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Machine Learning: Microsoft trainiert KI durch menschliches Lächeln

Lernen durch Algorithmen und bald auch durch menschliches Lächeln: Microsoft arbeitet an einem Machine-Learning-System, das seine Entscheidungen anhand von Gesichtsausdrücken und Emotionen gewichtet. Erste kleine Experimente scheinen Erfolg zu versprechen.

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Microsofts KI-System fühlt sich durch Lächeln bestätigt.
Microsofts KI-System fühlt sich durch Lächeln bestätigt. (Bild: Pexels.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft will ein KI-System entwickeln, das durch menschliche Emotionen trainiert wird. In einem Experiment haben Forscher des Unternehmens dies mit Lächeln durchgeführt. Dabei wurden einige Testpersonen während des Lösens einer Aufgabe aufgenommen und deren Emotionen als positives Feedback für ein Machine-Learning-Modell interpretiert. Diese Methode nennt Microsoft Imbuing Reinforcement Learning. Das berichtet das IT-Magazin Venturebeat.

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Normalerweise werden im Reinforcement Learning positive Belohnungen für das Training von Modellen ebenfalls durch Algorithmen ausgeschüttet. Das können vorgegebene Parameter oder andere prüfende Machine-Learning-Programme sein. Auf Basis der Belohnungen gewichtet ein Modell seine Entscheidungen und prägt sich diese für künftige Anwendungen ein. Die Bestätigung durch menschliche Emotionen wurde allerdings bisher selten verwendet.

Erste Ergebnisse vielversprechend

Das Testszenario bestand aus einer kleinen Stichprobe: Fünf Probanden sollten elf Minuten lang durch ein virtuelles Labyrinth fahren. Die Aktionen und Gesichtsausdrücke wurden von den Forschern aufgenommen. Das Lächeln wurde dabei von einem parallel laufenden Machine-Learning-Modell als Indikator für positive Aktionen aufgenommen. Dabei seien die Ergebnisse recht eindeutig gewesen: Unter Anwendung der gelernten Parameter seien vom angepassten Machine-Learning-Modell 46 Prozent mehr Fläche des Labyrinths abgedeckt und 29 Prozent weniger Hindernisse berührt worden.

Das Lernen durch menschliche Emotionen könnte in Zukunft eine größere Rolle spielen, wenn Machine-Learning-Software in immer mehr Bereichen des Privat- und Arbeitslebens von Menschen auftritt. Auch Laien können so Programmen Verhaltensweisen beibringen, wie sie es einer anderen Person lehren würden. Bis dahin wird es wohl noch etwas dauern.

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