• IT-Karriere:
  • Services:

Machine Learning: Software maskiert Gesichter mit anderen Gesichtern

Forscher arbeiten an einer Software, die die eigene Privatsphäre schützen soll. Deepprivacy maskiert das eigene Gesicht mit zufälligen anderen Gesichtern. Noch sieht das sehr surreal aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Deepprivacy setzt Gesichter auch auf berühmte Personen.
Deepprivacy setzt Gesichter auch auf berühmte Personen. (Bild: Norwegian University of Science and Technology)

Forscher arbeiten derzeit an einer Software, die das eigene Gesicht durch zufällige andere Gesichter aus einer Datenbank ersetzt. Das Programm Deepprivacy soll dem Schutz des eigenen Bildes und der Privatsphäre dienen. Es basiert auf einem Generative Adversarial Network und etwa einer Million verschiedener Bilder von Gesichtern. Die Forscher stellen das Dokument zum Projekt auf Arxiv zur Verfügung. Den Quellcode gibt es auf dem Entwicklerportal Github.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt
  2. ADLON Intelligent Solutions GmbH, Ulm, Ravensburg

"Das Deepprivacy-GAN sieht niemals mit Privatsphäre verknüpfte Informationen und versichert ein vollkommen anonymisiertes Bild", sagen die Forscher. Das IT-Magazin Motherboard zeigt einige Beispielbilder, bei denen etwa Ex-US-Präsident Barack Obama in einen kaukasisch aussehenden Mann umgewandelt wird. Ein animiertes GIF zeigt das System in Bewegung. Es wechselt das gezeichnete Gesicht mehrmals in der Sekunde. Das sieht zurzeit noch sehr experimentell aus.

Zum Guten oder Schlechten nutzen

In Zukunft sollen so erstellte Gesichter aber nicht mehr so stark wackeln und surreal erscheinen. Das Team zeigt zumindest, was mit einem solchen System möglich ist. Die Software rendert Gesichter bereits in Echtzeit auf das Quellmaterial. Dabei werden auch die Blickwinkel und Perspektiven beachtet.

"Unsere innere Gesichtsregion zu maskieren, kann Schutz gegen viele konventionelle Gesichtserkennungsalgorithmen bieten", schreibt der Sicherheitsforscher Adam Harvey gegenüber Motherboard. Es sei dabei allerdings schwierig, den Schutz der sichtbaren Privatsphäre auch in Zukunft sicherzuhalten. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass so eine Software für unmoralische oder kriminelle Zwecke genutzt werden kann, etwa wenn Einbrecher oder Täter nicht auf Sicherheitskameras erkannt werden können oder Menschen sich als andere Menschen ausgeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 419,00€ (Bestpreis!)

Kleba 22. Sep 2019 / Themenstart

Hä? Es geht hier um Forschung. Warum sollten Entwickler für Missbrauch in den Knast...

das_mav 21. Sep 2019 / Themenstart

Man soll eine Anonymisierungsapp für Fotos benutzen auf der man immer gleich aussieht? Logik?

derSid 20. Sep 2019 / Themenstart

"Jedermann-Anzug" war auch mein erster Gedanke - wusste aber nicht mehr aus welchem Buch...

rolitheone 20. Sep 2019 / Themenstart

Interessant. Gerade gestern dachte ich mir, wie praktisch eine scholche Funktion für...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

Need for Speed Heat im Test: Temporausch bei Tag und Nacht
Need for Speed Heat im Test
Temporausch bei Tag und Nacht

Extrem schnelle Verfolgungsjagden, eine offene Welt und viel Abwechslung dank Tag- und Nachtmodus: Mit dem Arcade-Rennspiel Heat hat Electronic Arts das beste Need for Speed seit langem veröffentlicht. Und das sogar ohne Mikrotransaktionen!
Von Peter Steinlechner

  1. Electronic Arts Need for Speed Heat saust durch Miami

Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test
Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

    •  /