Gebrauchtes Air für mittleres Budget, M5-Air nur in Ausnahmen
Der Schritt zum Macbook Air wirkt da bereits sehr groß. Doch erst ab 1.200 Euro ist die neue M5-Version erhältlich. Wir sehen deshalb vor allem gebrauchte Macbooks als einen guten Zwischenschritt. Aktuell gibt es das Macbook Air M4 ab etwa 850 Euro zu kaufen. Auch das 15-Zoll-Modell ist mit 1.075 bis 1.500 Euro merklich günstiger. Der M4-Chip ist bereits für die meisten Anwendungen schnell genug und in allen Belangen leistungsfähiger als der A18 Pro im Macbook Neo.
Ein weiterer Vorteil des gebrauchten Air: Das Chassis des Vorgängermodells setzt bereits auf mindestens 16 GByte Arbeitsspeicher und hat zwei Thunderbolt-Buchsen für zwei externe Bildschirme. Diese können auch genutzt werden, wenn das Gerät am Stromnetz lädt, da hierfür ein separater Magsafe-Port genutzt werden kann.
| Pro | Contra |
|---|---|
| M5-Chip kann fast alle Aufgaben zufriedenstellend bewältigen | Einstiegspreis jetzt 100 Euro teurer |
| Merklich bessere Grafikleistung durch höhere Speicherbandbreite im Vergleich zum M4 | Merklich teurer als das Macbook Neo (das für leichte Last genauso gut geeignet ist) |
| Gut kalibriertes IPS-Panel | wenig Neues im Vergleich zum jetzt merklich günstigeren M4-Modell |
| exzellentes Gehäuse plus Trackpad-Tastatur-Kombo | mehr Ports und Entspiegelung gibt es nur beim Macbook Pro |
| starke Akkulaufzeit | verlötete Komponenten, deren Aufrüstung teuer ist. |
Da die 2026er-Version des Macbook Air bis auf den M5-Chip fast baugleich ist, würden wir es deshalb nur Menschen empfehlen, die auch die entsprechende Leistung benötigen. Vor allem den GPU-Teil und die höhere Speicherbandbreite konnte Apple beim Generationensprung auf den M5 deutlich verbessern. Das sorgt für eine solide Leistung in Spielen und bei KI-Anwendungen.
Gebraucht oder neu?
Ein versteckter Vorteil: Auch die SSD ist mehr als doppelt so schnell. Schreiben und lesen wir viele Dateien auf dem Computer, etwa wenn wir uns hochauflösende Bildergalerien anschauen oder große Ordner kopieren, dürfte die M5-Version doch von Vorteil sein, zumal die Einstiegsvariante auch mit 512 und nicht mit 256 GByte Kapazität ausgestattet ist.
Der Sprung vom Macbook Air zum günstigsten Macbook Pro 14 (Test) ist mit 700 Euro noch einmal höher. Die Standardvariante mit M5-Chip würden wir generell nicht empfehlen, wenn auf das Geld geachtet werden soll.
Dafür bietet das Pro-Chassis ohne Zusatzinvestitionen nicht genug Mehrwert. Der M5-Chip läuft hier allerdings minimal schneller, da er aktiv gekühlt wird. Wir verzichten aber lieber auf etwa 5 Prozent Leistung, um keinen Lüfter hören zu müssen.
Die eigentlichen Vorteile des Macbook Pro liegen im Display und bei den Anschlüssen. Wir bekommen neben drei Thunderbolt-5-Ports und Magsafe einen HDMI-2.1-Port und einen SD-Kartenleser. Mehr Anschlüsse gibt es auch beim großen Macbook Pro 16 (Test) nicht.
Zudem ist das Display mit weit mehr als 500 cd/m² noch einmal heller und kann 120 Hz darstellen. Des Weiteren können wir nur beim Macbook Pro Nanotexturglas-Beschichtung einkaufen, die nervige Reflexionen merklich verringert.
Auch hier gilt: Wollen wir ein Macbook Pro nur wegen dieser Vorteile kaufen, lohnt sich ein Blick auf die Vorgängergeneration mit gleichem Display und Chassis. Zudem gibt es Refurbished-Versionen des M5-Modells vom Oktober 2025 bereits mit einem merklichen Rabatt. Wir würden deshalb den Blick auf Apples Seite empfehlen.
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