an Apple geschickt. Vermutlich viele davon auch während der vergleichsweise kurzen offenen Betaphase. Da Apple seine Betriebssysteme im Geheimen entwickeln und nur kurz testen lässt, lassen sich solche Fehler oft nicht mehr beheben. Insbesondere da das neue PDFKit unfertig sein soll. Eine offizielle Bestätigung zu solchen Details gibt es von Apple typischerweise nicht. So etwas wird oft erst später bekannt, wie beispielsweise die Aufgabe des hochproblematischen Discoveryd-Dienstes Mitte 2015.

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Die Entwickler, die PDF-Werkzeuge anbieten, versuchen derweil, um die Fehler herum zu programmieren. Ihnen bleibt oft nichts anderes übrig, schließlich ist die Apple-Plattform ein wichtiger Markt. Die Fehler sind allerdings teils schwerwiegend. Der Entwickler von EagleFiler ist beispielsweise frustriert, dass Apple selbst Basisfunktionen nicht korrigiere. Seine Bug-Reports würden ignoriert. Ein Problem, das auch Displaylink-Entwickler haben.

Apple-Normalität

Das Verhalten ist typisch für Apple. Auch Final Cut, Photos und iWork gingen durch solche lange anhaltenden Software-Phasen, in denen die Programme weniger boten und erst mit der Zeit alte Funktionen wiederbekamen. Darauf können sich Apple-Anwender wie -Entwickler verlassen. Den Schaden haben allerdings die Entwickler, die in den Augen der Anwender schlechte Anwendungen programmieren. Die Entwickler sind sich aber einig, dass das Problem bei Apple liegt. Im Unterschied zu dem Großkonzern Fujitsu fehlt ihnen aber offensichtlich die Stimme, um bei Apple Gehör zu finden.

Anwendern wie auch Entwicklern hilft das allerdings nichts, wenn sie auf Sierra setzen, weil sie ein neues Notebook haben oder ihr altes Betriebssystem aus Sicherheitsgründen schon aktualisiert haben. Der Autor des Artikels, Adam Engst, geht sogar so weit und rät von der weiteren Verwendung von Preview als PDF-Werkzeug ab, bis es Apple gelingt, die zahlreichen Probleme in den Griff zu bekommen. Er führt allerdings auch aus, dass es Apple mit Preview offenbar gelungen ist, Problemumgehungen zu entwickeln, die die Schwierigkeiten von PDFKit neutralisieren.

Für Anwender gibt es ohnehin wenige Alternativen. Apple selbst bemüht sich sehr darum, dass die Anwender möglichst schnell auf Sierra migrieren und hat dafür Datenverluste durch die neue PDF-Engine in Kauf genommen. Das geht sogar so weit, dass Apple äußerst gefährliche Sicherheitslücken dokumentiert offen ließ und das Vorgängerbetriebssystem erst mehrere Wochen später korrigierte. Erst mehrere Monate später, am 22. Dezember 2016, gelang es dem Unternehmen, die Dokumentation zu korrigieren. Derzeit hinterlässt Apple den Eindruck, als hätte es keine Kapazitäten mehr für das Desktop-Betriebssystem.

 MacOS 10.12.2: PDF-Entwickler beschweren sich massiv über Apples Sierra

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Iomegan 07. Jan 2017

Weil du viele crashes hast ist allgemein was falsch ? Vielleicht gehst du mal den...

HerrLich 04. Jan 2017

Eine derart arrogante Firma wie Apple kann sich über den medialen Backslash nicht...

vbot 04. Jan 2017

ich hatte am MacBook keinen externen Monitor, als das interne Display ausgefallen ist...

stiGGG 04. Jan 2017

Der Artikel redet zwar ständig von den vielen Fehlern in der neuen PDFKit Version, nennt...



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