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Macbooks und iPhones: Apple produziert immer mehr außerhalb von China

Die Volksrepublik China ist für Tech-Konzerne ein wachsender Risikofaktor. Auch Apple verlagert deshalb rapide in andere Länder.
/ Oliver Nickel
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Die Herstellung in China kann immer weniger vertreten werden. (Bild: Pixabay.com)
Die Herstellung in China kann immer weniger vertreten werden. Bild: Pixabay.com / Pixabay License

Wirtschaftsauflagen und politische Rahmenbedingungen machen es für Apple schwierig, die eigenen Produkte weiterhin in der Volksrepublik China bauen zu lassen und das noch rechtfertigen zu können. Das Unternehmen ist deshalb dabei, die Hardwareproduktion in andere asiatische Länder zu verlegen.

Im Jahr 2022 konnte der Konzern die iPhone-Produktion in Indien verdreifachen. Mittlerweile werden dort Geräte im Wert von mehr als 7 Milliarden US-Dollar hergestellt. Das entspricht einem Anteil von 7 Prozent der globalen Produktion, berichtet das Businessmagazin Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) . Gefertigt werden die iPhones von Partnern wie Foxconn und Pegatron. Die 7 Prozent sind ein signifikanter Anstieg im Vergleich zum Jahr 2021: Zu diesem Zeitpunkt kam wohl nur 1 Prozent der iPhones aus Indien.

Macbooks aus Südostasien

Doch nicht nur die Smartphonesparte soll möglichst unabhängig von China verlagert werden. Apple ist offenbar bereits in Verhandlungen mit Fertigungspartnern in Thailand, um dort künftig Teile von Macbooks herstellen zu lassen. Erste Bauschritte soll ein Standort in Vietnam übernehmen. Die Endfertigung wird dann in Thailand stattfinden. Das berichtet das Branchenmagazin Asia Nikkei(öffnet im neuen Fenster) . In Thailand und Vietnam produziert Apple aktuell die Apple Watch. Auch Produkte wie Airpods und iPads stammen aus Südostasien anstatt aus China.

Der Wechsel auf alternative Standorte wird für Apple nicht einfach. Innerhalb vieler Jahren hat das Unternehmen schließlich eine sehr große Fertigungsinfrastruktur in China aufgebaut und gepflegt. Diese Beziehung sei schon so etwas wie symbiotisch, meinte Apple-CEO Tim Cook bei einem Besuch in China.


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