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Das neue Macbook Pro wäre mit Windows und langsamerem Prozessor ein Ultrabook.
Das neue Macbook Pro wäre mit Windows und langsamerem Prozessor ein Ultrabook. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Gute Ausleuchtung, aber spiegelndes IPS-Panel

Das Next Generation Macbook Pro hat ein extrem gutes Display mit einer bis dato in einem normalen Notebook, aber auch in einem Monitor nicht gesehenen Auflösung. 2.880 x 1.800 Pixel bietet das Panel und nutzt laut Apple die IPS-Technik.

IPS-Panel sind im Notebookbereich etwas Seltenes. Einige Outdoor-Notebooks sowie Convertibles haben sie, manchmal zu einem heftigen Aufpreis. Lenovo bietet sie in seinem Thinkpad X220 an und Asus setzt ganz neu auch auf diese hochwertigen Panels. Die neuen Ultrabooks der Zenbook-UX-Serie bieten auf kleinem Raum Full-HD-Auflösung und sogar eine matte Oberfläche. Ein Vorteil der eigentlich ziemlich alten IPS-Technik ist vor allem die Blickwinkelunabhängigkeit. Ob von oben oder - bei Notebooks häufig extrem schwierig - von unten: Der Blick aufs Bild wird bei einem IPS-Panel nur wenig getrübt. Bei TN-Paneln invertiert hingegen die Farbdarstellung schnell.

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  • Der neue Magsafe-2-Anschluss (l.) ist breiter, dafür flacher als sein Vorgänger auf der rechten Seite. (Fotos: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Alte Netzteile passen nur mit Adapter.
  • Nur das neue Netzteil...
  • ... passt ohne zusätzliche Bausteine.
  • Lufteinlass seitlich unten
  • Zu den neuen Anschlüssen gehören USB 3.0 und der zweite Thunderbolt-Anschluss.
  • Etwa 18 mm ist das Notebook dick.
  • Neu ist auch der HDMI-Anschluss. Das Limit für externe Displays liegt bei zwei.
  • Von oben sind kaum Veränderungen auszumachen.
  • Standby-Betrieb und Monitor vertragen sich ab und an nicht. Hier hilft nur ein Neustart.
  • Macbook Pro Retina
  • Macbook Pro Retina
  • Zwischen dem alten 15er und dem 17er Macbook Pro ist das neue Modell mit dem Retina-Display positioniert. Achtung, die nun folgenden Bilder sind zum Teil sehr groß.
  • Retina-Display von Nahem. Bildeindruck: 1.920 x 900 bei 2.880 x 1.800 Pixeln. Hier skaliert Mac OS X.
  • Optimale Displaydarstellung: 1.440 x 900 Pixel effektiv bei 2.880 x 1.800 Pixeln, die das Panel bietet
  • Mit einem Trick (Windowed Fullscreen) lässt sich Mac OS X dazu bringen, die volle Auflösung als Nutzfläche anzubieten. Der Nutzer kann damit noch arbeiten, es ist aber anstrengend.
  • Die Einstellung 1.024 x 640 Pixel bietet wenig Platz.
  • iTunes-Effekte sehen etwas feiner aus.
  • Anwendungen wie iTunes nutzen die feiner aufgelösten Grafiken.
  • Garageband hat Apple hingegen nicht anpassen können. Die Instrumente wirken sehr grob.
Retina-Display von Nahem. Bildeindruck: 1.920 x 900 bei 2.880 x 1.800 Pixeln. Hier skaliert Mac OS X.

Einen direkten Vergleich haben wir nur mit dem Thinkpad X220 und einem 2740p mit der jeweils blickwinkelstabilen Displayoption. Im Unterschied zu Lenovos IPS-Panel hat das Apple-Panel keine Probleme mit der Ausleuchtung. Screen Bleeding von unten und oben ist bei Notebooks leider normal, so auch beim IPS-Panel vom Thinkpad X220 und das uns vom Typ unbekannte Outdoor-Panel (BOE-Hydis). Apple gibt sich hingegen keine Blöße. Auch die Farbdarstellung gefällt uns.

Die Aussage, dass die Reflexionen des Macbook Pro um 75 Prozent reduziert wurden, ist hingegen Mogelei. Zwar spiegelt das Macbook Pro tatsächlich weniger als die alten Pro-Modelle und ist damit auf dem Niveau der spiegelnden Macbook Air. Das liegt aber daran, dass Apple nun auf eine Doppelverglasung verzichtet. Statt vor ein spiegelndes Display eine zusätzliche spiegelnde Scheibe zu setzen, sind Display und Frontglas nun vereint - auch ein Grund für die Gewichtsreduktion. Zudem ist der Displayrahmen etwas schmaler ausgefallen, so dass das 15-Zoll-Notebook nicht mehr ganz so breit wie die alten Macbook Pro 15 ist. Ähnliches haben wir auch schon im Test des Ultrabooks XPS 13 von Dell gesehen. Stabilität von hinten ist durch den Aludeckel des Macbooks weiter gewährleistet. Von vorne kann hingegen Druck ausgeübt werden, das Panel gibt etwas nach.

 Macbook Pro Retina im Test: Teuer, scharf und leiseRetina-Display macht einige Displayoptionen überflüssig 

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White-Fang 18. Jan 2013

Grundsätzlich muss man mal Arbeit und Privat trennen. Bei Privaten Notebooks machen 16GB...

andusy 03. Jul 2012

Ich habe darauf Ubuntu laufen. Wobei jede aktuelle Linux-Distribution wohl gleich gut...

FaLLoC 25. Jun 2012

So, du meinst, die 5 Euro für das Aluminium hinten drann und die 3 Euro für die Kamera...

Pablo 24. Jun 2012

Soweit ich mich richtig erinnere war das Titan Powerbook, das 2003 durch das Alu...

Pablo 24. Jun 2012

Es könnte sein, dass das Glitzern der matten Displaybeschichtungen bei derart kleinen...


Kommentare kommentiert / 18. Jun 2012

Golem.de bespricht das neue MacBook Pro Retina



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