Macbooks: IBM wechselt vom Lenovo Thinkpad zum Mac
IBM wird die meisten Thinkpads seiner Beschäftigten durch Macs vom Apple ersetzen. Das geht aus einem internen Video(öffnet im neuen Fenster) hervor, das MacRumors(öffnet im neuen Fenster) bei Youtube gepostet hat. IBMs Chief Information Officer Jeff Smith sagte, dass es dabei um 150.000 bis 200.000 Macs jährlich gehe. Golem.de hat aus Unternehmenskreisen bei IBM Deutschland die Bestätigung erhalten, dass die Informationen zutreffend seien. Demnach erfolge der Wechsel offenbar, weil die Qualität der Thinkpads nachgelassen habe.
IBM hatte in einem internen Memo vor einigen Monaten bereits angekündigt, dass bis Ende des Jahres 2015 rund 50.000 Macbooks für die Mitarbeiter angeschafft würden. Smith erklärte auch, dass Apples größter bisheriger Unternehmenskunde nur 25.000 Macbooks pro Jahr kaufe.
In dem Video redet Smith über ein Gespräch, das er mit Apples Chief Information Officer Niall O'Connor über die Möglichkeit eines Großeinkaufs für IBM hatte.
Über die Hälfte der IBM-Mitarbeiter betroffen
In einem separaten Clip beschreibt Smith laut MacRumors ein aktuelles Gespräch zwischen Apple-Chef Tim Cook und IBM Vice President Fletcher Previn. Darin sagte Previn, dass die Umstellung vom derzeitigen Unternehmensstandard der Lenovo Thinkpads auf Macs 50 bis 75 Prozent der IBM-Mitarbeiter betreffe. Das Unternehmen hat rund 380.000 Mitarbeiter.
Im Jahr 2004 verkaufte IBM seine PC-Sparte an Lenovo. Lenovo übernahm die Think-Produktlinie und die Markenrechte für 1,75 Milliarden US-Dollar von dem US-Konzern. Bei IBM erzielte der Bereich im Jahr 2003 einen Jahresumsatz von rund 9 Milliarden US-Dollar.
Der chinesische Computerkonzern Lenovo hatte im Januar 2014 die Übernahme der x86-Serversparte von IBM für rund 2,3 Milliarden US-Dollar angekündigt.
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