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Wartung, Backups und Kosten

Von den professionellen Eigenschaften im Bereich Wartung und Unternehmensfreundlichkeit hat Apple mittlerweile komplett Abschied genommen. Eine Datenrettung seitens des Anwenders ist von Apple nicht mehr gewünscht. Offenbar für das dünne Gehäuse musste die Entnehmbarkeit der Datenträger geopfert werden. Apple kommuniziert diese Besonderheit bei einem vorgeblich professionellen Notebook allerdings nicht. Im Schadensfall heißt das: Mit der Reparatur des Macbooks steigt die Wahrscheinlichkeit eines totalen Datenverlustes. Insbesondere dann, wenn Apple die Systeme aus den Supportzyklen nimmt. Von einem alten Apple Powerbook könnte man heute noch immer noch Daten retten.

  • An der Auflösung ändert sich nichts, Apple nutzt aber eine andere Einstellung als Standard. (Screenshot: Golem.de)
  • Kontrollleisten-Einstellungen in MacOS in englischer Sprache ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und auf Deutsch. Seit MacOS 10.12.2 heißt es auch hier: Control Strip.(Screenshot: Golem.de)
  • MacOS 10.12 hat noch einige Probleme bei den Spracheinstellungen. Das wirkt sich auch auf die Touch Bar aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Touch-Bar-Einstellung für die 4-Tasten-Kontrollleiste ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und die aufgeklappte Ansicht (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellungen für Touch ID sind über die Spotlight-Suche entdeckbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Bedienung kommt iOS-Nutzern sehr bekannt vor. (Screenshot: Golem.de)
  • Für höhere Rechte gibt es bei Touch-ID-Nutzung einen neuen Dialog. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser Testmuster in der Konfiguration. Nichts davon lässt sich nachträglich ändern. (Screenshot: Golem.de)
  • Touch-Bar-Optionen für die Notizanwendung. (Screenshot: Golem.de)
  • Touch Bar und Safari (Screenshot: Golem.de)
  • Touch Bar und Finder (Screenshot: Golem.de)
  • Hübsch: Für Screenshots muss man normalerweise die Tastennachfolgekombinationen auswendig wissen, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... aber hier bietet sie besondere  Zusatzfunktionen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Macbook Pro ist schön klein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch ID ist an der Stelle des Einschalters. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch-Bar-Einstellungen ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... bei der Konfiguration. Man beachte: Per Touchpad positioniert man ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... die Elemente auf dem zweiten Display. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein sehr gutes und helles Display sowie ein riesiges Touchpad gibt es beim neuen Macbook Pro. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kontrollleiste (MacOS 10.12.1) oder auch Control Strip (MacOS 10.12.2). Mehr als vier Elemente gibt es nicht. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch ID fällt kaum auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse gibt es nur noch per Typ C. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur für Audiosignale gibt es noch Kompatibilität. USB Audio über Typ C ist anscheinend noch nicht so weit. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ton kommt überwiegend sehr gut räumlich aus Tastaturrichtung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wortvorschläge auf der Touch Bar (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Touch Bar wirkt blass, doch das ist Absicht. Die Farben leuchten ziemlich gut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch Bar und Pages (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ton ist stummgeschaltet. Das linke der beiden Symbole zeigt dies an, nicht das rechte.  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lüftungslöcher des Macbook Pro ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und weitere Öffnungen (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die letzten drei Macbook-Pro-13-  Generationen übereinander (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rein optisch und von den Maßen her ist der Fortschritt deutlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer von der Seite schaut, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... sieht allerdings, dass Apple früher mehr Rücksicht auf alte Schnittstellen nahm. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Macbook Pro (unten) im Vergleich zum Macbook (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Das Macbook Pro (unten) im Vergleich zum Macbook (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Vor dem Einsatz raten wir dringend dazu, die eigene Administrationsstrategie zu überdenken. Sie wird Apple-untypisch erheblich komplizierter, weil ein mindestens temporärer Datenträgerverlust schon bei kleinen Logic-Board-Schäden einzurechnen ist. Absolute Pflicht ist es ohnehin, regelmäßige Backups zu machen. Und da ein Redundanz-Level ausfällt, nämlich die Entnahme des Datenträgers, etwa bei einem Displayschaden, sollte der Anwender zwei unterschiedliche Backup-Sets vorhalten.

In diesem Bereich handelt es sich ganz klar um ein Gerät auf Endkundenniveau. Dort sind Komponenten häufig nicht mehr austauschbar, was einen niedrigeren Preis ermöglicht. Ein Profi-Notebook sollte dagegen gut wartbar sein und dem Anwender viele Möglichkeiten geben, auch im Schadensfall weiterzuarbeiten.

Dass man das Gerät nicht aufrüsten kann, verringert effektiv seine Einsatzdauer. Eines unserer Macbook Pro 13 hat beispielsweise bisher sieben Jahre durchgehalten. Während wir vergeblich darauf warteten, dass Apple ein neues Modell mit mehr Speicher herausbringen würde, haben wir es in mehreren Schritten aufgerüstet, was auch umweltfreundlicher ist. Bei den Einstiegsvarianten heutiger Notebooks wird schon nach drei bis vier Jahren ein neues fällig. Immerhin kann man sein ein paar Jahre altes Apple-Notebook noch für einen anständigen Preis weiterverkaufen.

500 Euro Kirchensteuer

Preislich muss der Anwender einiges hinnehmen. Während das alte Macbook Pro weiter für rund 1.450 Euro zu haben ist, gibt es das kleinste Touch-Bar-Macbook Pro mit vergleichbarer Leistung ab 2.000 Euro. Es hat aber immerhin doppelt so viel SSD-Speicher. Zusätzlich gibt es zwar ein neues Macbook Pro für 1.700 Euro, doch dort ist eine schwächere CPU verbaut, es gibt keine Touch Bar und nur zwei USB-Typ-C-Anschlüsse. Nur der Akku ist mit 54 Wattstunden etwas größer. Von dem Modell würden wir aufgrund der Anschlüsse klar abraten, auch wenn wir es nicht getestet haben. Man darf nicht vergessen, dass einer der USB-Typ-C-Anschlüsse oft vom Netzteil belegt ist. Dann bleibt nur noch einer für eine Adapterkombination.

Die Ausstattung sollte der Anwender sich sehr gut überlegen. Das Grundmodell für 2.000 Euro hat nur 256 GByte SSD-Speicher. Unser altes Macbook Pro von 2009 haben wir schon vor Jahren mit einer 1-TByte-SSHD bestückt, sogar eine 4-TByte-SSD wäre möglich. Die ist natürlich nicht so schnell wie die aktuellen PCIe-SSDs, die auch Apple verwendet. Zudem kostet die SSD fast 1.500 Euro. Aber mancher Profi möchte auch unterwegs nicht mit externen Festplatten arbeiten müssen.

Wer mehr als 256 GByte braucht, muss zum höchsten Grundmodell greifen, das wir hier getestet haben. Es kostet 2.200 Euro und bietet 512 GByte. 200 Euro für 256 GByte extra sind allerdings schon ziemlich teuer. Wer 1 TByte braucht, der muss noch einmal 480 Euro drauflegen. CPU und Arbeitsspeicher lassen sich bei allen Touch-Bar-Modellen optional verbessern. Das RAM-Limit liegt aber weiter bei 16 GByte, und auch die SSD gibt es nicht größer als bei den Vorgängermodellen. Wer vor ein paar Jahren ein High-End-13-Zoll-Modell gekauft hat, findet nur wenige Gründe zum Austauschen. Zusammen mit den Preisen ist das das Ärgerlichste an den neuen Macbook Pro. Während es in der Windows-Welt fortschrittliche kleine Notebooks mit viel Speicher gibt, setzt Apple weiter auf mehrere Jahre alte und unnötige Limitierungen zugunsten eines schlanken Gehäuses.

 Leises Macbook Pro und die Touch Bar unter WindowsVerfügbarkeit und Fazit 
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Achranon 23. Jan 2017

Jeder meint er muß seine Geräte von Anschlüssen und Tasten "befreien" um die Bedienung...

djslimer 20. Jan 2017

Das ist schlicht falsch. Schau dir die Bilder im Artikel an, dort sieht man wieviel...

djslimer 20. Jan 2017

Ich halte es schon für etwas schizophren, wenn einerseits das Notebook immer kleiner...

lemmer 06. Jan 2017

Schon seit Abschaffung der 17" Geräte hat sich Apple aus dem "Pro" Segment verabschiedet...

atikalz 27. Dez 2016

Ymmd


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