Der Matratzentest ist für die trägen Lüfter kein Problem

Das Notebook ist mit 18,5 mm inklusive Standfüßen ziemlich dünn, hat einen Quad-Core-Prozessor mit Turboboost und obendrein dedizierte Grafik - eigentlich Voraussetzungen dafür, dass ein System sehr laut wird. Was wir tatsächlich hörten, überraschte uns. Bei ganz normalen Arbeiten ohne CPU-Last ist der Lüfter fast gar nicht hörbar. Er schaltet zwar nicht ab, aber die 2.000 U/min sind nicht wahrnehmbar. Wir mussten schon mit dem Ohr an der entsprechenden Stelle lauschen, um überhaupt etwas zu hören.

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Doch selbst unter Prozessorlast stören die beiden Lüfter nicht. Wenn sie auf 4.000 bis 5.000 U/min hochfahren, sind die Geräusche immer noch erträglich. Nur beim Spielen drehen die Lüfter hoch, da die Grafikkarte zusätzliche Hitze produziert. Dann nervt die Geräuschkulisse, auch wenn sie angenehmer ist als bei den alten Macbook Pro. Die recht guten Lautsprecher des Notebooks können die Lüfter übertönen (ab Stufe 10 bis 13).

Träge Lüfter halten das Macbook leise

Ein Macbook Pro 17 des vergangenen Jahres tourt beim Cinebench bereits innerhalb weniger Sekunden auf 5.500 U/min hoch und ist dann unangenehm laut. Um sich wieder abzukühlen und leise zu werden (2.000 U/min), braucht das alte Notebook 2:20 Minuten. Beim Retina-Macbook braucht es mindestens fünf Benchmarkdurchgänge, um in den Bereich der 3.000 U/min zu kommen, also fast 6 Minuten Volllast auf die CPU-Kerne. 4.500 U/min sind erst nach 10 Minuten Last erreicht. In weniger als einer Minute kühlt das Notebook dann stark genug ab, um die Lüfter von 4.500 in den unhörbaren Bereich von 2.500 U/min zu bringen.

  • Der neue Magsafe-2-Anschluss (l.) ist breiter, dafür flacher als sein Vorgänger auf der rechten Seite. (Fotos: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Alte Netzteile passen nur mit Adapter.
  • Nur das neue Netzteil...
  • ... passt ohne zusätzliche Bausteine.
  • Lufteinlass seitlich unten
  • Zu den neuen Anschlüssen gehören USB 3.0 und der zweite Thunderbolt-Anschluss.
  • Etwa 18 mm ist das Notebook dick.
  • Neu ist auch der HDMI-Anschluss. Das Limit für externe Displays liegt bei zwei.
  • Von oben sind kaum Veränderungen auszumachen.
  • Standby-Betrieb und Monitor vertragen sich ab und an nicht. Hier hilft nur ein Neustart.
  • Macbook Pro Retina
  • Macbook Pro Retina
  • Zwischen dem alten 15er und dem 17er Macbook Pro ist das neue Modell mit dem Retina-Display positioniert. Achtung, die nun folgenden Bilder sind zum Teil sehr groß.
  • Retina-Display von Nahem. Bildeindruck: 1.920 x 900 bei 2.880 x 1.800 Pixeln. Hier skaliert Mac OS X.
  • Optimale Displaydarstellung: 1.440 x 900 Pixel effektiv bei 2.880 x 1.800 Pixeln, die das Panel bietet
  • Mit einem Trick (Windowed Fullscreen) lässt sich Mac OS X dazu bringen, die volle Auflösung als Nutzfläche anzubieten. Der Nutzer kann damit noch arbeiten, es ist aber anstrengend.
  • Die Einstellung 1.024 x 640 Pixel bietet wenig Platz.
  • iTunes-Effekte sehen etwas feiner aus.
  • Anwendungen wie iTunes nutzen die feiner aufgelösten Grafiken.
  • Garageband hat Apple hingegen nicht anpassen können. Die Instrumente wirken sehr grob.
Lufteinlass seitlich unten

Apple hat eigenen Angaben zufolge das Lüftungssystem so weit optimiert, dass die Schaufelräder selbst schon dafür sorgen, dass Lärm vermieden wird. Tatsächlich ist das Lüftungsgeräusch etwas angenehmer. Es sind aber vor allem die niedrige Drehgeschwindigkeit und die Trägheit des Lüftungssystems, die offenbar selbst im niedrigen Drehzahlbereich sehr gut Abwärme aus dem Gehäuse leiten können.

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In der Praxis bedeutet dies, dass eine schnelle Videokonvertierung oder ein Import von Fotos keinen Krach bedeutet. Auch das Abspielen eines kurzen Flashvideos nervt nicht mehr. Eine deutliche Verbesserung verglichen mit den Vorgängernotebooks. Es hilft aber nichts bei Anwendungen oder gar Webseiten, die eine hohe Grundlast erzeugen.

Die seitlichen Lufteinlässe lassen befürchten, dass das Notebook überhitzen könnte. So war es bei Dells XPS 13, das seine Luft von unten einzieht. Das Ultrabook führte beim Spielen auf einer Matratze nach wenigen Spielminuten einfach eine Notabschaltung durch. Beim Asus UX31 war das nicht so, aufgrund der besseren Konstruktion überhitzt es nicht, obwohl es ebenfalls die Luft von unten einzieht. Das Macbook Pro Retina überhitzte beim Spielen von Diablo 3 auf einer Matratze ebenfalls nicht, da es die Luft etwas seitlich im unteren Bereich einzieht. Die Form des Gehäuses sorgt außerdem für einen Bodenabstand von etwa einem halben Zentimeter. Apple kann so auch auf übergroße Standfüße verzichten. Damit sind weiche Matratzen kaum ein Problem.

Dennoch ist ein guter und ebener Untergrund von Vorteil. Das Notebook ist dann nochmals etwas leiser. Wer unter Last das Notebook gar herumträgt, bekommt die Lüfter nicht über 3.500 U/min. Die Luftschlitze an der Seite sind übrigens laut Apple auch für den niederfrequenten Ton zuständig, der von den Lautsprechern kommt. Wir konnten aber keinen Unterschied hören, wenn wir die Schlitze abdeckten.

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White-Fang 18. Jan 2013

Grundsätzlich muss man mal Arbeit und Privat trennen. Bei Privaten Notebooks machen 16GB...

andusy 03. Jul 2012

Ich habe darauf Ubuntu laufen. Wobei jede aktuelle Linux-Distribution wohl gleich gut...

FaLLoC 25. Jun 2012

So, du meinst, die 5 Euro für das Aluminium hinten drann und die 3 Euro für die Kamera...

Pablo 24. Jun 2012

Soweit ich mich richtig erinnere war das Titan Powerbook, das 2003 durch das Alu...

Pablo 24. Jun 2012

Es könnte sein, dass das Glitzern der matten Displaybeschichtungen bei derart kleinen...



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