Abo
  • Services:

Macbook Pro: Quadcore erfordert größeren Akku

Weil Apple im neuen Macbook Pro mit 13,3 Zoll einen Quadcore verbaut, musste die Akkukapazität erhöht werden - das Gehäuse ist besser gefüllt. Der Speicher, der Prozessor und die SSD sind verlötet.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples aktuelles Macbook Pro
Apples aktuelles Macbook Pro (Bild: iFixit)

Die Bastler von iFixit haben das Macbook Pro (Mid 2018) mit 13,3 Zoll zerlegt. Dabei fällt auf, dass der Akku anders als im Vorjahr nun 58 statt 49 Wattstunden aufweist - mal eben fast 20 Prozent mehr. Apple nennt jedoch weiterhin eine Laufzeit von zehn Stunden, wenn im Internet gesurft wird oder Filme per iTunes gestreamt werden. Hintergrund der höheren Leistungsaufnahme ist der Quadcore-Prozessor im Macbook Pro.

Stellenmarkt
  1. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  2. Stuttgarter Straßenbahnen AG, Stuttgart

Diese Komponente ist neu, vergangenes Jahr setzte Apple noch auf einen Dualcore. Der größere Akku gleicht also die gestiegene Leistungsaufnahme aus. Ansonsten ähnelt das neue Macbook Pro dem bisherigen stark: Hardware wie die CPU oder die SSD sind auf der Hautplatine verlötet.

Apple nutzt aber den Platz etwas besser aus, um ein paar Wattstunden mehr unterzubringen und hat offenbar beim Metallgehäuse ein paar Gramm eingespart, damit das Notebook nicht schwerer wird. Der T2-Chip ersetzt den T1 für den 'Hey Siri'-Zuruf, wie gehabt agiert er zugleich als SSD-Controller für den Flash-Speicher von bis zu 2 TByte. Für Thunderbolt 3 wird neuerdings der JHL7540-Chip (Titan Ridge) von Intel verwendet.

Beim Macbook Pro mit 15,6 Zoll dürfte Apple den Akku ebenfalls vergrößert haben: Dort ist erstmals DDR4-Speicher verlötet, er benötigt allerdings mehr Energie als LPDDR3, was unter anderem der höheren Spannung geschuldet ist. Dafür hat DDR4 den Vorteil der höheren Kapazität, weshalb Apple auf engem Raum nun bis zu 32 GByte statt 16 GByte anbieten kann - das hatten viele Kunden gefordert. Zudem gibt es nun sechs statt vier CPU-Kerne, was die Leistungsaufnahme ebenfalls anheben dürfte.

Im deutschen Store starten die zwei Notebooks bei 2.000 Euro und 2.800 Euro - nach oben hin ist Schluss bei 4.450 Euro und bei 7.960 Euro. Wie üblich sind die Aufpreise für RAM und Storage sehr hoch: 32 GByte statt 16 GByte kosten 480 Euro mehr und für 4 TByte statt 1 TByte verlangt Apple satte 3.360 Euro.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,99€
  2. (bei PCs, Monitoren, Equipment & Co. sparen)
  3. 29,00€ inkl. Versand

jo-1 19. Jul 2018 / Themenstart

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Total_cost_of_ownership https://www.cio.com/article...

mbr6300 18. Jul 2018 / Themenstart

Und die CPU-Hitzeentwicklung wie in einigen Tests berichtet, haben sie nicht im Griff...

ms (Golem.de) 18. Jul 2018 / Themenstart

CFL-U ist etwas weniger effizient als KBL-U oder KBL-R-U, was ein Grund für den größeren...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  2. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  3. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa

    •  /