Abo
  • IT-Karriere:

Machine Learning: Googles Mini-TPU kostet mit Board 150 US-Dollar

Um Machine-Learning-Modelle künftig noch schneller in sogenannten Edge-Geräten zu verwenden, verkauft Google nun wie angekündigt seine Edge-TPU. Diese gibt es als Entwicklerboard, als System-on-Module oder USB-Beschleuniger.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine kleine Platine mit starker Inferencing-Hardware
Eine kleine Platine mit starker Inferencing-Hardware (Bild: Google)

Als Teil seiner Coral-Plattform für lokale KI-Anwendungen stellt Google nun eine verkleinerte Variante seiner sogenannten TPUs (Tensor Processing Unit) auch für interessierte Endkunden bereit. Der vergleichsweise kleine Ableger der Cloud-Variante soll als Edge-TPU das Inferencing - also das Anwenden der Modelle - beschleunigen. Dazu stellt Google wie im vergangenen Sommer angekündigt nun ein USB-Beschleuniger-Modul sowie ein Entwicklerboard mit den Chips bereit.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Frankfurt, Nürnberg
  2. thyssenkrupp AG, Essen

Als Grundlage für das Entwicklerboard dient i.MX 8M SOC von NXP, dem 1 GByte LPDDR4 als Arbeitsspeicher und 8 GByte eMMC-Flashspeicher zur Verfügung stehen. Zur Anbindung gibt es WLAN nach 802.11ac, USB 3.0, Gigabit-Ethernet sowie einen 40-Pin-GPIO-Anschluss. Hinzu kommen ein Slot für MicroSD-Karten, Audioausgänge, HDMI 2.0a und Anschlüsse für Kameramodule. Die Platine selbst verwendet ein sogenanntes System-on-Module (SoM) aus SoC, eMMC, WLAN und eben der Edge-TPU.

Auf dem Board läuft das Debian-Derivat Mendel Linux sowie das für das Inferencing gedachte Machine-Learning-Framework Tensorflow Lite. Deshalb wird auch Python als Programmiersprache von Haus aus unterstützt, immerhin ist Tensorflow in Python geschrieben. Die native Programmierung in C++ soll künftig ebenfalls möglich werden. Derzeit vertreibt Google das Board über den Elektronik-Fachhändler Mouser in den USA für rund 150 US-Dollar. Das SoM ist abnehmbar und soll künftig separat erhältlich sein, ebenso wie ein PCIe-Beschleuniger, auf dem das SoM angebracht werden kann.

Für jene Nutzer, die tatsächlich nur das Inferencing ihrer Modelle beschleunigen wollen und keine weitere Peripherie und Anschlüsse benötigen, bietet Google außerdem einen USB-Beschleuniger an. Dabei handelt es sich nur noch um die Edge-TPU in einem kleinen Gehäuse, die per USB-C an einen Rechner angeschlossen wird. Diese kostet rund 80 US-Dollar.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€
  2. (-55%) 5,40€
  3. (PC-Spiele bis zu 85% reduziert)
  4. 2,22€

weltraumkuh 06. Mär 2019

habe hier das Dev Board hier bei Mouser gefunden: https://www.mouser.de/ProductDetail...

Daniel89 06. Mär 2019

Guckst du Datenblatt: https://coral.withgoogle.com/tutorials/devboard-datasheet/ - Edge...


Folgen Sie uns
       


Huawei P30 Pro - Hands on

Das P30 Pro ist Huaweis jüngstes Top-Smartphone, das erstmals mit einem Teleobjektiv mit Fünffachvergrößerung kommt. Im ersten Kurztest macht die Kamera mit neu entwickeltem Bildsensor einen guten Eindruck.

Huawei P30 Pro - Hands on Video aufrufen
Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  2. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge
  3. Microsoft-Browser Edge bekommt Chromium-Herz

Das andere How-to: Deutsch lernen für Programmierer
Das andere How-to
Deutsch lernen für Programmierer

Programmierer schlagen sich ständig mit der Syntax und Semantik von Programmiersprachen herum. Der US-Amerikaner Mike Stipicevic hat aus der Not eine Tugend gemacht und nutzt sein Wissen über obskure Grammatiken, um Deutsch zu lernen.
Von Mike Stipicevic

  1. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  2. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


      •  /