• IT-Karriere:
  • Services:

Machine Learning: Gesichtserkennungssystem findet ersten Betrüger am Flughafen

Trotz viel Kritik wird Gesichtserkennung seit dem 20. August an 14 US-Flughäfen eingesetzt. Die Software helfe dabei, schnell Betrüger ausfindig zu machen und Wartezeiten zu verkürzen. Ein erster Erfolg: Ein angeblicher Franzose, der keiner ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Gesichter werden an US-Flughäfen automatisiert erkannt.
Gesichter werden an US-Flughäfen automatisiert erkannt. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Ein Gesichtserkennungssystem auf dem US-Flughafen Washington Dulles hat das Passfoto eines Passagiers als falsch erkannt. Die Software hat die Gesichtszüge des Betroffenen analysiert und mit seinem vorgezeigten Ausweis abgeglichen, der sich letztlich als Fälschung herausstellte: Der offenbar aus der Republik Kongo stammende Fluggast wollte sich als französischer Staatsbürger ausgeben. Seinen richtigen Pass hatte er in seinem Schuh versteckt. Dort wurde er nach einer zweiten Sicherheitsuntersuchung entdeckt.

Stellenmarkt
  1. AKAFÖ ? Akademisches Förderungswerk, AöR, Bochum
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Der 26-jährige, der aus dem brasilianischen Sao Paolo anreiste, war zuerst durch eine erste Sicherheitskontrolle durchgekommen, bevor er vom biometrischen Scanner ertappt wurde. Das Gesicht war für das System nicht mit dem Gesicht im falschen Pass identisch. Dabei habe ein Mensch den Unterschied nicht feststellen können, schreibt der US-Nachrichtensender NBC News.

Schnellere Abfertigung von Warteschlangen

"Er hat also versucht, das Land illegal zu betreten, wir haben ihn ergriffen, seinen Fall bearbeitet und ihn zurück nach Brasilien geschickt", sagte Flughafendirektor Daniel Mattina dem Sender. Die Festnahme sei die erste seit dem Aufbau des biometrischen Scanners gewesen, heißt es. Seit dem 20. August arbeiten diese an insgesamt vierzehn Flughäfen in den USA.

Der Vorteil daran ist laut NBC, dass die automatisierte Erkennung von Gesichtern wesentlich schneller vonstatten gehe als eine händische Überprüfung. Das verkürze die Wartezeiten der Passagiere. Andererseits gibt es für solche Systeme auch Risiken. Meist ist die Datengrundlage für Gesichtserkennungsalgorithmen ungenügend. Trotzdem werden sie produktiv eingesetzt. Wie ungenau eine solche Machine-Learning-Software sein kann, zeigte die Bürgerrechtsorganisation ACLU im Fall von Amazon Rekognition, einem der marktführenden Systeme.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-66%) 16,99€
  2. 2,49€
  3. (-70%) 5,99€

Oh je 27. Aug 2018

der es versucht hat. :*)

chefin 27. Aug 2018

Haben die den Ausweis bzw das Lichtbild drauf mit dem Gesicht verglichen, das vor ihnen...

CHU 26. Aug 2018

Müssen nicht, aber werden schon... man könnte die Daten ja nochmal brauchen. Auch die...

berritorre 24. Aug 2018

So wirklich kann man das natürlich nicht wissen, weil man ja auch nicht weiss, wie hoch...


Folgen Sie uns
       


Minikonsolen im Vergleich - Golem retro

Retro-Faktor, Steuerung, Emulationsqualität: Wir haben sieben Minikonsolen miteinander verglichen.

Minikonsolen im Vergleich - Golem retro Video aufrufen
Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
Galaxy Fold im Test
Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

    •  /