Macbooks und Macs: Apple warnt vor Supportende von Intel-Apps auf MacOS
Apple startet die Beta des neuen Betriebssystems MacOS Tahoe 26.4(öffnet im neuen Fenster) . Mit dieser Version wird auch Rosetta 2 aktualisiert. Das Tool wird künftig darauf hinweisen, dass der Support für Legacy-Apps mit dem geplanten MacOS 27 eingestellt wird.
Wird die Emulationsebene ausgeführt, dann blendet das Betriebssystem ein entsprechendes Pop-up ein. Apps. User können bald also keine Apps mehr auf einem Apple-Silicon-Mac ausführen, wenn sie ursprünglich für ältere Modelle mit Intel-Prozessor entwickelt wurden.
MacOS 27 ist als nächste große Version des Betriebssystems noch im Jahr 2026 geplant. Es soll ab September 2026 für Macs verteilt werden und wird wahrscheinlich auch keine älteren Intel-Macs mehr unterstützen. Aktuell kann MacOS 26 Tahoe zumindest noch auf einem iMac von 2019 installiert werden. Auch das Macbook Pro 16 von 2019 mit Intel-Chip ist für MacOS 26 freigegeben(öffnet im neuen Fenster) .
Rosetta 2 nur als Übergangslösung
Rosetta 2 wurde mit den M-Series-Macs als Emulationsebene veröffentlicht. Sie sollte den Wechsel von der Intel-Plattform auf die neuen auf ARM basierenden Apple-Silicon-Chips erleichtern. Tatsächlich funktionierte das schon in der ersten Generation recht gut. Mittlerweile haben viele große Drittanbieter ihre Programme nativ auf Apple Silicon portiert. Eine größere Lücke befindet sich aktuell im Bereich der Spiele. Hier laufen viele Titel noch über die Übersetzungsebene.

Apple will ältere Games mit Intel-Binaries und in Linux-VMs allerdings weiterhin auch über MacOS 27 hinaus unterstützen. Produktiv-Apps, die auf Rosetta 2 laufen, müssen bis zum September 2026 allerdings auf Apple Silicon portiert werden. Ansonsten werden sie mit MacOS 27 nicht mehr laufen.
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