Machine Learning: Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken

Folgen und Bauen: Facebook entwickelt eine Software, die sich im Sandbox-Spiel Minecraft zurechtfinden kann. Nicht nur das, sie kann menschlichen Spielern auch bei ihren Projekten zur Hilfe eilen - wie eine Art digitaler Bauhelfer.

Artikel veröffentlicht am ,
KI könnte künftig beim Bau solcher großen Minecraft-Projekte helfen.
KI könnte künftig beim Bau solcher großen Minecraft-Projekte helfen. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Wissenschaftler bei Facebook entwickeln einen KI-Assistenten, der Spieler im Klötzchenbauspiel Minecraft unterstützen kann. Eine erste Version der Software steuert bereits einen eigenen Charakter, versteht Kommandos und kann auf Fragen der Spieler antworten. Das Programm kann in einer kurzen Demo, die die US-Universität MIT mit Verweis auf Facebook zeigt, bereits einfache Bauwerke errichten, Spieler begrüßen und sich zur Position des Steuernden hinbewegen.

Stellenmarkt
  1. DevOps Engineer Online Services (m/w/d)
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), Bayreuth, München
  2. Softwareentwickler - DSP (m/w/d)
    KACO new energy GmbH, Neckarsulm
Detailsuche

Das Programm ist so ausgelegt, dass es sich Fähigkeiten von Mitspielern abschaut und selbst lernt - etwa das Bauen einer neuen Statue oder die Unterhaltung mit Menschen. Gesteuert wird die Software dabei über den im Spiel integrierten Textchat. Ein Beispiel nennt Facebook: Aufträge wie "Baue einen Turm mit 15 Blöcken Höhe und setze einen riesigen Smiley obendrauf" soll das Programm interpretieren und umsetzen können.

Große Welt, kleine Elemente

Dabei müssen mehrere KI-Aufgaben gelöst werden. So muss die Software einen Satz anhand des Satzbaus verstehen, sich an einen geeigneten Ort in der Spielwelt bewegen und Kernaussagen umsetzen können. Die Definition eines Smileys kann dabei beispielsweise bereits variieren. Sie hängt von den Trainingsdaten ab, die dem Programm zur Verfügung stehen.

Minecraft eignet sich als Trainingsszenario insofern gut, als dass es einfachen Regeln folgt. Zwar wird eine riesige Spielwelt zum Serverstart zufällig generiert, in der Grundstruktur setzt sie sich allerdings aus Würfeln zusammen, die einer Standardgröße entsprechen. Der Begriff eines Blocks ist fest definiert.

Golem Karrierewelt
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    09.-13.01.2023, virtuell
  2. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    16.-18.01.2023, virtuell
Weitere IT-Trainings

"Wir glauben, dass wir Fortschritte beim Erstellen eines nützlichen Assistenten machen können, ohne jede mögliche Aufgabenstellung bewältigen zu müssen", sagte Facebook-Forscher Arthur Szlam. Da Spieler sich größtenteils in einem kleinen Gebiet innerhalb des Spiels aufhielten, sei es nicht notwendig, perfekt zu sein.

Ein KI-Assistent ließe sich auch in eine andere Richtung entwickeln. KI-Gegner, die Spielerverhalten analysieren und ihr Vorgehen entsprechend anpassen, wären ein Schritt in Richtung immersiver Spiele und menschlicher wirkender Kontrahenten. Derzeit werden Bots in Spielen fast ausschließlich mit vorprogrammiertem und daher eingeschränktem Verhalten implementiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Bruto 02. Sep 2019

Naja, wenn du dort arbeitest dann fändest du das vermutlich wirklich zu banal. Es ist ja...

plutoniumsulfat 01. Sep 2019

Irgendwie führt das das Prinzip "Spiel" ad absurdum :D

Talimo 31. Aug 2019

Übung macht den Meister. Deswegen versucht man es ja um das System zu verbessern. :)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Urheberrechtsverletzung
US-Marine muss Strafe an deutsche Firma bezahlen

Noch während der Lizenzverhandlungen installierte die US-Marine eine Software auf über 500.000 Rechnern. Sechs Jahre später muss sie dafür bezahlen.

Urheberrechtsverletzung: US-Marine muss Strafe an deutsche Firma bezahlen
Artikel
  1. Karmesin und Purpur: Nintendo entschuldigt sich für Probleme mit Pokémon
    Karmesin und Purpur
    Nintendo entschuldigt sich für Probleme mit Pokémon

    Schwache Grafik und trotzdem Ruckler: Viele Spieler ärgern sich über den technischen Zustand von Pokémon Karmesin/Purpur.

  2. Bayern: Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert
    Bayern
    Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert

    Die bayerische Arbeitsministerin plädiert für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz und will mehr als zehn Stunden Arbeit pro Tag erlauben.

  3. EuGH: Google legt erneut Einspruch gegen Milliardenstrafe ein
    EuGH
    Google legt erneut Einspruch gegen Milliardenstrafe ein

    Google will keine 4,125 Milliarden Euro zahlen und zieht mit dem Fall vor den Europäischen Gerichthof. Es geht um Android.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ • Mindstar: Geforce RTX 4080 1.449€ • Tiefstpreise: G.Skill 32GB Kitt DDR5-7200 • 351,99€ Crucial SSD 4TB 319€, HTC Vive Pro 2 659€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger [Werbung]
    •  /