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Das neue Macbook Pro wäre mit Windows und langsamerem Prozessor ein Ultrabook.
Das neue Macbook Pro wäre mit Windows und langsamerem Prozessor ein Ultrabook. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Doppel-Thunderbolt für professionelle Anwendungen

Mit der Einführung des Retina-Macbooks wurde das Macbook Pro 17 eingestellt und damit das letzte Gerät, das noch einen Expresscard-Schacht bot. Gerade Profiequipment braucht die Erweiterungsmöglichkeiten des Schachts, denn der ist schlicht sehr viel schneller als herkömmliche Schnittstellen. Thunderbolt - jetzt in zweifacher Ausführung - ist die Ablösung, doch der Umstand, dass erstaunlich viel Equipment kein Daisy-Chaining erlaubt, stört. Da ist es nur logisch, dass Apple bei einem Rechner, der auch für Videoschnitt geeignet ist, eine zweite Thunderbolt-Schnittstelle verbaut.

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Über diese lassen sich wie zu erwarten auch Monitore anschließen. In einem kurzen Test gelang es uns, maximal zwei Monitore anzuschließen und dabei das Notebook-Display aktiv zu lassen. Ein dritter externer Monitor wird leider nicht aktiv geschaltet, egal in welcher Kombination. Wer drei Thunderbolt-Displays anschließt, kann maximal zwei nutzen. Zudem wird eines der beiden Thunderbolt-Displays abgeschaltet, sobald ein Displayport-Gerät aktiviert wird.

  • Der neue Magsafe-2-Anschluss (l.) ist breiter, dafür flacher als sein Vorgänger auf der rechten Seite. (Fotos: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Alte Netzteile passen nur mit Adapter.
  • Nur das neue Netzteil...
  • ... passt ohne zusätzliche Bausteine.
  • Lufteinlass seitlich unten
  • Zu den neuen Anschlüssen gehören USB 3.0 und der zweite Thunderbolt-Anschluss.
  • Etwa 18 mm ist das Notebook dick.
  • Neu ist auch der HDMI-Anschluss. Das Limit für externe Displays liegt bei zwei.
  • Von oben sind kaum Veränderungen auszumachen.
  • Standby-Betrieb und Monitor vertragen sich ab und an nicht. Hier hilft nur ein Neustart.
  • Macbook Pro Retina
  • Macbook Pro Retina
  • Zwischen dem alten 15er und dem 17er Macbook Pro ist das neue Modell mit dem Retina-Display positioniert. Achtung, die nun folgenden Bilder sind zum Teil sehr groß.
  • Retina-Display von Nahem. Bildeindruck: 1.920 x 900 bei 2.880 x 1.800 Pixeln. Hier skaliert Mac OS X.
  • Optimale Displaydarstellung: 1.440 x 900 Pixel effektiv bei 2.880 x 1.800 Pixeln, die das Panel bietet
  • Mit einem Trick (Windowed Fullscreen) lässt sich Mac OS X dazu bringen, die volle Auflösung als Nutzfläche anzubieten. Der Nutzer kann damit noch arbeiten, es ist aber anstrengend.
  • Die Einstellung 1.024 x 640 Pixel bietet wenig Platz.
  • iTunes-Effekte sehen etwas feiner aus.
  • Anwendungen wie iTunes nutzen die feiner aufgelösten Grafiken.
  • Garageband hat Apple hingegen nicht anpassen können. Die Instrumente wirken sehr grob.
Zu den neuen Anschlüssen gehören USB 3.0 und der zweite Thunderbolt-Anschluss.

Das Macbook hat mit der Displayerkennung einige Probleme und reagiert empfindlich auf den Standby-Modus. Danach funktionieren die Displays unter Umständen nicht mehr. Manchmal hilft ein Ein- und Ausstecken, in einer anderen Situation half nur ein Neustart des Macbooks.

Viele Anschlüsse und doch irgendwie zu wenige

Apple hat bei den Anschlüssen einiges geändert. Dabei sind einige schlicht verschwunden. Altes Firewire-800-Zubehör muss mit dem Thunderbolt-auf-Firewire-800-Adapter angeschlossen werden. Der kostet 30 Euro extra. Auch Gigabit-Ethernet fehlt und ist nur über einen Thunderbolt-Adapter möglich, den Apple separat verkauft. Als Alternative gibt es Dual-Band-WLAN mit maximal 450 MBit/s brutto. Das wird der internen SSD aber nicht gerecht.

Apple unterstützt jetzt zudem USB 3.0 - und zwar auf beiden Seiten des Notebooks. Im Unterschied zum Macbook Air bietet das Macbook Pro Retina viele Anschlüsse, aber trotzdem muss der Anwender gerade bei Altequipment einige Kompromisse inklusive Kabelsalat eingehen. Eine Alternative ist nur eine der teils sehr teuren Thunderbolt-Docking-Stationen. Matrox und Belkin haben solche bereits vorgestellt, aber sie sind noch nicht auf dem Markt.

Apple hat für das neue Macbook Pro zudem den Magsafe-Anschluss verändert. Der ist jetzt länglicher, aber dafür flacher. Alte Steckernetzteile passen nur mit einem Magsafe-Adapter für 10 Euro. Das ist vor allem für Besitzer der ziemlich neuen Thunderbolt-Displays ärgerlich. Das neue 85-Watt-Netzteil lässt sich nicht an alten Macbooks betreiben.

Zur weiteren Ausstattung gehören Bluetooth 4.0, zwei Mikrofone, eine 720p-Webcam sowie ein Headset-Anschluss.

 Retina-Display macht einige Displayoptionen überflüssigDer Matratzentest ist für die trägen Lüfter kein Problem 

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White-Fang 18. Jan 2013

Grundsätzlich muss man mal Arbeit und Privat trennen. Bei Privaten Notebooks machen 16GB...

andusy 03. Jul 2012

Ich habe darauf Ubuntu laufen. Wobei jede aktuelle Linux-Distribution wohl gleich gut...

FaLLoC 25. Jun 2012

So, du meinst, die 5 Euro für das Aluminium hinten drann und die 3 Euro für die Kamera...

Pablo 24. Jun 2012

Soweit ich mich richtig erinnere war das Titan Powerbook, das 2003 durch das Alu...

Pablo 24. Jun 2012

Es könnte sein, dass das Glitzern der matten Displaybeschichtungen bei derart kleinen...


Kommentare kommentiert / 18. Jun 2012

Golem.de bespricht das neue MacBook Pro Retina



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