Abo
  • Services:

Bloß nicht verheddern

"Man stelle sich vor, dass mehrere Designer in der Lage sind, in einem Labraum eine VR-Brille aufzusetzen. In diesem Raum wäre eventuell nochmal eine große Leinwand, um anderen Betrachtern, die keine VR-Brille haben, die Möglichkeit zu geben, das von Mackevision aufbereitete Modell auf der großen Leinwand zu sehen", sagt Saemian. "Das bedeutet, man transformiert das Prozedere mit einem physischen Modell in die virtuelle Welt."

  • Virtuelles Modell eines Autos: Designer können das Auto im Raum betrachten. (Bild: Mackevision)
  • Mit VR lässt sich auch simulieren, wie sich das Auto in verschiedenen Umgebungen ... (Bild: Mackevision)
  • ... oder Lichtsituationen macht. (Bild: Mackevision)
  • Natürlich lässt es sich auch in Fantasiewelten einfügen. (Bild: Mackevision)
  • Mit VR lässt sich auch die Ergonomie der Inneneinrichtung testen. (Bild: Mackevision)
  • Anfassen geht noch nicht - haptische Simulationen werden aber kommen. (Bild: Mackevision)
Mit VR lässt sich auch simulieren, wie sich das Auto in verschiedenen Umgebungen ... (Bild: Mackevision)
Stellenmarkt
  1. Schmetterling International GmbH & Co. KG, Obertrubach-Geschwand
  2. Hans Soldan GmbH, Essen

An dem virtuellen Modell können die Designer die Formen und Linien beurteilen oder den Ingenieuren das Auto vorstellen, das diese später bauen sollen. Sie können das virtuelle Modell mit Anmerkungen und Notizen über Modifikationen versehen, die in der nächsten Phase eingearbeitet werden sollen. Die werden umgesetzt, dann treffen sich die Designer am neuen virtuellen Modell.

Das System synchronisiert die Avatare

Dafür müssen sich die Designer im Prinzip nicht einmal am selben Ort befinden - denn jeder hängt an seinem Rechner, auf dem das virtuelle Modell des Fahrzeugs gespeichert ist. Das System koordiniert lediglich die Avatare und deren Positionsdaten. Das seien nur wenige Daten, die synchronisiert werden müssten, sagt Saemian.

Befinden sich die Teilnehmer an der virtuellen Modellbesprechung im gleichen Raum, sind einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. So müssen sie sich sicher bewegen können, ohne dass die Kabel sich verheddern. "Das ist nicht ganz ohne."

Jeder Mensch steht in einer Ecke des Raums

Beim Start der Simulation stehen die Avatare nebeneinander. Damit virtuelle und reale Welt nicht ungewollt kollidieren, werden die realen Pendants tunlichst in verschiedenen Ecken des Raumes platziert. Dann können die Menschen gefahrlos hin und her gehen, die Bewegungen werden dann in die virtuelle Welt übersetzt. Die Kabel hängen von der Decke und werden automatisiert nachgeführt, damit sie sich nicht verheddern.

Weiterer Vorteil: Anders als ein reales Modell lässt sich ein virtuelles Automodell auch in einen Raum quetschen, der eigentlich zu klein dafür ist, und trotzdem können die Designer drum herumgehen. Die Bewegungen im virtuellen Raum müssten nicht 1:1 umgesetzt werden, erzählt Saemian. So gehe der Nutzer einen Meter im realen Raum im virtuellen Raum, lege aber dabei die doppelte Entfernung zurück. Schließlich gibt es auch die Möglichkeit, dass sich der Nutzer mit einem Controller per Klick an eine andere Stelle im virtuellen Raum teleportiert.

Die Autoindustrie sei bei den Vorreitern, die VR nutzen, sagt Saemian. Sie sei aber bei weitem nicht die einzige Branche.

 Mackevision: Das neue Auto entsteht in der virtuellen RealitätDer digitale Zeichenstift kommt 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,00€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)
  3. (heute u. a. Creative PC-Lautsprecher 99,90€, Samsung UE-65NU7449 TV 1199,00€)

Ach 22. Mär 2017

Ich gehe mal davon aus, dass es ziemlich egal ist, welches Fileformat man benutzt, oder...


Folgen Sie uns
       


Toshiba Dynaedge ausprobiert

Das Dynaedge ist wie Google Glass eine Datenbrille. Allerdings soll sie sich an den industriellen Sektor richten. Die Brille paart Toshiba mit einem tragbaren PC - für Handwerker, die beide Hände und ein PDF-Dokument brauchen.

Toshiba Dynaedge ausprobiert Video aufrufen
LittleBits Hero Inventor Kit: Die Lizenz zum spaßigen Lernen
LittleBits Hero Inventor Kit
Die Lizenz zum spaßigen Lernen

LittleBits gehört mittlerweile zu den etablierten und erfolgreichen Anbietern für Elektronik-Lehrkästen. Für sein neues Set hat sich der Hersteller eine Lizenz von Marvel Comics gesichert. Versucht LittleBits mit den berühmten Superhelden von Schwächen abzulenken? Wir haben es ausprobiert.
Von Alexander Merz


    Kaufberatung: Der richtige smarte Lautsprecher
    Kaufberatung
    Der richtige smarte Lautsprecher

    Der Markt für smarte Lautsprecher wird immer größer. Bei der Entscheidung für ein Gerät sind Kaufpreis und Klang wichtig, ebenso die Wahl für einen digitalen Assistenten: Alexa, Google Assistant oder Siri? Wir geben eine Übersicht.
    Von Ingo Pakalski

    1. Amazon Alexa Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
    2. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
    3. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark

    Desktops: Unnötige Sicherheitsrisiken mit Linux
    Desktops
    Unnötige Sicherheitsrisiken mit Linux

    Um Vorschaubilder von obskuren Datenformaten anzeigen zu lassen, gehen Entwickler von Linux-Desktops enorme Sicherheitsrisiken ein. Das ist ärgerlich und wäre nicht nötig.
    Ein IMHO von Hanno Böck

    1. Red Hat Stratis 1.0 bringt XFS etwas näher an Btrfs und ZFS
    2. Nettools Systemd-Entwickler zeigen Werkzeuge zur Netzkonfiguration
    3. Panfrost Freier Linux-GPU-Treiber läuft auf modernen Mali-GPUs

      •  /