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Das neue Macbook Pro wäre mit Windows und langsamerem Prozessor ein Ultrabook.
Das neue Macbook Pro wäre mit Windows und langsamerem Prozessor ein Ultrabook. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Benchmarks - das Notebook schafft Diablo 3 mit 2.880 x 1.800 Pixeln

USB 3.0 haben wir nur kurz vermessen. Mit einer etwas älteren USB-3.0-Festplatte (Lacie P9220) erreichten wir etwa 70 MByte/s. Mit einer SSD ist vermutlich viel mehr möglich. Wir haben dies aber nicht getestet. Uns ging es nur darum herauszufinden, ob USB-3.0-Festplatten an Macs überhaupt profitieren. Sie sind jetzt eine Alternative in der Mac-Welt, vor allem zu den sehr teuren Thunderbolt-Festplatten.

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Um die reine Rechenleistung zu beurteilen, haben wir den Cinebench R11.5 benutzt. Damit erreicht der Core i7-3615QM rund 6,15 Punkte. Als Vorgängermodell des Macbook Pro haben wir ein 17-Zoll-Modell mit einem i7-2820QM (2,3 GHz) verwendet, das nur auf 5,32 Punkte im Cinebench kommt. Zum Vergleich: Ein Core i7-3720QM im Asus G75 schafft 6,82 Punkte unter Windows. Ein iMac des vergangenen Jahres mit Core-i7-2600 erreicht 6,68 Punkte. Wie enorm die Leistungszuwächse im Notebookbereich der vergangenen Jahre waren, zeigt ein Vergleich mit einem Mac Pro aus dem Jahr 2008 mit Xeon E5420: Dieser schafft mit 6,55 Punkten zwar immer noch mehr als unser Testmuster, besitzt aber auch zwei Prozessoren mit jeweils vier Kernen. Der Core i7 hat hingegen vier Kerne plus Hyperthreading. Wir gehen davon aus, dass das etwas schneller getaktete Modell des Retina-Macbooks sehr nahe an diesen Mac Pro herankommt.

Diablo 3 mit voller Auflösung

Mit rund 15 bis 20 Bildern (Vsync aus, alles auf hoch, AA aktiv) in der Auflösung 2.880 x 1.800 Pixeln beim Wandern in der Welt von Diablo 3 schafft das Macbook Pro einen erstaunlich hohen Wert. Wer die Einstellungen reduziert, bekommt teils die doppelten Werte. Es empfiehlt sich, die Schattendarstellung und die Kantenglättung zu reduzieren. Das Notebook ist also spieletauglich, auch wenn die Auswahl unter Mac OS X weiterhin sehr gering ist. Wie wir festgestellt haben, ist der Grafiktreiber der Geforce GT650M noch nicht fehlerfrei. Wer zwischendurch in den Standby-Modus wechselt, verliert Leistung beim Spielen. Außerdem fällt manchmal HDCP aus, so dass ohne Neustart keine geschützten Videos mehr abgespielt werden können.

In Diablo 3, wie auch bei Starcraft 2, ist es möglich, die native Auflösung anzupassen. Während das bei Starcraft nicht bemerkbar ist, werden die Figuren bei Diablo 3 aber arg klein. Ein kommender Patch soll eine Anpassung an das Retina-Display bringen. Das Bild sieht derzeit nur bei 2.880 x 1.800 Pixeln gestochen scharf aus. Wer mit 1.440 x 900 Pixeln spielt, sieht vom scharfen Display nichts. Im Gegenteil, der Retina-verwöhnte Anwender empfindet das Bild als unscharf. Ein kommender Patch sollte dies ändern, so dass das Spiel auch bei dieser Auflösung vom Retina-Display profitiert. Übrigens sind bei 2.880 x 1.440 Pixeln durchaus die Strukturen an scharfen Kanten, wie etwa von einem Schwert am Gürtel in Diablo 3, erkennbar. Kantenglättung lohnt sich trotzdem. Das menschliche Auge sieht dann noch einen deutlichen Unterschied, vor allem, wenn sich die Kanten langsam bewegen. Mit der Kamera ist der Effekt hingegen sehr schwer aufzunehmen.

  • Der neue Magsafe-2-Anschluss (l.) ist breiter, dafür flacher als sein Vorgänger auf der rechten Seite. (Fotos: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Alte Netzteile passen nur mit Adapter.
  • Nur das neue Netzteil...
  • ... passt ohne zusätzliche Bausteine.
  • Lufteinlass seitlich unten
  • Zu den neuen Anschlüssen gehören USB 3.0 und der zweite Thunderbolt-Anschluss.
  • Etwa 18 mm ist das Notebook dick.
  • Neu ist auch der HDMI-Anschluss. Das Limit für externe Displays liegt bei zwei.
  • Von oben sind kaum Veränderungen auszumachen.
  • Standby-Betrieb und Monitor vertragen sich ab und an nicht. Hier hilft nur ein Neustart.
  • Macbook Pro Retina
  • Macbook Pro Retina
  • Zwischen dem alten 15er und dem 17er Macbook Pro ist das neue Modell mit dem Retina-Display positioniert. Achtung, die nun folgenden Bilder sind zum Teil sehr groß.
  • Retina-Display von Nahem. Bildeindruck: 1.920 x 900 bei 2.880 x 1.800 Pixeln. Hier skaliert Mac OS X.
  • Optimale Displaydarstellung: 1.440 x 900 Pixel effektiv bei 2.880 x 1.800 Pixeln, die das Panel bietet
  • Mit einem Trick (Windowed Fullscreen) lässt sich Mac OS X dazu bringen, die volle Auflösung als Nutzfläche anzubieten. Der Nutzer kann damit noch arbeiten, es ist aber anstrengend.
  • Die Einstellung 1.024 x 640 Pixel bietet wenig Platz.
  • iTunes-Effekte sehen etwas feiner aus.
  • Anwendungen wie iTunes nutzen die feiner aufgelösten Grafiken.
  • Garageband hat Apple hingegen nicht anpassen können. Die Instrumente wirken sehr grob.
Mit einem Trick (Windowed Fullscreen) lässt sich Mac OS X dazu bringen, die volle Auflösung als Nutzfläche anzubieten. Der Nutzer kann damit noch arbeiten, es ist aber anstrengend.

Ältere Spiele wie Portal 2 oder Stacraft 2 sind für das Macbook Pro selbst bei der höchsten Auflösung kaum ein Problem. Valves Rätselspiel zeigte allerdings eine Eigenart: Die Entwicklerkonsole ist bei nativer Auflösung so klein, dass sie nicht mehr lesbar ist. Offenbar nutzen die Entwickler einen viel zu kleinen Font. Dafür bräuchte es wohl ein 400-PPI-Display.

Wer die systeminterne Skalierung auf 1.920 x 1.200 Pixel stellt oder auch andere Auflösungen aussucht, verliert beim Spielen übrigens Leistung. Diablo 3 zeigte bei 1.920 x 1.200 (Spieleeinstellung) in der Einstellung Retina (1.440 x 900 vervierfacht) noch Bildraten um die 30 FPS. Bei 1.920 x 1.200 Pixeln, sowohl im Spiel als auch den Systemeinstellungen, brach die Bildrate auf Werte knapp über 20 FPS ein. Die richtigen Einstellungskombinationen zu finden, ist also etwas komplizierter geworden. Den Flugsimulator X-Plane 10 haben wir separat in einem Artikel getestet. Uns interessierte vor allem der Vorteil von 2.880 x 1.800 Pixeln beim steuern eines Flugzeugs.

Die SSD haben wir nur sehr kurz mit einem Praxisbeispiel getestet. Statt von einer DVD wurde die Installation von Starcraft 2 von der SSD selbst gestartet. Nach 2:06 Minuten war diese abgeschlossen. Zu kurz für das Spiel, um die Hintergrundgeschichte nochmal zu zeigen.

 Die Akkulaufzeit reagiert enorm auf die HelligkeitseinstellungenFazit und Verfügbarkeit des Macbook Pro Retina 

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White-Fang 18. Jan 2013

Grundsätzlich muss man mal Arbeit und Privat trennen. Bei Privaten Notebooks machen 16GB...

andusy 03. Jul 2012

Ich habe darauf Ubuntu laufen. Wobei jede aktuelle Linux-Distribution wohl gleich gut...

FaLLoC 25. Jun 2012

So, du meinst, die 5 Euro für das Aluminium hinten drann und die 3 Euro für die Kamera...

Pablo 24. Jun 2012

Soweit ich mich richtig erinnere war das Titan Powerbook, das 2003 durch das Alu...

Pablo 24. Jun 2012

Es könnte sein, dass das Glitzern der matten Displaybeschichtungen bei derart kleinen...


Kommentare kommentiert / 18. Jun 2012

Golem.de bespricht das neue MacBook Pro Retina



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