Abo
  • Services:

Die Akkulaufzeit reagiert enorm auf die Helligkeitseinstellungen

Für den Batterietest haben wir verschiedene Szenarien durchgespielt, um herauszufinden, ob das Notebook wirklich die angegebenen 7 Stunden Laufzeit durchhält. Normalerweise sind die Werte von Apple durchaus realistisch. Beim Macbook Pro mit Retina-Display lagen wir tendenziell darunter. Der Akku bietet eine Kapazität von 95 Wattstunden, ist also sehr viel größer als der Akku des schwereren alten Macbook Pro mit nur 78 Wattstunden. Eine längere Laufzeit ergibt sich dadurch nicht, denn das neue Display benötigt enorm viel Strom. Für unsere Tests ist WLAN immer aktiv, Bluetooth inaktiv.

Apples Laufzeitangaben werden nur in Ausnahmefällen erreicht

Stellenmarkt
  1. ABB AG, Lüdenscheid
  2. Wacker Chemie AG, Burghausen

Wir haben nur beim Nichtstun Werte oberhalb der 7 Stunden erreicht. Bei mittlerer Helligkeit kommt das Macbook Pro Retina dann auf 7:25 Stunden. Kurze Tests mit Helligkeitseinstellungen ergeben, dass das Display die Akkulaufzeit maßgeblich beeinflusst. Wer statt mittlerer Helligkeit volle Helligkeit einstellt, verliert über 2 Stunden Laufzeit. Anhand der Akkukapazität lässt sich so schnell ausrechnen, dass schon im Ruhebetrieb das Notebook eine elektrische Leistungsaufnahme von fast 20 Watt hat. Tests mit einem Strommessgerät bestätigten dies, wenngleich offenbar Stromsparmechanismen im Netzbetrieb deaktiviert sind: Bei mittlerer Helligkeit werden rund 19 Watt angezeigt und bei voller Helligkeit fast 23 Watt. Setzen wir noch Last an, steigt das auf fast 70 Watt (Cinebench R11.5) und Spitzenwerte von 77 Watt (Diablo 3).

Schon beim Nichtstun hoher Energiebedarf

Ein testweise abgeschaltetes Display reduziert die Leistungsaufnahme auf etwa 17 Watt. Auch das ist ein extrem hoher Wert. Die Ergebnisse decken sich also mit dem, was sich schon bei unserem iPad-3-Test zeigte. Das Retina-Display ist ein wahrer Stromfresser und alle Fortschritte in der Akkutechnik nutzt Apple für dieses Display.

Um die Mindestakkulaufzeit zu ermitteln, haben wir eine Runde Starcraft 2 bei voller Helligkeit gespielt und kamen dabei auf gute 1:34 Stunden. Hierbei musste zusätzlich eine Maus mit Energie versorgt werden. In den letzten 5 Minuten ging aber offenbar ein Stromsparmodus in Betrieb. In dieser Zeit ruckelte das sonst weitgehend flüssige Spiel bei 2.880 x 1.800 Pixeln sehr deutlich. Wer nur Filme guckt, kommt auf 4:10 Stunden bei voller Helligkeit. Wir haben als Beispielvideomaterial die Community-Folge Digital Estate Planing (1080p) in einer Dauerschleife verwendet. Es handelt sich um eine MP4-Datei aus dem US-iTunes-Store.

Beim Laden zieht das Netzteil fast 90 Watt aus der Steckdose, wenn das Notebook lädt und aktiv ist. Im ausgeschalteten Zustand sind es etwa 70 Watt. Leider fehlt ein Ladeindikator an der Seite, so dass im geschlossenen Zustand keine genaue Beurteilung des Ladezustands möglich ist.

 Der Matratzentest ist für die trägen Lüfter kein ProblemBenchmarks - das Notebook schafft Diablo 3 mit 2.880 x 1.800 Pixeln 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 7,49€
  2. 84,99€
  3. 54,99€
  4. 79,98€

White-Fang 18. Jan 2013

Grundsätzlich muss man mal Arbeit und Privat trennen. Bei Privaten Notebooks machen 16GB...

andusy 03. Jul 2012

Ich habe darauf Ubuntu laufen. Wobei jede aktuelle Linux-Distribution wohl gleich gut...

FaLLoC 25. Jun 2012

So, du meinst, die 5 Euro für das Aluminium hinten drann und die 3 Euro für die Kamera...

Pablo 24. Jun 2012

Soweit ich mich richtig erinnere war das Titan Powerbook, das 2003 durch das Alu...

Pablo 24. Jun 2012

Es könnte sein, dass das Glitzern der matten Displaybeschichtungen bei derart kleinen...


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /